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Immer wieder neu oder ewig das Gleiche
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Gronemeyer, Marianne

Immer wieder neu oder ewig das Gleiche

Innovationsfieber und Wiederholungswahn

Bestellnummer: B146115

Buch

Erscheinungsdatum: 21. September 2000

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Sonderpreis nur für Mitglieder 5,90 €

Beschreibung

2000. IX, 178 S., kart.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Nie zuvor hat es eine Epoche wie die unsere gegeben, die sich mit geradezu religiösem Eifer dem Anfangen, dem ›Neuern‹, der Innovation verschrieben hat. Nie zuvor war das Tempo des Verfalls so rasant, nie zuvor überschlugen sich die Veränderungen so turbulent wie heute. Nie zuvor in der Geschichte war alles, was sich nur wiederholt, so verachtenswert wie in unserer auf Fortschritt gestimmten Gegenwart. Der verblüffende Widerspruch liegt allerdings darin, dass wir trotz dieser Geringschätzung...


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Gronemeyer, Marianne

Marianne Gronemeyer, geb. 1941, war Professorin für Erziehungswissenschaft an der Fachhochschule Wiesbaden.

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Alle Titel des Autors

Beschreibung

Nie zuvor waren die Menschen so ›anfangstrunken‹ wie zu unserer Zeit. Nie zuvor wurde alles, was sich nur wiederholt, so gering geschätzt wie in unserer Epoche, die durchdrungen ist von der Vergötzung der Innovation und der Überbietung des eben noch gültigen Optimums. Ein wahrer Enthusiasmus für das ›Neuern‹ hat sich Bahn gebrochen. Nie zuvor war das Tempo des Verfalls so rasant, nie zuvor überschlugen sich die Veränderungen so turbulent wie heute. Mit geradezu religiösem Eifer werden wir auf das Neue, auf den Vorausgriff in die Zukunft eingeschworen. Die Attribute ›neu‹ oder ›modern‹ zeichnen Waren, Ideen, Menschen und Verhältnisse unwiderlegbar als überlegen und erstrebenswert aus. Gegenwartskrisen werden niemals aus begangenen Irrtümern oder Fehlentwicklungen erklärt. Krisen sind immer und ausschließlich Resultat eines Novitätsmankos. Wer in der Krise steckt, ist nicht modern genug. Punctum. Um so erstaunlicher ist es, dass gleichzeitig wahre Wiederholungsexzesse stattfinden. Eine Flut von Kopien, Duplikaten, Simulationen, Fälschungen, Reproduktionen, Vervielfältigungen, Ersatzwelten bis hin zum Klon ist über uns hereingebrochen. Wie lässt sich dieser scheinbare Widerspruch erklären?

Gronemeyer, Marianne

Marianne Gronemeyer, geb. 1941, war Professorin für Erziehungswissenschaft an der Fachhochschule Wiesbaden.

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Das Lob der Presse

»Gronemeyer zu lesen ist ... ein bisschen, wie durch eine höchst abwechslungsreiche Landschaft zu wandern.« Die Presse

»Die Erziehungswissenschaftlerin M. Gronemeyer ... thematisiert hier die Phänomene ›Wiederholung‹ und ›Erneuerung‹ als die beiden Grundfiguren und Gestaltungsprinzipien menschlicher Lebensäußerungen. Sie sieht die menschliche Existenz im Spannungsfeld zwischen der ›wohltätigen Fiktion‹ der Wiederholbarkeit von Ereignissen und Erlebnissen (wie z.B. in den Erinnerungen, in den Gewohnheiten, im Rhythmus der Musik oder in den alltäglichen Zukunftserwartungen vom Gleichlauf der Gestirne) und der ›Vergötzung‹ der Erneuerung, der Innovation, des Neubeginns, der Veränderung, des Bruchs mit dem Alten, des Verfalls, der Originalität, der Singularität und der Nichtwiederholbarkeit (wie z.B. in den rasanten Innovationsprozessen in Technik, Naturwissenschaft, Medizin oder Wirtschaft). Ein verständlich geschriebener und aspektereicher Diskussionsbeitrag, der zum Mit- und Nachdenken anregt.« ekz-Informationsdienst

»Die Erziehungswissenschaftlerin Marianne Gronemeyer macht in ihrem neuen Buch ›Immer wieder neu oder ewig das Gleiche‹ den Versuch, die Wiederholung als Grundelement unseres Lebens aus der Bedeutungslosigkeit zu heben. Und das gelingt ihr auf erstaunlich unterhaltende Art und Weise.« Aargauer Zeitung

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