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Naturales quaestiones – Naturwissenschaftliche Untersuchungen
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Seneca, L. Annaeus

Naturales quaestiones – Naturwissenschaftliche Untersuchungen

Bestellnummer: B250516

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Beschreibung

Lat. / dt. Hrsg. und übers. von M. F. A. Brok. Sonderausgabe der 1. Auflage 1995. XII, 492 S., kart.

Programmlinie: Forschung

Senecas ›Naturwissenschaftliche Untersuchungen‹ entsprechen einem lebhaften Interesse der Menschen in der Antike an Naturerscheinungen und deren richtiger Deutung. Letztlich haben diese Studien jedoch einen tieferen Grund. Nach der Überzeugung der Stoiker und Senecas haben physikalische und kosmologische Forschung eine enge Beziehung zur Ethik. Die Kenntnis der Natur ist eine unerlässliche Voraussetzung für ein sittlich vollkommenes Leben.


  • ISBN: 9783534250516
  • Seitenzahl: 504
  • Auflage: 1
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Lucius Annaeus Seneca, genannt Seneca der Jüngere (* etwa im Jahre 1 in Corduba; † 65 n. Chr. in der Nähe Roms), war ein römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Staatsmann und als Stoiker einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit.M. F. A. Brok, Studium der Klassischen Altertumswissenschaft, Promotion in Leiden, Diss. über den persischen Feldzug des Kaisers Julian gemäß Ammianus Marcellianus. War Studienrat an verschiedenen Gymnasien, Studiendirektor und Gymnasialrektor; zeitweise Dozent für Pädagogik und allgemeine Didaktik an der Kath. Universität in Nijmegen; war Vorstandsmitglied bzw. Vorsitzender in verschiedenen Kommissionen und Einrichtungen für Bildung, Kultur und Unterricht. Veröffentlichungen: Cicero-Katalinarische redevoeringen. Text und Kommentar (zusammen mit P. A. H. J. Merkx, 1938); Wat moet ik met de Mammoet? (1967); zahlreiche Artikel und Rezensionen vornehmlich zu altertumswissenschaftlichen und patristischen Themen; verschiedene Übersetzungen u.a. auch zum Thema Kunst und Kultur.

Beschreibung

Sittliche Vollkommenheit kann der Mensch nur erreichen, wenn er seine Vernunft, die allein ihn zum Menschen macht, fortwährend weiterentwickelt. Diese Entfaltung hat zum Ziel, die göttliche Vernunft (Logos) zu ergründen, die das Weltall geschaffen hat und sich überall in der Natur manifestiert. Daher führt die Kenntnis der Natur zur Kenntnis Gottes und zur moralischen Vollkommenheit. In diesem Bemühen ist bei der Stoa (und bei Seneca), für die die menschliche Vernunft Vorrang hat, kein Platz für irrationale Faktoren. Deshalb soll der Mensch versuchen, sich von unberechenbaren Affekten und unbeherrschbaren Leidenschaften freizumachen, ebenso von unberechtigter Furcht vor dem Tod. Solche Belehrung gibt Seneca in seiner Einleitung und streut außerdem in seine naturwissenschaftlichen Untersuchungen Anregungen ein, wie die aus dem Studium der Natur gewonnenen Erkenntnisse auf das sittliche Leben anzuwenden sind.

Das Lob der Presse

»Die seit langem fehlende zweisprachige Ausgabe bietet ... die Möglichkeit, auch bei geringeren Sprachkenntnissen die rhetorische Brillanz des Originals abzuschätzen.« Wer »die verschiedenen Erklärungsmodelle der antiken philosophischen Schulen studieren will, findet in diesem neben der ›Meteorologie‹ des Aristoteles einzigen beinahe vollständig überlieferten Werk zu diesem Thema reiche Quellen, aus denen die folgenden Jahrhunderte schöpften: Wie Kometen und Halos entstehen, warum es donnert, das Wasser im Meer salzig ist, es zu Sintfluten kommt und die Erde, das anscheinend unerschütterliche Element von allem, beben kann.« FAZ

»Nennen wir die Vorzüge der neuen Ausgabe: Übersichtliche Einleitungen zu jedem Buch mit der Vorgeschichte des jeweiligen Themas bei den griechischen Philosophen, knappe Sacherläuterungen in den Anmerkungen, den Leser leitende Untertitel.« Bulletin Schweiz. Altphilologenverband

»Die seit langem fehlende zweisprachige Ausgabe bietet nun die Möglichkeit, auch bei geringeren Sprachkenntnissen die rhetorische Brillanz des Originals abzuschätzen ... So ist das gelegentliche Wettern Senecas gegen die Verderbtheit seiner römischen Mitbürger kein bloßer Moralismus, sondern entspricht einem philosophischen Konzept, das in seiner Teleologie schon von sich aus stark moralische Züge trägt. Das zeigen auch die Einleitungen, die Seneca jedem seiner insgesamt sieben Bücher vorausschickt.« FAZ

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