Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog
Die stoische Ethik
+ / - Mauszeiger für Vergrößerung/Verkleinerung über Abbildung bewegen
Forschner, Maximilian

Die stoische Ethik

Über den Zusammenhang von Natur-, Sprach- und Moralphilosophie im altstoischen System

Bestellnummer: B189817

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 01. September 2005

Lieferbar als BOD innerhalb von 14 Tagen

  •  » drucken
Bild vergrößern
Mitglieder 44,90 €
Nichtmitglieder 59,90 €

Beschreibung

Sonderausgabe der 2., durchges. und um ein Nachwort und einen Literaturnachtrag erw. Aufl. 1995. 265 S., kart.

Programmlinie: Forschung

Die stoische Ethik hat die größte Wirkungsmacht erreicht, die jemals eine philosophische Ethik erringen konnte. Maximilian Forschner bietet mit dieser Abhandlung eine umfassende Darstellung und Analyse der (alt)stoischen Ethik im Rahmen ihres philosophischen Gesamtsystems. Dabei ist die Frage leitend, warum und in welchem Sinn ›Natur‹ für die Stoa zum Halt und letzten Maßstab vernünftigen menschlichen Handelns wird.


  • ISBN: 9783534189816
  • Seitenzahl: 265
  • Auflage: 2., durchges. u. erw. Aufl. 1995
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Maximilian Forschner, geb. 1943. Ordinarius für Philosophie von 1982 – 1985 an der Universität Osnabrück, seit 1985 an der Universität Erlangen-Nürnberg. Buchveröffentlichungen: Gesetz und Freiheit. Zum Problem der Autonomie bei Immanuel Kant (1974); Rousseau (1978); Mensch und Gesellschaft (1989); Über das Glück des Menschen: Aristoteles, Epikur, Stoa, Thomas von Aquin, Kant (1993, 2. Aufl. 1994); Die stoische Ethik (1981, 2. Aufl. 1995); Mitautor des Lexikons der Ethik (Hrsg. O. Höffe, 1977, 4. Aufl. 1992).

Beschreibung

Die Stoa gilt als einflussreichste philosophische Schule des Hellenismus und der Spätantike. Ihr Gedankengebäude, das sich in Logik, Physik und Ethik gliedert, stellt nach dem Verfall der politisch selbständigen griechischen Polis erstmals eine universalistische Ethik ins Zentrum des Interesses. Die stoische Ethik wurde im römischen Kaiserreich zur beherrschenden Geistesmacht, vom Christentum in wesentlichen Punkten absorbiert und in der europäischen Aufklärung als säkulares Substrat der christlichen Ethik wiederbelebt. So hat sie die größte Wirkungsmacht erlangt, die jemals eine philosophische Ethik erringen konnte.

Nach diesem Leitfaden werden die stoische Ontologie, Natur- und Sprachphilosophie, ihre Ursachen- und Schicksalslehre, ihre Theorie der Affekte und der moralischen Entwicklung, ihre Lehre vom sittlich Guten, vom natural Wertvollen und vom Glück des Menschen untersucht und aufeinander bezogen. Das Nachwort zur zweiten Auflage nimmt Stellung zur neuesten Literatur. Dort plädiert der Autor für die These, dass es einseitig und irreführend ist, wenn man den stoischen Tugendbegriff nach neuzeitlichen Begriffen der Moralität interpretiert.

Kundenbewertungen

Ihre Anforderung wird momentan verarbeitet.