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Die Juden und das Römische Reich
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Baltrusch, Ernst

Die Juden und das Römische Reich

Geschichte einer konfliktreichen Beziehung

Bestellnummer: B235674

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Buch

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Auflage 2002. 223 S., kart.

Die Ursachen für die konfliktreichen Beziehungen zwischen den jüdischen Gemeinwesen und dem römischen Staat, die in mehreren großen Aufständen mündeten, stehen im Zentrum dieser grundlegenden Darstellung. Sie werden hier erstmals in ihrer historischen Entwicklung gezeigt und durch die Einbeziehung der Vorgeschichte verdeutlicht.


  • ISBN: 9783534235674
  • Seitenzahl: 224
  • Auflage: 1
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Baltrusch, Ernst

Ernst Baltrusch, geb. 1956, ist Professor für Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin. Bei der WBG erschien von ihm zuletzt der Band ›Caesar‹ (Hrsg., 2007) in der Reihe ›Neue Wege der Forschung‹.

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Beschreibung

Die Beziehungen zwischen Rom und seinen jüdischen Untertanen waren seit der Eroberung Judäas durch Pompeius 63 v.Chr. sehr angespannt, wie sich in mehreren großen jüdischen Aufständen der Juden in Judäa und in der Diaspora zeigte. Ernst Baltrusch untersucht erstmals die historischen Grundlagen dieses jüdisch-römischen Verhältnisses und fragt nach den Gründen. Die Beziehung des jüdischen Gemeinwesens zu den früheren Machthabern, den orientalischen und hellenistischen Staaten, werden dabei als erklärende ›Vorgeschichte‹ behandelt. Die Herausbildung und Entwicklung der jüdischen Religion erweist sich in diesem Zusammenhang als ein eminent politisches Phänomen. Die Juden und das Römische Reich – mit Blick auf die historische Entwicklung wird hier die Frage nach den Möglichkeiten jüdischen Lebens unter einer Fremdherrschaft gestellt.

Baltrusch, Ernst

Ernst Baltrusch, geb. 1956, ist Professor für Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin. Bei der WBG erschien von ihm zuletzt der Band ›Caesar‹ (Hrsg., 2007) in der Reihe ›Neue Wege der Forschung‹.

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Das Lob der Presse

»Die Darstellung setzt mit dem Wirken König Hiskijas (727/6 – 70 v.Chr.) und dessen Reformen des jüdischen Kultes ein. Durch ihn wurde die ausschließliche Identifizierung der Juden mit Jahwe die entsprechende Grundlage, um deren Eigenstaatlichkeit selbt gegenüber Großreichen wie dem Assyrischen zu wahren ...

Im zweiten Hauptteil des Buches stehen die Erörterungen der Beziehungen zwischen der Römischen Republik und dem Jüdischen Staat im Mittelpunkt ...

Die Erörterung der Politik des Pompeius gegenüber dem Judentum nach dessen Einnahme Jerusalems im Jahre 63 v.Chr. und deren Scheitern markieren den eindrucksvollen Schlussteil des Buches. Eines Buches, das nicht nur durch die ungewöhnlichen Quellen- und Literaturkenntnisse ..., hohes didaktisches Geschick und besonnenes Urteil des Verfassers charakterisiert wird, sondern vor allem durch den Rang und die Tragweite seiner Ergebnisse.

... Über die Vermittlung einer zentralen historischen Thematik hinaus erlaubt diese Studie zugleich Einsichten in die Eigenart des antiken Judentums wie der römischen Politik. Baltruschs überzeugende Ursachenforschung ... verdient besondere Beachtung.« Karl Christ, Süddeutsche Zeitung

»... Baltruschs Verdienst (ist es), in einer klar strukturierten und gut lesbaren Studie wichtige Etappen der Entwicklung des antiken Judentums vor dem Hintergrund der damaligen ›Weltpolitik‹ geschildert zu haben. Ein Musterbeispiel althistorischer Quellenexegese sind seine Interpretationen römisch-jüdischer Verträge. En passant führt er in die Mechanismen persischer, hellenistischer und römischer Außenpolitik ein. Der umfangreiche Anmerkungsteil ist eine Fundgrube für einschlägige antike Quellen, die das Thema illustrieren.« Stefan Rebenich, Frankfurter Rundschau

»... ein anregendes und angenehm lesbar geschriebenes Buch ... Gemehrt wird sein Nutzen noch durch einen ausführlichen Anmerkungsteil, Namen- und Sachregister und eine Bibliographie, die an Aktualität nichts zu wünschen übrig lässt.« Judaica

»... eine kenntnisreiche Untersuchung, die die aktuelle Fachdiskussion in klarer und verständlicher Weise referiert ...« Damals

»Sehr zu empfehlen!« Passauer Neue Presse

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