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Ausgewählte Schriften: Ordinatio. De consecratione. De administratione
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(Suger:) Abt Suger von Saint-Denis

Ausgewählte Schriften: Ordinatio. De consecratione. De administratione

Bestellnummer: B184947

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Buch

Erscheinungsdatum: 09. Februar 2005

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Beschreibung

Lat. / dt. Hrsg. und übers. von Andreas Speer und Günther Binding zus. mit Gabriele Annas, Susanne Linscheid-Burdich und Martin Pickavé. 3. Aufl. 2008 (unveränd. Nachdr. der Sonderausgabe 2005). 507 S. mit 2 Grundrissen und 2 Kt., Fadenh., kart.

Programmlinie: Forschung

Der 1144 geweihte Chor der Abteikirche des heiligen Dionysius im Norden von Paris wird gemeinhin als Geburtsstätte der Gotik angesehen. Er wurde während der Amtszeit des Abtes Suger von Saint-Denis, eine der bedeutendsten Persönlichkeiten Frankreichs im 12. Jh., erbaut. Mit dem Suger-Chor verbindet man – ungeachtet aller Einwände – bis heute das Bild des Prototyps der Kathedrale und des Schöpfungsbaus der ›ars nova‹. Diese Meinung stützt sich maßgeblich auf die Schriften Sugers. Darüber hina...


  • ISBN: 9783534184941
  • Seitenzahl: 509
  • Auflage: 3., unveränd. Nachdr. d. Sonderausg. 2005
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Binding, Günther

Günther Binding, geb. 1936, studierte Architektur an der TH Aachen sowie Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie in Köln und Bonn. Von 1970 bis zu seiner Emeritierung 2001 lehrte er als Professor für Kunstgeschichte an der Universität zu Köln und war Direktor des Kunsthistorischen Instituts m...

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Beschreibung

Im Zentrum aller Überlegungen eines mittelalterlichen Kunsterlebens steht Suger von Saint-Denis, eine der namhaftesten Gestalten Frankreichs im 12. Jahrhundert. Der zu seiner Zeit entstandene und 1144 geweihte Chor der Abteikirche des heiligen Dionysius im Norden von Paris wird allgemein als Geburtsort der Gotik betrachtet. Die Schriften Sugers, vor allem jene drei, die sich auf das Kloster beziehen, gelten als bedeutende Zeugnisse einer mittelalterlichen ›Ästhetik‹. Sie geben zugleich Aufschluss über die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Verhältnisse dieser Epoche. Angesichts der Bedeutung, die seinen Schriften beigemessen wird, erstaunt jedoch die Tatsache, dass die Forschung nach wie vor auf ältere Textausgaben angewiesen ist, von denen die von Erwin Panofsky mit englischer Übersetzung einen dominierenden Einfluss erlangt hat.

Andreas Speer und Günther Binding bieten nun die erste vollständige deutsche Übersetzung der drei Suger-Schriften und eine neue kritische Edition des lateinischen Textes, der durch einen Varianten- und Similienapparat erschlossen wird. Damit soll der selektiven Rezeption und der Reduzierung auf nur einen Bedeutungszusammenhang vorgebeugt werden. Vier einleitende Essays widmen sich den verschiedenen Ebenen der Schriften. Auf Deutsch befinden sich außerdem im Anhang: je ein Auszug aus einer späteren Chronik von Saint-Denis sowie aus der Suger-Biographie seines langjährigen Sekretärs Wilhelm. In einem Glossar werden etwa 150 häufiger verwendete Begriffe vor allem aus den Bereichen der Architekturterminologie, Ökonomie, Geschichte und Theologie erläutert. Ein zweigeteilter lexikographischer lateinischer Wortindex, Karten und Grundrisspläne mit der Lage der Ortschaften, Besitzungen, Patrozinien und Kirchenschätze sowie ein deutsches Personen- und Ortsregister runden die Arbeitsinstrumentarien der Edition ab.

Binding, Günther

Günther Binding, geb. 1936, studierte Architektur an der TH Aachen sowie Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie in Köln und Bonn. Von 1970 bis zu seiner Emeritierung 2001 lehrte er als Professor für Kunstgeschichte an der Universität zu Köln und war Direktor des Kunsthistorischen Instituts mit Abteilung Architekturgeschichte. 1999 wurde er zum Korr. Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig gewählt.

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Das Lob der Presse

»Die kritische Ausgabe des lateinischen Textes der drei Schriften Abt Sugers von Saint Denis – ›Ordinatio‹, ›De consecratione‹ und ›De administratione‹ – sowie ihre erstmals vollständige Übersetzung ins Deutsche ist eine Sternstunde der Mediaevistik. Generationen von Wissenschaftlern haben Leben und Werk des populären Abtes intensiv erforscht, jedoch bei ihren Interpretationen den Mangel einer kritischen Edition gern übersehen und so rückt nun das viel zitierte Entstehungsmoment der Gotik in Saint Denis in ein neues Licht. Andreas Speer zeigt in seiner Einleitung, dass die Umbauten im Chorbereich für Suger aus liturgischen Gründen notwendig waren, wobei Teile der bestehenden Kirche wie eine Reliquie behandelt wurden.

Die vorliegende Edition stützt sich auf eigene Vorarbeiten von Speer und Binding sowie zahlreiche Fachartikel ... Die deutschen Übersetzungen erweisen sich im Bezug auf Sugers Gedankenwelt als nahezu kongenial, da sie jene mit hohem Sprachgefühl zugänglich machen. Auch dem Nichtlateiner eröffnet sich so ein Zugang zur Welt des 12. Jhs. An dieser soliden Grundlage wird sich die künftige Forschung zu orientieren haben.« Kunstbuch Anzeiger

»... Suger (erscheint) durch dieses Quellenwerk in einem neuen klareren Licht.« Die Tagespost

»Die kritische Ausgabe des lateinischen Textes der drei wichtigen Schriften Sugers – ›Ordinatio‹, ›De consecratione‹ und noch bekannter ›De administratione‹ – ist eine kleine Sternstunde der Mediaevistik ... Die Übersetzungen erweisen sich im Bezug auf die noch ganz von dem alten benediktinischen Mönchtum geprägte Gedankenwelt des Abtes als geradezu kongenial ... Die mit großem Sprachgefühl unternommene Suche nach der jeweils adäquaten Entsprechung des lateinischen Wortlauts im Deutschen eröffnet auch für den der lateinischen Sprache unkundigen Leser fundierte Zugänge zur Vorstellungswelt eines Menschen des 12. Jahrhunderts. Künftige Forschung wird sich an dieser soliden Grundlage zu orientieren haben.« Informationen für den Geschichts- und Gemeinschaftskundelehrer

»Seit langem fehlt eine zweisprachige, textkritisch verantwortete Ausgabe der liturgie-, kunst- und theologiegeschichtlich wichtigen Schriften des französischen Abtes des 12. Jahrhunderts. Dass eine solche nunmehr vorliegt, ist dem Philosophiehistoriker Andreas Speer und dem Kunsthistoriker Günther Binding (beide Köln) zu verdanken. Einleitung, Anmerkungen zur Übersetzung, erläuternde Glossare, Bibliographie und Register erleichtern die Arbeit mit dem vorbildlich gestalteten Quellenwerk. Susanne Linscheid hat ein Kapitel über die Versinschriften beigesteuert, Gabriele Annas eine biographische Skizze über Suger. Kein Studium der mittelalterlichen Philosophie und Kunstgeschichte kommt ohne dieses Werk aus.« Internationale Zeitschriftenschau für Bibelwissenschaft und Grenzgebiete

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