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Quellenkunde zur deutschen Geschichte im Spätmittelalter (1350 – 1500)
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Dotzauer, Winfried (Hrsg. / Bearb.)

Quellenkunde zur deutschen Geschichte im Spätmittelalter (1350 – 1500)

Bestellnummer: B109708

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 23. September 1996

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Beschreibung

1996. XVI, 589 S., kart.

Programmlinie: Forschung

Diese Quellenkunde umfasst das gesamte Spektrum der schriftlich überlieferten spätmittelalterlichen Quellen zur deutschen Geschichte, die in gedruckter Form zugänglich sind. Sie ermöglicht einen schnellen Zugriff zu allen wesentlichen Editionen. Rund 1800 Quellen sind zu Themenbereichen zusammengefasst, nach Titeln organisiert und mit Kommentaren und weiterführenden Literaturhinweisen versehen.


  • ISBN: 9783534109708
  • Seitenzahl: 605
  • Auflage: 1
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Winfried Dotzauer, geb. 1936, ist Professor für Neuere Geschichte und Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz. Mitglied der Hessischen Historischen Kommission und der Historischen Kommission für Nassau. Veröffentlichungen von Arbeiten u.a. zu landesgeschichtlichen Themen des Rheingebiets, zum deutschen Auslandsstudium im Mittelalter, zur Aufklärung, zu mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Verfassungsproblemen.

Beschreibung

Eine selbständige spätmittelalterliche Quellenkunde zur deutschen Geschichte in einem umfassenden Sinn, die über eine reine Auflistung hinausgeht, ist seit dem Werk Ottokar Lorenz’ (3. Aufl. 1886 44 87) und dem schmalen Bändchen von Fritz Weden (1952) nicht mehr versucht worden. Die Lücke zwischen den großen quellenkundlichen Vorstellungen von Wattenbach-Levison, Holtzmann und Schmale für das frühe und hohe Mittelalter und der von Winfried Baumgart herausgegebenen Reihe ›Quellenkunde zur deutschen Geschichte der Neuzeit‹ war schmerzlich, zumal die Spätmittelalter-Forschung in den letzten Jahrzehnten einen ganz neuen Stellenwert erhalten hat und besonders für die letzten 15 Jahre eine ›Springflut von Neuerscheinungen‹ zu verzeichnen ist. Die vorliegende Quellenkunde zur deutschen Geschichte im Spätmittelalter schließt diese Lücke. Sie erfasst das gesamte Spektrum der aus diesem Zeitraum überkommenen schriftlichen Quellen, die in gedruckter Form zugänglich sind. Die Quellen sind thematisch aufbereitet und titelmäßig organisiert. Hinweise zu den entsprechenden Forschungen und der Literatur werden gegeben.

Das Lob der Presse

»Das Werk ist systematisch strukturiert und besitzt in den einzelnen Abschnitten jeweils thematische bzw. geographische Untergliederungen ... Das Werk trägt dem in den letzten Jahren gestiegenen Stellenwert der Spätmittelalterforschung Rechnung und erlaubt eine gute und rasche Orientierung über die wichtigsten Quellen des behandelten Zeitraums, greift dabei bisweilen sogar bis in die Zeit des Interregnums zurück und führt den Leser durch die angeführten Literaturangaben auf den Stand der Forschung zu Beginn der 90er Jahre.« Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

»... ist es ihm gelungen, eine Quellenkunde von einem Umfang zu erarbeiten, wie dies für das deutsche Spätmittelalter bislang auch nicht annähernd vorlag. Damit ist dem Werk sein fester Platz in der Forschung wie in der akademischen Lehre vorerst sicher. Sehr ergiebig – und dies ist gar nicht abwertend gemeint – dürfte es sich darüber hinaus für denjenigen erweisen, der Interesse und Freude auch an abgelegenen und ausgefallenen Quellen der Epoche hat, denn aufschlussreiche Funde sind bereits beim flüchtigen Durchblättern des Bandes garantiert. Der Rez. jedenfalls hat sich schon einige Titel notiert, mit denen sich vielleicht noch etwas machen lässt.« Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte

»Die umfangreiche, teils kommentierende Bibliographie der gedruckten Quellen zur deutschen Geschichte des Spätmittelalters ist beeindruckend ... Dotzauer berücksichtigt neben den großen Editionen und rechtlich orientierten Quellen des Reiches, der Territorien und der Kirche erfreulicherweise ein reichhaltiges Quellenspektrum. Quellen der Wissenschaft, erzählende Quellen, sozialgeschichtliche Quellen, Sachquellen und Wirtschaftsquellen finden Eingang in diese Übersicht. Besonders zur Einführung für Studierende, aber auch als Nachschlagewerk bestens geeignet.« Frühneuzeit-Info

»Diese Quellenkunde ist eine mediaevistische Pionierleistung zur deutschen Geschichte des Spätmittelalters. Eine kurze Einleitung bietet eine Kombination aus Quellentypologie, der Darstellung historischer Entwicklungen von Editionen und Editionstechniken, Inhaltsangabe und Skizzierung der Forschungslage. Darüber hinaus werden Problematik, Defizite, Verschiebungen und Forschungsinteressen, Änderungen im Umgang mit den Quellen, Fragestellungen und davon dependente Editionsunternehmungen knapp geschildert. Das bibliographische Corpus umfasst neun detailliert gegliederte Teile mit Quellen vornehmlich aus dem deutschsprachigen Raum.« Das Historisch-Politische Buch

»›Endlich!‹, mag der einschlägig am ausgehenden Mittelalter interessierte sagen angesichts des Erscheinens der von dem Mainzer Ordinarius Winfried Dotzauer bearbeiteten ›Quellenkunde zur deutschen Geschichte im Spätmittelalter‹. Man muss nicht eigens die Mühen benennen, die es bedeutet, sich einen Überblick über die so disparate Quellenlandschaft im deutschprachigen Raum zu verschaffen, um das Verdienst von Bearbeiter und Verlag zu würdigen, das Wagnis der Herausgabe eines Leitfadens für die ›edierten‹ Quellen – denn nur um solche handelt es sich – auf sich genommen zu haben.« Blätter für Württembergische Kirchengeschichte

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