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Demnächst mehr – Das Buch der Briefe
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Görner, Rüdiger (Hrsg.)

Demnächst mehr – Das Buch der Briefe

Deutschsprachige Briefe aus vier Jahrhunderten

Bestellnummer: B221325

Buch

Erscheinungsdatum: 23. September 2008

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(Geb. LP 29,90 €)

Beschreibung

2008. 362 S., geb. mit SU und Lesebänd. Berlin University Press, Berlin. Lizenzausgabe.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Rüdiger Görner zeigt eindrücklich, welche großartigen Formen unsere Mitteilungen in der deutschsprachigen Brieftradition angenommen haben. An Briefen von Martin Luther bis zu Ingeborg Bachmann, von Mozart über Bismarck bis zu Paul Celan wird deutlich, dass Verständigung mit dem anderen ein sprachliches Niveau voraussetzt, das dessen Würde gebietet. Denn kein Sprachaufwand, kein Worteinsatz, kein Briefwagnis ist zu hoch, um einen anderen, der einem wichtig ist, zu erreichen. Wie bedroht ist d...


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Rüdiger Görner ist Professor of German Literature und Gründungsdirektor des Centre for Anglo-German Cultural Relations am Queen Mary College, University of London. Er ist Schriftsteller und Kritiker, Autor und Herausgeber zahlreicher Monographien, Ed...

Beschreibung

»Briefe gehören unter die wichtigsten Denkmäler, die der einzelne Mensch hinterlassen kann.« Johann Wolfgang von Goethe

Dieser Band zeigt, dass Briefe aufregend sind und meist etwas Unerwartetes enthalten – warum schriebe man sie sonst? Briefe gehören zur Intimsphäre, ihr Geheimnis wird im Rechtsstaat geschützt. Im Brief spiegeln sich Zeitgeist und Alltäglichkeit, Sehnsucht und Not, Liebesverlangen und Resignation. Wenn wir einen Brief öffnen, dann hoffen wir, dass sich uns ein anderer darin öffnet. Aber: Wann haben wir unseren letzten drei-, gar fünfseitigen Brief – von Hand – geschrieben? Denn im E-Mail-, MSN- oder Chatroom-Zeitalter wirken Briefe wie Relikte. Wie bedroht ist der Brief im Zeitalter der SMS? Eines will jede Nachricht: beim anderen ankommen. Senden, weiterleiten und empfangen, die großen Verben der Kommunikation, sind Briefverben. Kulturmelancholie scheint also nicht angebracht, denn das elektronische Zeitalter hat dazu geführt, dass noch nie zuvor so häufig kommuniziert wurde. Aber ist die Qualität der Kommunikation gleich geblieben?

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