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Hannibal
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Seibert, Jakob

Hannibal

Bestellnummer: B189655

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 01. September 2005

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Aufl. 1993. XX, 552 S. und 10 S. Karten und Pläne, kart.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Bereits in der Antike galt Hannibal als einer der größten Feldherrn. Dieses Urteil bestätigte die moderne Forschung, die ihm auch das Prädikat eines großen Staatsmannes verlieh. Dennoch bleibt die Tatsache seines Scheiterns bestehen. Diese wissenschaftlich dokumentierte Biographie behandelt alle Facetten seines bewegten Lebens.


  • ISBN: 9783534189656
  • Seitenzahl: 572
  • Auflage: Neuaufl.
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Jakob Seibert, 1939 in Pirmasens geb., Studium der Klass. Philologie, Geschichte und Archäologie an den Univ. Mainz und Würzburg, 1963 Promotion, 1969 Habilitation, Prof. für Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Univ. München. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Alten Geschichte, u.a.: Die Eroberung des Perserreiches durch Alexander d. Gr. auf kartographischer Grundlage (2 Bde., 1985); bei der Wiss. Buchgesellschaft: Alexander der Große (EdF 10, 1972); Die politischen Flüchtlinge und Verbannten in der griechischen Geschichte (2 Bde., 1979); Das Zeitalter der Diadochen (EdF 185, 1983); Forschungen zu Hannibal (1993).

Beschreibung

Die Kriege der Karthager gegen die Römer um die Vorherrschaft im westlichen Mittelmeer sind oft dargestellt worden. Hannibal wurde die dominierende Persönlichkeit des 2. Krieges (218 – 201 v.Chr.). Er überraschte die Römer, die den Krieg offensiv in Spanien und Nordafrika führen wollten, mit seinem Einmarsch in Oberitalien. Noch mehr schockierte er sie mit seinen Erfolgen an der Trebia, am Trasimener See (217) und mit der Vernichtung des römischen Heeres bei Cannae (216). Kein römisches Heer konnte auf italienischem Boden dem Feind mehr in einer Schlacht entgegentreten. Die Römer bangten um ihre Hauptstadt, doch blieb der befürchtete Angriff zur Überraschung aller aus. War diese Entscheidung Hannibals richtig, wie viele Forscher meinen, oder verlor er damit den Krieg? Danach jedenfalls konnte er die Römer in weiteren 14 Kriegsjahren nicht mehr zum Frieden zwingen. Schließlich wurde er von Scipio in der Schlacht bei Zama (202) besiegt. Die Friedensbestimmungen der Römer bedeuteten das Ende eines unabhängigen Karthago und trugen den Keim für den dritten Krieg (149 – 146) mit der Vernichtung der Stadt in sich.

Das Lob der Presse

»Diese wissenschaftlich fundierte Biographie fehlte bis heute in der umfangreichen Hannibal-Literatur. Alle Facetten seines bewegten Lebens werden beleuchtet, vor allem die Mutmaßungen über das Scheitern eines der größten Feldherrn werden kritisch analysiert.« Geschichte

»Seiberts Hannibal-Buch ist das Resultat einer außerordentlichen wissenschaftlichen Anstrengung. Jede Seite dokumentiert die gediegenen Quellenkenntnisse des Autors wie seine Beherrschung einer ungewöhnlich komplexen internationalen Spezialliteratur ... Begrüßenswert sind ferner die adäquate Behandlung aller religionsgeschichtlichen Elemente und deren Auswirkungen auf die Mentalität, sei es für Hannibal selbst, sei es für die Bevölkerung in Rom und Karthago, die Bemühung um eindeutige geographische Fixierungen der Ereignisse, nicht zuletzt die kritische Haltung gegenüber unwahrscheinlichen, aber nur selten in Frage gestellten Angaben des Polybios. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, dass Jakob Seibert das für lange Zeit grundlegende Arbeitsinstrument für Hannibal und die Geschichte des Zweiten Punischen Krieges geschaffen hat.« FAZ

»Hannibal war die herausragende Gestalt im zweiten Krieg der Römer gegen die Karthager (218 – 201 v.Chr.). Bereits in der Antike galt er als einer der größten Feldherrn. Dieses Urteil bestätigt auch die moderne Forschung – trotz der Tatsache seines Scheiterns. Das Buch ist die erste wissenschaftlich dokumentierte Biographie.« Bayerischer Rundfunk

»Das Ergebnis ist die bisher umfassendste, die gesamte Forschung und alle Quellen dokumentierende Monographie über Hannibal und den zweiten römisch-karthagischen Krieg, aufgeteilt in den hier anzuzeigenden darstellenden Teil mit reichem Anmerkungsapparat und einen fast ebenso ausführlichen Band mit Schwerpunkt auf Dokumentation und Diskussion ... Die Darstellung ist biographisch angelegt, von Geburt bis Tod, mit suetonartigen Kategoriekapiteln als Abschluss, und bietet in diesem Rahmen vor allem eine detaillierte kommentierende Darstellung des großen Kriegs. Romanhafte Veranschaulichung geht dabei Hand in Hand mit sachlicher Analyse und abwägendem, aber zuversichtlichem Urteil.« Das Historisch-Politische Buch

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