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Kleine Einführung in die Papyruskunde
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Rupprecht, Hans-Albert

Kleine Einführung in die Papyruskunde

Bestellnummer: B189620

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 01. September 2005

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Aufl. 1994. XII, 273 S. mit 3 Abb., mehreren Tab., 1 Karte, kart.

Programmlinie: Studium

Die griechischen Papyri aus Ägypten bieten einen für die Antike einzigartigen Einblick in das Leben der Bevölkerung von 332 a.C. bis 641 p.C., von der Eroberung Ägyptens durch Alexander den Großen bis zur arabischen Eroberung. Die Einführung gibt einen Überblick über die allgemeinen Grundlagen der Papyrologie und die Gebiete ›Staat und Verwaltung‹, ›Recht‹, ›Wirtschafts- und Sozialgeschichte‹, ›Religion‹ und ›Literatur‹. Mit ausführlichem bibliographischem Anhang.


  • ISBN: 9783534189625
  • Seitenzahl: 285
  • Auflage: Neuaufl.
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Hans-Albert Rupprecht, geb. 1938, nach dem Studium der Rechtswissenschaft in München und Erlangen erstes und zweites juristisches Staatsexamen, 1965 in München Promotion zum Dr. jur. und 1969 Habilitation. Seit 1969 Professor für Papyrologie an der Philipps-Universität Marburg. Herausgeber des ›Wörterbuchs der griechischen Papyrusurkunden aus Ägypten‹, des ›Sammelbuchs der griechischen Papyrusukrunden aus Ägypten‹ und zusammen mit Prof. Dr. Pestman vom Papyrologischen Institut der Universität Leiden der ›Berichtigungsliste der griechischen Papyrusurkunden aus Ägypten‹. Veröffentlichungen zum Recht der graeco-ägyptischen Papyri, insbesondere zum Schuld-, Familien- und Erbrecht.

Beschreibung

Die griechischen Papyri aus Ägypten bieten einen für die Antike einzigartigen Einblick in das Leben der Bevölkerung von 332 a.C. bis 641 p.C., von der Eroberung Ägyptens durch Alexander den Großen bis zur arabischen Eroberung. Das Material umfasst neben Privatbriefen, privaten Notizen, Urkunden über Rechtsgeschäfte (Kauf, Darlehen, Miete, Pacht, Arbeitsverträge, Testamente, Eheverträge, Scheidungen usw.) von Einzelpersonen auch Klageschriften, Urteile, Prozessprotokolle, Akten der allgemeinen Verwaltung, der Finanz-, Militärverwaltung, Eingaben an die Verwaltung und letztlich auch literarische und religiöse Texte. Aufgrund des Umfanges und der Dichte der Überlieferung bilden die Papyri sowohl im Rahmen der Alten Geschichte, der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, der Rechtsgeschichte, der Theologie und der Religionsgeschichte wie auch der Klassischen Philologie eine herausragende Quellengruppe.

Nach einer Darstellung der allgemeinen Grundlage des Faches, werden Überblicke gegeben über »Staat und Verwaltung«, »Recht«, »Sozial- und Wirtschaftsgeschichte« sowie »Religion« und »Literatur« mit Schwerpunkt auf den erstgenannten Bereichen. Besonderes Gewicht kommt wegen der großen Breite des Materials Hinweisen auf Quellen bzw. Sammlungen von Quellen zu einzelnen Themen und auf einführende Nachweise der Sekundärliteratur zu. Auf die inhaltliche Darstellung folgt eine Aufstellung der einschlägigen Zeitschriften, Kongressakten und insbesondere der Urkundseditionen.

Das Lob der Presse

Rupprecht, Professor für Papyrologie an der Philipps-Universität Marburg, »führt in die antiken Papyri als herausragende Quellengruppe zu Bereichen wie ›Staat und Verwaltung‹, ›Recht‹, ›Wirtschafts- und Sozialgeschichte‹, ›Religion‹ und ›Literatur‹ ein. Privatbriefe werden ebenso beschrieben wie Notizen, Urkunden, juristische Protokolle oder Verwaltungsakten. Rupprechts Darstellung umfasst den Zeitraum von 332 v.Chr. bis 641 n.Chr. ... Seine besondere Stärke ist der Rechtsbereich, in dem er selbst als ausgebildeter Jurist zu Hause ist. Christliche Papyri nehmen in diesem Umfeld naturgemäß eine Randstellung ein, doch auch hier zeigt sich Rupprecht unbeeindruckt von Parteiungen der Forschung – so gibt er beispielsweise eine erfrischend sachliche Darstellung der Debatte über das Markusevangeliums-Fragment aus der Qumran-Höhle 7. Ausführliche Bibliographien zu jedem Kapitel und ein nahezu vollständiges ›Verzeichnis der Editionen von Papyri und Ostraka‹ ... machen das Buch zu einem wertvollen Arbeitsinstrument«. Wissenschaftl. Nachrichtendienst d. Deutschen Instituts f. Bildung u. Wissen

»Die griechischen Papyri aus Ägypten bieten einen für die Antike einzigartigen Einblick in das Leben der Bevölkerung von 332 a.C. bis 641 p.C., von der Eroberung Ägyptens durch Alexander den Großen bis zur arabischen Eroberung. Das Material umfasst neben Privatbriefen, privaten Notizen, Urkunden über Rechtsgeschäfte, von Einzelpersonen auch Klageschriften, Urteile, Prozessprotokolle, Akten der allgemeinen Verwaltung, der Finanz-, Militärverwaltung, Eingaben an die Verwaltung und letztlich auch literarische und religiöse Texte. Der Autor, Ordinarius für Papyrologie in Marburg, bietet eine kompakte, übersichtliche Einführung in diesen antiken Datenträger und die durch diesen übermittelten Daten und erschließt damit einen wesentlichen Quellenbereich für die Alte Geschichte.« ekz-Informationsdienst

»Dem Papyrologen bietet das Werk eine willkommene aktuelle Zusammenfassung seines Fachgebietes. Vor allem ein Anfänger, von welcher Fachrichtung her er auch kommen möge, findet einen kompetenten Zugang zur Materie. Unentbehrlich ist das Buch auch für jeden, der sich mit römischem Recht beschäftigt. Immer wieder wird in romanistischen Publikationen auf Editionen aus Papyrus-Überlieferung oder auf ägyptische Urkunden hingewiesen. Auch der Nichtfachmann findet bei Rupprecht alle wissenswerten Details, um dieses Material wenigstens adäquat verwerten zu können. Die ›Kleine Einführung‹ gehört in jede romanistische Bibliothek.« Zeitschrift d. Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte

»Durch eine klare, strenge Gliederung und eine schlanke, unprätentiöse Sprache gelingt es Rupprecht, in fünf Kapiteln in die hellenistisch-römische (und teilweise auch byzantinische) Gesellschaft und Kultur Ägyptens einzuführen. Trotz einer Fülle von Einzelheiten verliert der Leser nicht den Überblick. Hilfreich sind vor allem auch die reichhaltigen Literaturangaben im Anschluss an die einzelnen Kapitel.« Historische Zeitschrift

»Die sachlichen Überblicke sind knapp, stilistisch aber wohlformuliert und damit gerade im rechtshistorischen Teil für Nichtjuristen gut verständlich. Jeweils schließen sich umfangreiche bibliographische Hinweise an, welche ungeachtet der heutzutage vorhandenen rechtshistorischen wie papyrologischen Bibliographien und Datenbanken den Einstieg in Fragestellungen unterstützen, welche zuvor sachlich angemessen umrissen worden sind.« The Journal of Juristic Papyrology

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