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Burg und Schloss
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Biller, Thomas / Großmann, G. Ulrich

Burg und Schloss

Der Adelssitz im deutschsprachigen Raum

Bestellnummer: B166515

Buch

Erscheinungsdatum: 19. November 2002

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Beschreibung

2002. 280 S. Kunstdruck mit zahlr., meist farb. Abb. und einigen Grundrissen, Fadenh., Gzl. mit SU. Schnell & Steiner, Regensburg. Lizenzausgabe.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Neben ihrem architektonischen Reiz verkörpern Burgen und Schlösser die Epochen vom Mittelalter bis zum Historismus. Dieses in seinem Ansatz neuartige Buch fragt nach den Ursachen der Entstehung so unterschiedlicher Bauwerke auf dem Hintergrund der sich wandelnden Situation des Adels als der sie tragenden gesellschaftlichen Schicht. Im Vordergrund stehen dabei die Gesichtspunkte Funktion und Bedeutung. Zur Veranschaulichung wichtiger und grundlegender Aussagen haben die Autoren eine spezielle...


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Beschreibung

Burgen und Schlösser sind Bautypen einer Aristokratie und entsprechen damit den Anforderungen einer über viele Jahrhunderte hin fest etablierten und scharf abgegrenzten herrschenden Oberschicht. Die Vielgestaltigkeit der zwischen Mittelalter und Historismus entstandenen Bauten beeindruckt bis heute. Neben dem architektonischen Formenreichtum verkörpern sie die Epochen ihrer Entstehung und den geschichtlich-baulichen Wandel, der ihnen widerfuhr. Ein instruktiver Abriss der Forschungsgeschichte – mit besonderem Blick auf das 19. Jahrhundert – zeigt einleitend, das es nach der Behandlung von Einzelphänomenen und in den Grenzen des jeweils eigenen Fachs agierenden Untersuchungen erst in den letzten Jahrzehnten Ansätze zu einer umfassenden, fachübergreifenden Betrachtung gibt. Die Bauten in diesem Sinne zu erschließen ist das Anliegen dieses in seinem Ansatz neuartigen Buches.

Dass Burgen und Schlösser von derselben gesellschaftlichen Schicht erbaut und genutzt wurden – dem Ade –-, ist angesichts ihrer großen Verschiedenheit überraschend. Vielfach wurden beide einfach als baulicher Ausdruck unterschiedlicher Epochen gewertet, des Mittelalters und der Neuzeit – jedoch greift diese Erklärung zu kurz. Im Gegensatz zu einer an Formen und Dekor festzumachenden klaren Scheidung betont dieser Band die Kontinuität der Bauaufgabe ›Adelssitz‹. Beantwortet wird die Frage, was genau in der Realität des Mittelalters und der Neuzeit so unterschiedliche Bauwerke hervorbrachte und welche Rolle dabei der Wandel in der Situation der Bauherren spielte. Statt gewagter Typologien auf der Basis von Stilanalysen stehen hier Funktion und Bedeutung adeligen Bauens im Vordergrund.

Themenkästen im Text: Feudalgesellschaft und »Lehenspyramide«; Geschlechtername und »Stammburg«; Der westeuropäische Ursprung von Motte und Turmburg; Vom Holzbau zum Steinbau; Die Entwicklung zur Höhenburg; Höhenburg und Wasserburg – »Burgentypen« nach der Lage; Palatin, palatium, Palast, Pfalz, Palas – Herkunft und Bedeutungswandel eines Wortes; Ritter, Rittertum, Ritterschaft – der Wandel eines Begriffs; Die »Kemenate« – ein Bautypus?; Fürsten, Herren, Ministerialen – Statuswandel des Adels im 12./13. Jahrhundert; Burgmannen; Staufische Architektur in Süditalien; Belagerungstechnik vor den Feuerwaffen; Burgenbau in den Kreuzfahrerstaaten; »Raubritter« und Städte; Die Ritterorden: Templer und Johanniter; Die Ritterorden außerhalb der Kreuzfahrerstaaten; Die Entwicklung der Feuerwaffen; Wohnkomfort und Innenausstattung; Festung; Renaissance; Architekturtraktate; Residenz und Residenzforschung; Hofarkaden; Weserrenaissance; Manierismus; Französischer Park – englischer Garten; Historismus; Romantik.

Das Lob der Presse

»Das Sachbuch ›Burg und Schloss‹ versteht sich sowohl als Werk, das vieles neu unter die Lupe nimmt, aber auch altbewährte Erkenntnis bestätigt. Angesichts der vielfältigen Literatur ein lohnendes Unterfangen, wie Großmann bestätigt, denn 80 Prozent der gegenwärtigen Burgenliteratur bewegt sich auf dem Forschungsstand von 1906, bzw. 1913, damals erschienen die grundlegenden Werke.« Nürnberger Zeitung

»Das Werk darf als wichtiges Handbuch gelten, obwohl Format und Ausstattung diesen Begriff eigentlich sprengen.« Der Neue Tag

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