Görner, Rüdiger Wenn Götzen dämmern Formen ästhetischen Denkens bei Nietzsche
Entschiedener als Nietzsche hat kein Denker vor oder nach ihm seine Arbeit unter das Vorzeichen der Ästhetik gestellt. Ästhetik verstand sich für ihn als Wahrnehmungs- und Kunstphilosophie, die auch die »Ästhetik des Unschönen« einschloss. Diesen frühen Kerngedanken hat er später, anders als andere, nicht revidiert, sondern stets aufs Neue bekräftigt, zunehmend auch durch die Art seines Schreibens. Rüdiger Görner verfolgt diesen Ansatz in Nietzsches Denkwerk am Beispiel seiner ästhetischen Motive.