Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog
Die Verwissenschaftlichung der ›Judenfrage‹ im Nationalsozialismus
+ / - Mauszeiger für Vergrößerung/Verkleinerung über Abbildung bewegen
Junginger, Horst

Die Verwissenschaftlichung der ›Judenfrage‹ im Nationalsozialismus

Bestellnummer: B239771

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 28. März 2011

Sofort lieferbar

  •  » drucken
Bild vergrößern
Mitglieder 39,90 €
Nichtmitglieder 59,90 €

Beschreibung

(Bd. 19). 2011. 480 S. mit 1 s/w Abb., Bibliogr. u. Reg., 14,5 x 22 cm, Fadenh., geb.

Programmlinie: Forschung

In den 30er und 40er Jahren gaben sich Teile der Wissenschaft dafür her, der antisemitischen Ideologie der Nationalsozialisten eine pseudowissenschaftliche Grundlage zu verschaffen: Die ›Judenforschung‹ etablierte sich. Welche Fachgebiete sich zu diesen Bemühungen missbrauchen ließen, welche sich aktiv daran beteiligten, zeichnet Horst Junginger in seiner brillanten Studie hier erstmals umfassend nach.


  • ISBN: 9783534239771
  • Seitenzahl: 480
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 1 farbig

Porträt

Junginger, Horst

Horst Junginger studierte Religionswissenschaft, Geschichte und Arabistik/Islamwissenschaften. 1997 wurde er promoviert mit einer Arbeit über die Geschichte des Faches Religionswissenschaft an der Universität Tübingen. Junginger war Stipendiat des Jerusalemer International Center for the Study of...

mehr
Alle Titel des Autors

Beschreibung

Kein Staat, auch kein totalitäres Unrechtsregime kann es sich leisten, zentrale Felder seiner Politik auf rassistischen Aversionen zu gründen. So war auch dem Nationalsozialismus ein dringendes Anliegen, seinem kruden Antisemitismus eine vermeintlich wissenschaftliche Legitimation zu geben. Eifrig wurde daher an Instituten und Universitäten daran gearbeitet, das neue Forschungsfeld der ›Judenforschung‹ zu etablieren. Erstaunlicherweise stieß diese nationalsozialistische ›Judenforschung‹ in der wissenschaftlichen Aufarbeitung bislang auf wenig Interesse. Welche Fachgebiete sich zu diesen Bemühungen in den 30er und 40er Jahren missbrauchen ließen, welche sich aktiv daran beteiligten, welche Lehrstühle gegründet und welche Konferenzen abgehalten wurden, das zeichnet Horst Junginger in seiner brillanten Studie hier erstmals umfassend nach. Dabei wird deutlich, dass der rassistische Antisemitismus keineswegs antithetisch mit dem religiös grundierten Antijudaismus kontrastierte, sondern dass sich beide vielmehr verhängnisvoll ergänzten.

Junginger, Horst

Horst Junginger studierte Religionswissenschaft, Geschichte und Arabistik/Islamwissenschaften. 1997 wurde er promoviert mit einer Arbeit über die Geschichte des Faches Religionswissenschaft an der Universität Tübingen. Junginger war Stipendiat des Jerusalemer International Center for the Study of Antisemitism und Research Fellow der Universität Uppsala. Er lehrte unter anderem in Tübingen, München und, aktuell, in Leipzig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Religionskritik, Wissenschafts- und...

Weitere Titel dieses Autors

Religion und Gesellschaft in der Moderne

Religion und Gesellschaft in der Moderne

Sofort lieferbar

Alle Titel des Autors

Das Lob der Presse

»Indem der Autor die Radikalisierung von Absicht und Theorie bei Kittel und dessen Schüler verfolgt, kann er den engen Konnex von antisemitischer Theorie und Praxis, von Wort und Tat, darlegen und aufzeigen, dass die Judenmörder nicht im ideologiefreien Raum handelten« Das Historisch-Politische Buch

Dieser Titel kann auch in folgenden Reihen erworben werden:

Kundenbewertungen

Ihre Anforderung wird momentan verarbeitet.