Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog
Von Jesuiten, Kaisern und Kanonen
+ / - Mauszeiger für Vergrößerung/Verkleinerung über Abbildung bewegen
Collani, Claudia von

Von Jesuiten, Kaisern und Kanonen

Europa und China – eine wechselvolle Geschichte

Bestellnummer: B251520

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 22. Mai 2012

Sofort lieferbar

  •  » drucken
Bild vergrößern
Mitglieder 29,90 €
Nichtmitglieder 39,90 €

Beschreibung

2012, 195 S. mit 14 s/w Abb., Bibliogr. und Reg., 14,5 x 22 cm, Fadenh., geb.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

China brachte Europa Papier, Porzellan und Schwarzpulver. Die Beziehungen zwischen dem fernen Osten und dem Westen waren seit den ersten Kontakten im Spätmittelalter von gegenseitigem Respekt geprägt. Erst der aggressive Imperialismus der Westmächte seit 1800 änderte dies. Claudia von Collani zeichnet dieses wechselvolle Verhältnis nach und schreibt eine Kulturgeschichte des Austausches von Geist und Gütern.


  • ISBN: 9783534251520
  • Seitenzahl: 195
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 14 Illustrationen, schwarz-weiß

Porträt

Claudia von Collani lehrt als Privatdozentin am Institut für Missionswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Beschreibung

Es »möge der Name ›Deutscher‹ in China auf 1000 Jahre durch Euch in einer Weise bestätigt werden, dass es niemals wieder ein Chinese wagt, einen Deutschen scheel anzusehen!« Die berüchtigte Hunnenrede Kaiser Wilhelms II. anlässlich des Boxeraufstands 1900 stellte einen Tiefpunkt des Verhältnisses zwischen Europa und China dar. Dabei waren die Beziehungen in den ersten Jahrhunderten nach Beginn direkter Kontakte im Spätmittelalter durchaus von gegenseitigem Respekt getragen. Vor allem Missionare und Händler übermittelten das Wissen von der jeweils andern Kultur: Astronomisches Wissen oder Medizin und technische Errungenschaften wie Papier und Porzellan, Schwarzpulver und Kanonen. Erst die Fixierung Europas auf Merkantilismus und Imperialismus seit 1800 führten zur Konfrontation und schließlich zur gewaltsamen Öffnung des chinesischen Marktes. Claudia von Collani beschreibt dieses wechselvolle Verhältnis zwischen dem Westen und dem fernen Osten vom späten Mittelalter bis zum Imperialismus als spannende Kulturgeschichte.

Das Lob der Presse

»Macht neugierig auf mehr.« WDR3 Resonanzen

»Die Privatdozentin am Institut für Missionswissenschaft der Universität Münster schildert überaus anschaulich, wie weit entwickelt China bereits vor Jahrhunderten war.« Süddeutsche Zeitung

»Claudia von Collanis Buch führt uns... ein bemerkenswert friedliches Kapitel der europäischen Expanisionsgeschichte vor Augen.« Deutschlandradio Kultur

Kundenbewertungen

Ihre Anforderung wird momentan verarbeitet.