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Platons ›Phaidon‹
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Frede, Dorothea

Platons ›Phaidon‹

Der Traum von der Unsterblichkeit der Seele

Bestellnummer: B239269

Broschur

Buch

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Beschreibung

Sonderausgabe der 2., unveränd. Aufl. 2005. VIII, 189 S., kart.

Programmlinie: Studium

Dieses Buch stellt Platons Vorstellungen zum Verhältnis von Leib und Seele vor, auf denen auch seine Beweise für die Unsterblichkeit der Seele beruhen. Eng verknüpft damit ist die Lehre von den Ideen als den idealen Gegenständen, die hinter den wechselhaften Formen der Dinge in der körperlichen Welt stehen und dem Geist durch Wiedererinnerung zugänglich sind. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Person des Sokrates, der hier als Prophet einer Philosophie der Askese und der Hoffnung auf ein Weit...


  • ISBN: 9783534239269
  • Seitenzahl: 200
  • Auflage: 1
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Frede, Dorothea

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Beschreibung

Dorothea Frede bietet erstmals eine fortlaufende Interpretation zu Platons Dialog ›Phaidon‹. Es wird deutlich, dass das Gespräch über die Unsterblichkeit der Seele vor Sokrates’ Tod als Lebenshilfe dient. So ist die Zweiweltentheorie weniger eine Absage an die Welt alles Körperlichen als vielmehr eine Aufforderung zum angemessenen Umgang mit der Dualität von Körper und Seele. Besondere Aufmerksamkeit gilt deshalb der Analyse von Platons Vorstellungen vom Einfluss des Körpers auf die Seele, vom Status der Ideen, von den Voraussetzungen der Beweise für die Unsterblichkeit der Seele und der Deutung des Mythos am Schluss des Dialogs. Die Werkinterpretation klärt über die Struktur des Dialogs und seine wesentlichen Ergebnisse auf und erhellt den religiösen und kulturellen Hintergrund der Diskussion. Ein Hauptaugenmerk gilt dabei den Textstellen, an denen sich Platon mit Skizzierungen seiner Argumente und Intentionen begnügt und die sich dem heutigen Verständnis nur schwer erschließen. Interpretationsvorschläge in der Sekundärliteratur werden dabei berücksichtigt.

Das Lob der Presse

»Der Bericht Platons über die letzten Stunden des Sokrates ist nicht nur eines der bewegendsten Dokumente der Weltliteratur, der ›Phaidon‹ mit den darin enthaltenen Gedanken zur Unsterblichkeit der Seele und zur Lehre von den Ideen ist eine der Säulen christlich-abendländischer Tradition. Die Interpretatorin meistert die von ihr angestrebte Gratwanderung zwischen wissenschaftlichem Anspruch und allgemeiner Verständlichkeit ihrer Auslegung spielend. Besonderes Gewicht legt sie dabei auf die von Platon postulierte Dualität von Körper und Seele, die ein unabhängiges Weiterleben der Seele nach dem Tod erst ermöglicht ... – Für Bibliotheken ohne Sekundärliteratur zum Phaidon gern empfohlen.« ekz-Informationsdienst

»Mit bewundernswerter Kenntnis sowohl der Platonischen als auch der antiken Philosophie überhaupt legt die Verfasserin eine neue Interpretation dieses Dialogs vor und ist bestrebt, seinem Argumentationsverlauf in all seinen Verästelungen so nachzugehen, dass auch Nicht-Spezialisten Platons Einsichten nachvollziehen können, was in der Tat aufgrund der zwar anspruchsvollen, aber gleichwohl gefälligen Diktion der Autorin möglich ist. Was diese Interpretation jedoch in erster Linie auszeichnet, ist ihr methodisches Vorgehen: Der Leser wird nie mit simplen Setzungen konfrontiert, stets werden die Argumente auf – explizite, ggf. auch implizite – Voraussetzungen oder Konsequenzen hin geprüft, ehe vorsichtig Urteile gefällt werden – ein durch und durch begrüßenswertes philosophisches Prozedieren.« Wissenschaftlicher Literaturanzeiger

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