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Die Konstantinische Wende
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Girardet, Klaus M.

Die Konstantinische Wende

Voraussetzungen und geistige Grundlagen der Religionspolitik Konstantins des Großen

Bestellnummer: B191161

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 17. März 2006

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Beschreibung

2., durchges. Aufl. 2007. 204 S. mit 24 s/w Abb., Fadenh., geb.

Programmlinie: Forschung

Das Idealbild Konstantins als erstem christlichen Kaiser geht auf Eusebius von Caesarea zurück. Im Mittelpunkt steht die Religionspolitik des Kaisers, seine Hinwendung zum Christentum und deren Auswirkungen auf die römische Gesellschaft, insbesondere auf die Position der christlichen Kirche. Klaus M. Girardet behandelt in zwei grundlegenden Aufsätzen die so genannte Konstantinische Wende und referiert den neuesten Stand der Forschung. Die ausführliche Bibliographie ist ein unentbehrliches Hi...


  • ISBN: 9783534191161
  • Seitenzahl: 204
  • Auflage: 2., durchges. Aufl.
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 24 Illustrationen, schwarz-weiß

Porträt

Klaus Martin Girardet, geb. 1940, ist Professor für Alte Geschichte an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur römischen Geschichte und insbesondere zur Spätantike.

Beschreibung

Das verbreitete Idealbild Konstantins als dem ersten christlichen Kaiser geht auf Eusebius von Caesarea zurück und ist vielfach thematisiert worden. Im Mittelpunkt steht dabei die Religionspolitik des Kaisers, die umfassende Bedeutung seiner Hinwendung zum Christentum und deren Auswirkungen auf die römische Gesellschaft, insbesondere auf die Position und das Selbstverständnis der christlichen Kirche. Nur wenige Altertumswissenschaftler haben die Meinung vertreten, der von Konstantin initiierte Übergang der Alten Welt zum Christentum habe keine Folgen für das römische Reich der Spätantike gehabt. Klaus M. Girardet geht dieser Frage nach und behandelt in seiner grundlegenden Darstellung die so genannte Konstantinische Wende und das Verhältnis des Kaisers zum Christentum nach dem neuesten Forschungsstand.

Das Lob der Presse

»Girardets Plädoyer ist im besten Sinne ein Führer nicht nur durch die Literatur zur Konstantinischen Wende, sondern vor allem auch zu den Quellen im Zusammenhang mit der Wende, in deren sachgerechter Interpretation der Appell begründet liegt, von ihnen aus die Konstantinische Wende zu beurteilen und nicht von Interessen aus, die ihre Impulse letztendlich doch eher aus quellenfernen Motiven beziehen, auch wenn deren Vertreter diese Sichtweise umgekehrt gerade bei den Anhängern der Auffassung von der Wende Ende 312 repräsentiert sehen mögen. Die umfangreiche Bibliographie auf neuestem Stand erleichtert den Überblick über und den Einblick in die vielfältigen und umstrittenen Tendenzen der neueren Forschung zur Konstantinischen Wende, deren Folgen bis heute die ›spezifisch europäische Form von Politik, Kultur und Zivilisation‹ mitbestimmen.« H-Soz-U-Kult

»Nichtsdestotrotz empfiehlt der Rezensent die Studie Girardets ausdrücklich, weil sie auf der Grundlage sorgsam abgewogener Quellenanalyse einen tadellosen Überblick über die geistesgeschichtliche Entwicklung und Umgestaltung des Römischen Reiches während der konstantinischen Epoche vermittelt, der der Wissenschaft letzten Stand präzise zusammenfasst.« Forum Classicum

»Girardet präsentiert dem Leser einen überraschenden und überzeugenden Constantinus Christianus, der ohne Visionen auskommt. Man kann nur wünschen, dass das Buch die intensive Diskussion auslösen wird, die es verdient.« L’Antiquité classique

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