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Theodor Mommsen
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Rebenich, Stefan

Theodor Mommsen

Eine Biographie

Bestellnummer: B167767

Buch

Erscheinungsdatum: 26. August 2002

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Beschreibung

2002. 272 S. mit 22 s/w Abb., geb. mit SU. C. H. Beck, München. Lizenzausgabe.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

1902 wurde Theodor Mommsen der Literaturnobelpreis für seine Römische Geschichte verliehen; im Jahr darauf, 1903, starb er. Diese glänzend geschriebene Biographie würdigt den bedeutendsten deutschen Altertumswissenschaftler, dessen Werke bis auf den heutigen Tag internationale Anerkennung finden. Ein besonderes Verdienst von Stefan Rebenich liegt darin, dass er in allen Teilen seiner Darstellung die Persönlichkeit Mommsens nicht hinter der Fülle der Fakten und Daten aus den Augen verliert, s...


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Stefan Rebenich lehrt Alte Geschichte an der Universität Mannheim. Er hat sich in zahlreichen Publikationen als Spezialist für die Erforschung von Leben und Werk Theodor Mommsens ausgewiesen.

Beschreibung

Stefan Rebenich zeigt in seiner eindrucksvollen Biographie Theodor Mommsens, dass sich dessen Bedeutung nicht allein auf die Erforschung der Antike reduzieren lässt. Er erinnert an den eminent politischen Mommsen, der als junger Professor für römisches Recht wegen seines Engagements für die 48er-Revolution seines Amtes enthoben wurde, dann als liberaler Abgeordneter im deutschen Reichstag saß und sich wegen seiner demokratisch-freiheitlichen Gesinnung als Gegner Bismarcks positionierte. Die politische Genesis Mommsens interpretiert Rebenich auch als Schlüssel zum Verständnis seiner monumentalen wissenschaftlichen Werke. Darüber hinaus beschreibt er Mommsens Rolle als Wissenschaftsorganisator großen Stils, mit dessen Namen nicht zuletzt das ›Corpus der Lateinischen Inschriften (CIL)‹ verbunden bleiben wird.

Das Lob der Presse

»... eignet sich das fast 86 Jahre dauernde Leben des Großgelehrten, Großordinarius und Großautors wie kaum ein anderes als Epochenquerschnitts-Biographie, als Zeitzeugnis-Existenz. Diese Methodik, eine Einzelvita als Solopart mit der vielstimmigen Orchestrierung eines Zweidritteljahrhunderts deutscher wie internationaler Geschichte zu verknüpfen, wird von Stefan Rebenich konsequent und mit großem Erfolg hinsichtlich der erzielten Tiefenwirkungen durgehalten. Mehr noch: Seine Lebensbeschreibung eines Jahrhundertgelehrten ist dem heute seltenen Genus der dienenden Biographie zuzuordnen. Dabei versteht sich der Autor nicht als Alter Ego oder gar als kongenialer Seelenverwandter seines Protagonisten; und erst recht nistet er sich nicht psychologisierend in echten oder vermeintlichen Seelengrauzonen seines Helden ein, er schmarotzt nicht von der intellektuellen Substanz eines Geistesriesen, sondern praktiziert bei aller Sachkenntnis wohltuende Distanz, respektiert die Semialterität eines Menschen des 19. Jahrhunderts, lässt ihm seine Würde durch Andersartigkeit.« Karl Christ, Süddeutsche Zeitung

»Es gehört zu den Vorzügen des Buches, dass Rebenich nicht nur wissenschaftliche Großtaten Mommsens hervorhebt (...)

Erstmals versucht der Autor, auch dem Politiker Mommsen gerecht zu werden, den frühere Historiker oft nur als peinlichen Schatten des Geschichtsforschers ansahen.« Die Welt

»In dem Mannheimer Althistoriker Stefan Rebenich, dem ... derzeit wohl besten deutschen Mommsenspezialisten mit internationaler Reputation, fand Mommsen endlich einen, wie er selbst, passionierten Gestalter. Souverän werden in Rebenichs Biografie zunächst Herkunft und Werdegang Mommsens besprochen, auch sein anfängliches Schwanken zwischen Jurisprudenz und Geschichte, das für ihn konstitutiv bleiben sollte.« Karl Christ, Süddeutsche Zeitung

»Ein kurzes, gediegenes Porträt des kämpferischen Großhistorikers, der ein Chamäleon sein konnte: Im Grundsatz demokratisch liberal, doch unter Kollegen ein Machtmensch wie sein geliebter Cäsar.« Der Spiegel

»Stefan Rebenich kennt sich aus, sowohl in den Quellen zu Lebensweg und Wissenschaft Mommsens wie im 19. Jahrhundert.« Die Zeit

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