Vorwort 1. Gedächtnis– Formen und Facetten Einführung Warum gibt es überhaupt Gedächtnis? Das Klüver-Bucy-Syndrom Die Urbach-Wiethe-Krankheit Der Fall H.M. Gedächtnis im Altertum, Mittelalter und Neuzeit Frühe Suchen nach körperlichen Substraten kognitiver Leistung Der Mythos Stirnhirn: menschlichste der Hirnstrukturen oder nutzlose Auswucherung? Phineas P. Gage Das Stirnhirn um die Wende zum 20.Jahrhundert Psychochirurgie Frühe diagnostische Ansätze Pathologisches Gedächtnis– Hysterie und andere psychische Störungsbilder Erste Ansätze zur hirnanatomischen Lokalisation von Gedächtnis Frühe Theorieannahmen zur Organisation von Gedächtnis Das Korsakow-Syndrom Außergewöhnliche Gedächtnisleistungen Die Zeitwahrnehmung als Grundlage für Gedächtnis 2. Gedächtnis in heutiger Sicht Definition von Gedächtnis Das Engramm Lokalisationistische und anti-lokalisationistische Gedächtnisvorstellungen Ekphorie Gedächtnis als zeitabhängiger Prozess Unterteilung des Gedächtnisses nach dem Inhalt 3. Varianten von Gedächtnis bei Tier und Mensch Gedächtnis als ›bottom-up‹-Zugang Verhaltensuntersuchungen Klassische Konditionierungsversuche Höchste Formen von Lernen Warum studiert man Lernen und Gedächtnis bei Tieren? Lernen, Gedächtnis und Gehirn– der ›bottom-up‹-Zugang Der ›top-down‹-Zugang– vom Menschen ausgehend Wo sind die Unterschiede zwischen tierischem und menschlichem Gedächtnis? 4. Gedächtnisverarbeitung im Gehirn– Anatomie des Gedächtnisses Lassen sich Gedächtnisspuren im Gehirn lokalisieren? Mögliche Substrate von Engrammen Repräsentationsvorstellungen Stirnhirn und Informationseinspeicherung Interaktion von neocorticalen und hippiocampalen Systemen bei der Gedächtnisspeicherung Gedächtniskonsolidierung Schlaf und Konsolidierung Alternative Sichtweisen Semantische Demenz als ›reziprokes‹ Phänomen zum normalen Gedächtnisabbau Die Abschwächung intensiver Gefühle Sinn und Substrat der Unterscheidung von Gedächtnissystemen 5. Gedächtnisstörungen nach Hirnschäden und Korrelate funktioneller Bildgebung Neuropsychologische Erkenntnisse für die Existenz unterschiedlicher Gedächtnissysteme Der Fall E.E.– Selektive Störung des Kurzzeitgedächtnisses bei erhaltenem Langzeitgedächtnis Der Fall A.B.– Verloren gegangene Neugedächtnisbildung Der Fall E.D.– Verschwundenes episodisches Altgedächtnis Der Fall P.C.– Verschwundenes Wissenssystem Funktionelle Bildgebung zur Bestimmung gedächtnisrelevanter neuronaler Netze Stirnhirn und Informationsabruf Spezielles zum Abruf autobiographischer Information Positive gegenüber negativ erlebten Episoden Erlebnisse aus der jüngeren gegenüber Erlebnissen aus der älteren Vergangenheit Erfundene gegenüber wirklich erlebten Ereignissen Weitere Zusammenhänge zwischen Gedächtnis, Gedächtnisteilfunktionen und Gehirn Morbus Parkinson und Morbus Alzheimer– Gedächtnisabbau auf unterschiedlichen Ebenen Tansiente globale Amnesie– stressbedingte Blackouts älterer Leute Einheit und Verschiedenartigkeit von Gedächtnis 6. Beeinflussung des Gedächtnisses durch Psyche und Umwelt, Stress Fallbeschreibung stressinduzierter Gedächtnisstörungen Der Fall N.N. Der Fall C.B. Der Fall C.D. Der Fall A.M.N. Der Fall F.A. Der Fall T.A. Der Fall T.X. Repression von Gedächtnis Stress und Amnesie Mnestisches Blockadesyndrom 7. Gedächtnisdiagnostik und Gedächtnistechniken Gedächtnisdiagnostik Gedächtnis in Bezug zu anderen kognitiven und intellektuellen Leistungsbereichen Entwicklung der Gedächtnisdiagnostik Gedächtnisdiagnostik im Einzelnen Gedächtnistrainung Training im Einzelnen 8. Ausblick: Erinnern und Vergessen Glossar Literatur Register.