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Hasenleben
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Steiner, Jens

Hasenleben

Bestellnummer: B251544

Buch

Erscheinungsdatum: 02. September 2011

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Beschreibung

2011. 286 S., geb. Dörlemann, Zürich.

Programmlinie: Leseecke

»Und irgendwo stiegen eine Hasenmutter und ihre zwei Jungen wieder mal in einen Gully, zogen von unten den schweren Deckel über das Loch. ... Irgendwo würden sie wieder einen Deckel heben und ins Licht steigen. Und auspacken und neu anfangen. Immer wieder.« Lili führt ein unstetes Leben, verdingt sich als Kellnerin, zieht mit ihren beiden Kindern durch die Schweiz. Sie träumt von einer guten Ausbildung, einem Familienleben, während sie die Nächste in dunklen Kellern durchtanzt, ihre Kinder s...


  • Auflage: 1

Das Lob der Presse

»In ›Hasenleben‹ erzählt Jens Steiner die Geschichte der alleinerziehenden Lili, die mit ihren beiden Kindern ziellos und Haken schlagend durch das Leben stromert … Von der Stadt Genf heißt es bündig: ›Ein Stolpern hinein und ein Stolpern hinaus.‹ Eine lakonische und dabei äußerst bildreiche Schreibweise. Bei der Lektüre dieses Erstlings hat man den Eindruck, als hätte der Autor schon lange geschrieben; er hat sich eine eigene Sprache erarbeitet, und der Text, der inhaltlich im Ungewissen, Unsicheren bleibt, ist mit einer Sicherheit geschrieben, die dabei keinesfalls wie eine lässige Routine wirkt.«

Sabine Peters, Deutschlandfunk

»Das Debüt des 35-jährigen Schweizers Jens Steiner ist ein vaterloser Familienroman. Er zeigt, wie prekär die Situation einer alleinerziehenden Mutter sein kann, wie fragmentiert eine Existenz, die sich dem gängigen Lebensentwurf verweigert. Das Spiel der Perspektiven widerspiegelt diese Fragmentierung.«

Sibylle Saxer, Neue Zürcher Zeitung

»Es ist ein ganz eindrucksvoller Roman, der erste von Jens Steiner, einem Schweizer Autor. Er ist erst Mitte dreißig und umso erstaunlicher ist es für mich, wie sehr Steiner sich in diese junge Mutter einfühlt … Hier hat ein Autor mit besonderem Erzähltalent seine ganze Begabung in diesen ersten Roman gepackt.«

Mark Diening, RBB Radio Eins

»›Hasenleben‹ erzählt eine Geschichte, die von ständiger unruhiger Veränderung durchtränkt ist. Erzählt wird sie ruhig, sie bleibt immer fassbar, der Autor packt die Leser und lässt sie nicht los. … Hasenleben ist ein Muss fürs Organische. Das Buch geht an die Nieren, kriecht einem über die Leber, berührt das Herz und beschäftigt das Hirn.«

Tania Kummer, Schweizer Radio DRS3

»Jens Steiner debütiert mit einem ungewöhnlichen Familienroman. … Er begleitet in seinem inhaltlich und formal eigenwilligen Debütroman diese vagabundierende Kleinfamilie auf ihrer ziellosen Odyssee durch die Schweiz. In einer merkwürdig suggestiven Prosa legt der studierte Literaturwissenschaftler, der als Lektor arbeitet, Spuren, um sie sogleich wieder zu verwischen. Geduldig umkreist er in immer wieder neuen Anläufen das Geheimnis von Lilis Unbehaustheit.«

Alexander Sury, Tages-Anzeiger

»In seinem Debüt exekutiert der Schweizer Jens Steiner das Unheil an seinen Protagonisten mit finsterer Nüchternheit und bewegender Empathie.«

Gregor Dotzauer,

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