Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog
Germania und die Insel Thule
+ / - Mauszeiger für Vergrößerung/Verkleinerung über Abbildung bewegen
Kleineberg, Andreas / Marx, Christian / Knobloch, Eberhard / Lelgemann, Dieter

Germania und die Insel Thule

Die Entschlüsselung von Ptolemaios’ ›Atlas der Oikumene‹

Bestellnummer: B245253

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 04. März 2011

Sofort lieferbar

  •  » drucken
Bild vergrößern
Mitglieder 24,90 €
Nichtmitglieder 29,90 €

Beschreibung

2., unveränd. Aufl. 2011. 131 S. mit 4 farb. Vorsatzkt./Nachsatzkt., 4 s/w Kt. u. 10 Tab., 4 s/w Abb., Bibliogr. und Reg., 16,5 x 24 cm, Fadenh., geb. mit SU.

Programmlinie: Forschung

Einem interdisziplinären Forscherteam ist es gelungen, den ›Atlas der Oikumene‹ des Klaudios Ptolemaios zu decodieren. Das Ergebnis ist sensationell, weil sich Hunderte antiker Städte nun erstmals schlüssig verorten lassen. Das antike Weltbild muss aufgrund des vorliegenden Buchs mit völlig neuen Augen betrachtet werden!


  • ISBN: 9783534245253
  • Seitenzahl: 135
  • Auflage: 2
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Christian Marx, geb. 1976, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin.Dieter Lelgemann, geb. 1939, ist emeritierter Professor für astronomische und physikalische Geodäsie an der TU Berlin. Er beschäftigt sich mit der Geschichte der antiken Geodäsie in den hellenistischen und chinesischen Kulturen. Sein 2009 bei der WBG erschienenes Buch „Die Erfindung der Messkunst“ fand breite Beachtung in der wissenschaftlichen Fachwelt.Eberhard Knobloch, geb. 1943, ist emeritierter Professor für Geschichte der exakten Wissenschaften und der Technik an der TU Berlin und Projektleiter an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Von 2001 bis 2005 war er Präsident des deutschen nationalen Komitees für Wissenschaftsgeschichte. Seit 2006 ist er Präsident der European Society for the History of Sciences.Andreas Kleineberg, geb. 1970, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin.

Beschreibung

»It is one of the most puzzling riddles of antiquity« galt seit 1952 für den Weltatlas des Klaudios Ptolemaios aus dem zweiten Jh. n. Chr. Doch was ist daran so rätselhaft? Die Schrift des großen Mathematikers und Geographen enthielt mutmaßlich keine Landkarten, wohl aber mehrere Tausend Städtenamen mit Angabe ihrer geographischen Koordinaten, deren heutige Lage bislang nicht entschlüsselt werden konnte. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Geodäten und Wissenschaftshistorikern ist es einem Forscherteam der TU Berlin gelungen, die Angaben für ›Germania Magna‹ und der sagenhaften Insel Thule zu decodieren. Das Ergebnis ist nicht weniger als revolutionär, weil sich praktisch Hunderte Verortungen erstmals schlüssig klären lassen. Das Weltbild der Antike muss hierdurch mit völlig neuen Augen betrachtet werden!

Das Lob der Presse

»Die entzifferte Magna Germania stellt Mitteldeutschland in neuem Licht dar.« Sächsische Zeitung

»Wie sah Deutschland vor 2000 Jahren aus? Berliner Kartografen haben eine alte Landkarte – entdeckt im Topkapi-Palast von Istanbul – ausgewertet und entzerrt. Das über 700 Jahre alte Pergament enthält erstaunliche Daten über das alte Germanien.« Der Spiegel

»Am Computer und mit einem ›sehr komplexen Programmsystem‹, wie Professor Lelgemann sagt, scheint den Berlinern die Entschlüsselung der antiken Daten gelungen zu sein. Für die Richtigkeit spricht Einiges.« Nordkurier

»Was die Altphilologen, Mathematikhistoriker und Erdvermesser der TU Berlin in sechsjähriger Arbeit errechneten, scheint plausibel zu sein. Ersten Prüfungen zufolge scheint das Team die Ortschaften mit einer Fehlertoleranz von maximal zehn bis 20 Kilometern lokalisiert zu haben.« Westfalen-Blatt

»Bis vor kurzem waren von den Kartenwerken des Ptolemäus nur Abschriften überliefert, die beste in einem Prachtband im Vatikan aus der Zeit um 1300. Die Sensation: Im Istanbuler Topkapi-Palast, der Residenz osmanischer Sultane, wurden viel frühere Darstellungen aufgespürt, lose Blätter aus Schafshaut. Sie dienten den Berliner Forschern als Grundlage für eine exakte Neuaufnahme der Ptolemäus-Karten. In sechsjähriger Tüftelarbeit gelang es ihnen, das kartografische Frühwerk zu entzerren: Mitteleuropa vor 2010 Jahren.« Neue Presse

»Keiner der in der Karte Germania genannten Orte war einer archäologisch nachweisbaren Siedlung zuweisbar, die 93 Orte bei Ptolemaios fanden keine neuzeitliche Entsprechung. Dies gelang nun einem Team von Wissenschaftlern der TU Berlin mit dem Buch ›Germania und die Insel Thule‹. Ein Geodät, ein Wissenschaftstheoretiker, ein Informatiker und ein Althistoriker werteten die Quellen erstmals interdisziplinär aus. Das Ergebnis ist eine wissenschaftliche Sensation.« ZDF ›aspekte‹

»Wenn schon zu Ptolemaios' Zeiten wissenschaftlich gut ausgebildete Geodäten Katasterämter geleitet hätten, wäre die Wissenschaft heute um einen Forschungsbereich ärmer und wir kämen nicht in den Genuss, diese Monographie zur historischen Quellenforschung der Landvermessung in der Antike lesen zu dürfen.« Zeitschrift für Geodäsie

Kundenbewertungen

Ihre Anforderung wird momentan verarbeitet.