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Lust an Moral
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Dehner, Klaus

Lust an Moral

Die natürliche Sehnsucht nach Werten

Bestellnummer: T802160

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 18. März 1998

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Beschreibung

Mit einer Einleitung von Hans Mohr und Felix von Cube. 1998. 176 S., kart.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Quer durch Parteien und Medien erschallt die Klage über die Herrschaft des Egoismus und das Ende der Moral. Durch die Evolutionsbiologie aber wird deutlich, dass Moral keine Ideologie ist, die an Überzeugungskraft verliert. Sie ist eine biologische Notwendigkeit – auch für den Menschen in der modernen Wohlstandsgesellschaft. Klaus Dehner deckt die biologischen Wurzeln der Moral auf und plädiert für eine Pädagogik, die Bindungen und gemeinsames Handeln wieder spürbar macht. Er zeigt an Beispi...


  • ISBN: 9783534802166
  • Seitenzahl: 176
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Dr. Klaus Dehner, geb. 1963, ist Lehrbeauftragter am Erziehungswissenschaftlichen Seminar der Universität Heidelberg, Mitbegründer der Forschungsgruppe für Angewandte Verhaltensbiologie und Geschäftsführer der Prof. v. Cube & Koll. GmbH, Heidelberg, einer Gesellschaft für Führungs- und Fortbildungsmaßnahmen.

Beschreibung

Quer durch Parteien und Medien erschallt die Klage über die Herrschaft des Egoismus und das Ende der Moral. Durch die Evolutionsbiologie aber wird deutlich, dass Moral keine Ideologie ist, die an Überzeugungskraft verliert. Sie ist eine biologische Notwendigkeit – auch für den Menschen in der modernen Wohlstandsgesellschaft. Klaus Dehner deckt die biologischen Wurzeln der Moral auf und plädiert für eine Pädagogik, die Bindungen und gemeinsames Handeln wieder spürbar macht. Er zeigt an Beispielen aus den Bereichen Familie, Schule und moderne Unternehmensführung, dass Moral nicht nur Pflicht und Verzicht bedeutet, sondern auch Lust und Freude am gemeinsamen Handeln.

Das Lob der Presse

»Dehner stützt sich auf die Evolutionsbiologie und kommt zu der Erkenntnis, dass Ethik und Moral keineswegs ideologische Konstrukte sind, die man ebenso einfach abstreift wie man sie sich aneignet, sondern biologische Notwendigkeiten, denen sich auch der moderne Mensch nicht entziehen kann. Quasi zum Urprogramm des Menschen gehört die Sehnsucht nach Werten, die durch entsprechende Erziehung nur wieder aktiviert werden muss. Wie das in Schule, Familie und im Unternehmen gehen kann, zeigt der Pädagoge anhand vieler ganz alltäglicher Beispiele.« Buchreport

»Das Buch ist ein Plädoyer für eine bewusste moralische Erziehung und gibt eine Orientierung, wie diese Erziehungsziele im privaten und öffentlichen Bereich (Familie – Schule) erreicht und realisiert werden können. Er folgert, dass ›moralische Handlungsweisen‹ sich nicht nur auf Pflicht und Verzicht beziehen, sondern positive Erfahrungsgewinne ermöglichen. Der Autor leitet sein in verständlicher Sprache gehaltenes Plädoyer aus evolutionsbiologischen Erkenntnissen ab und kommt zu dem Schluss, dass Moral auch in der gegenwärtigen Gesellschaft menschlichem Handeln zugrunde liegt.« Wochenschau – Neue Ethik

»Bewusst baut Dehner seine Konzeption von Moral nicht von einer ›Jenseits‹-Belohnung her auf, sondern von einer ›Diesseits‹ Erfüllung (= Lust). Entscheidend dafür ist der Schritt vom ›Ego‹ zur ›Gemeinschaft‹ und dann zu den ›Fremden‹, die in der Globalisierung immer mehr einbezogen werden müssen. Die Darstellung ist gut verständlich, interessant und bezieht auch aktuelle Diskussionen ein (z.B. um den ›Kampf der Kulturen‹) ... Ein hilfreiches Buch für alle, die ein tieferes Verständnis der menschlichen Lebenssituation suchen.« Buchprofile

»Der Autor – ergänzt mit zwei Basistexten von Hans Mohr und Felix von Cube – zeigt ... wie die Natur den Menschen mit Anlagen zu moralischem Empfinden ausgestattet hat, und eröffnet Möglichkeiten moralischer Erziehung. Moral wird dabei zur Chance, dem chaotischen Zerfall zur Egoismusgesellschaft mit moralischer Erziehung und Überzeugungsarbeit neue, lebenswerte Sozietäten entgegenzustellen.

Ob die ›natürliche Sehnsucht nach Werten‹ (Untertitel) eine ›Lust an Moral‹ sei, mag offen bleiben, dass aber Moral nicht eine Erfindung strenger und humorloser Geister ist, sondern ihre Wurzeln im biologischen Sein des Menschen hat, deckt dieses Buch auf.« Basler Schulblatt

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