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Die Entscheidungsfalle
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Samerski, Silja

Die Entscheidungsfalle

Wie genetische Aufklärung die Gesellschaft entmündigt

Bestellnummer: B236879

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 25. Oktober 2010

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Beschreibung

2010. 192 S. mit Bibliogr., Glossar und Reg., 14,5 x 22 cm, Fadenh., geb.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Bestimmen Gene über unseren Körper, unseren Geist, unser Leben? Gibt es tatsächlich keinen ›freien Willen‹ im Sinne der Aufklärung, wie die Hirnforschung behauptet? Silja Samerski hinterfragt die These vom gengesteuerten Menschen und kommt zu dem Ergebnis, dass wir der modernen Genforschung nicht blind vertrauen sollten.


  • ISBN: 9783534236879
  • Seitenzahl: 192
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Silja Samerski, geb. 1970, studierte Biologie und Philosophie an der Universität Tübingen. Sie ist promovierte Sozialwissenschaftlerin und diplomierte Biologin und arbeitet gegenwärtig am Institut für Soziologie der Leibniz-Universität Hannover.

Beschreibung

Wer hat es nicht schon einmal gelesen: Wir glauben selbstbestimmt zu leben, doch in Wahrheit sind es die Gene, die darüber bestimmen ob wir dick sind oder dünn, ob wir zu Depressionen neigen oder nicht. Sogar unsere Suchtneigungen liegen angeblich tief in unserem Erbgut verborgen. Stimmt das wirklich? Sind wir unseren Genen schicksalhaft ausgeliefert oder haben wir auch eine Wahlmöglichkeit?

Die Hirnforschung hat den ›freien Willen‹ abgeschafft und behauptet, dass die Selbstbestimmung des Geistes eine Illusion sei. Zunehmend jedoch regt sich Widerstand gegen diese Auffassung. Silja Samerski legt eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Schrift vor, die dieDebatte von sozialwissenschaftlich-psychologischer Seite aus betrachtet. Die Autorin scheut sich nicht prekäre Themen kritisch zu hinterfragen, wie z. B. Sinn oder Unsinn von pränatalen Fruchtwasseruntersuchungen oder die Frage, ob die abstrakte Größe ›Gen‹ durch neue Forschungen überholt ist.

Das Lob der Presse

»Die genetische Aufklärung ist allgegenwärtig: Sie findet im Fernsehen, in der Zetiung , in der Schule statt. Hier wie da sollen wir uns als Genträger begreifen und die Gene als uns determinierend auffassen. Samerski entlarvt in einer äußerst prägnanten und pointierten Sprache die Ideen, die im Zentrum der Präventiv- und letztlich auch der ›personalisierten‹ Medizin stehen: Eigenverantwortung, in ›informierte‹ Entscheidung und die Selbstbestimmung.« GID Gen-ethischer Informationsdienst

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