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Der Heilige und sein Tod
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Nahmer, Dieter von der

Der Heilige und sein Tod

Sterben im Mittelalter

Bestellnummer: B256402

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 05. Juni 2013

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Beschreibung

2013. 320 Seiten mit Bibliogr., 16,5 x 24 cm, geb.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Sterben war im Mittelalter wie zu allen anderen Zeiten Teil des menschlichen Bewusstseins. Dieter von der Nahmer nähert sich in diesem Buch dem Tod von einer anderen Seite. Anhand zahlreicher Heiligenviten zeigt er, wie sich Menschen der mittelalterlichen Welt individuell mit dem Ende ihres irdischen Lebens auseinandersetzten.


  • ISBN: 9783534256402
  • Seitenzahl: 320
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Dieter von der Nahmer, geb. 1937, lehrte bis zu seiner Emeritierung als Professor für MIttelalterliche Geschichte an der Universität Hamburg.

Beschreibung

Sterben war auch im Mittelalter immer im Bewusstsein der Menschen. Doch erst in jüngster Zeit begann die Wissenschaft damit, sich diesem zentralen Gegenstand als einer Erscheinung in der Geschichte zu widmen.

Oftmals isolierte sie das Todesmotiv aus dem Lebenszusammenhang, indem sie das nur Zeittypische in den Blick nahm. Dabei thematisierte sie vordergründig äußere Aspekte wie Todesursachen, sepulkrale Riten und Begräbnisformen. Dieter von der Nahmer nähert sich in diesem Buch dem Thema von einer anderen Seite. Er fragt, wie sich die Menschen des Mittelalters ganz individuell dem eigenen Sterben stellten.

Am Beispiel der Viten bekannter Heiliger, die er erstmals zu diesem Thema auswertete, zeigt er, wie herausragende Personen ihrer Zeit ihr Leben darauf ausrichteten, dass es über den Tod hinaus Bestand haben sollte. In den hagiographischen Quellen finden sich eindrucksvolle Zeugnisse dafür, wie Einzelne den Zusammenhang von Leben und Sterben wahrnahmen. Einige inszenierten bewusst das Ende ihres Lebens. So bietet das Buch neue Einblicke in den Umgang des mittelalterlichen Menschen mit dem Tod.

Das Lob der Presse

»In Zeiten anonymen und tabuisierten Sterbens in Klinken eine nachdenklich stimmende Lektüre.« Der Landbote

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