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Geschichte der Hirnforschung
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Oeser, Erhard

Geschichte der Hirnforschung

Von der Antike bis zur Gegenwart

Bestellnummer: B232161

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 16. Februar 2010

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Beschreibung

2., erw. Aufl. 2009. 295 S. mit 20 s/w Abb., Bibliogr., Reg., 14,5 x 22 cm, Fadenh., geb.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Wohl kein anderes Organ fasziniert die Menschen mehr und spornt die Wissenschaftler so sehr zu seiner Erforschung an wie das Gehirn. Erhard Oeser hat die über zweitausendjährige Geschichte der Hirnforschung für uns nachgezeichnet. In seiner umfassenden, mit vielen Beispielen und Zitaten anschaulich geschriebenen Darstellung geht er insbesondere auf die Entdeckung des menschlichen Gehirns als Organ der geistigen Funktionen ein. Kritisch beleuchtet werden auch die Methoden und die z.T. grausam...


  • ISBN: 9783534232161
  • Seitenzahl: 295
  • Auflage: 2., aktual. u. erw. Aufl. 2009
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 30 Illustrationen, schwarz-weiß

Porträt

Oeser, Erhard

Erhard Oeser, geb. 1938, ist emeritierter Professor für Philosophie und Wissenschaftstheorie der Naturwissenschaften an der Universität Wien und Vorstand des Institutes für Wissenschaftstheorie. Er erhielt 2006 den Eugen Wüster Sonderpreis für Terminologie-Forschung. Seine bisherigen Buchveröffen...

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Beschreibung

Die Erforschung des Gehirns beschäftigte bereits die Menschen in der Antike. Selbst heute sind längst noch nicht alle seine Geheimnisse gelüftet. Dennoch ist die Hirnforschung eine der erfolgreichsten wissenschaftlichen Unternehmungen der Gegenwart. Ihre Bedeutung liegt aber nicht ausschließlich auf dem medizinisch-praktischen Gebiet. Sie war und ist stets auch ein philosophisches Anliegen. Die vielleicht größte Herausforderung, die seit jeher mit der Hirnforschung verbunden war, besteht in der Hoffnung, aus der Erkenntnis der Struktur und Funktion des Menschenhirns Schlussfolgerungen für die Mechanismen von Wahrnehmung, Gedächtnis, Denken und Sprache ziehen und somit auch den menschlichen Geist erfassen zu können.

Erhard Oeser schildert in seinem Buch die fesselnde, mehr als zweitausendjährige Geschichte der Hirnforschung von den Anfängen bis heute. In seiner umfassenden, mit vielen Beispielen und Zitaten sehr anschaulich geschriebenen Darstellung widmet er sich insbesondere der Entdeckung des menschlichen Gehirns als Organ der geistigen Funktionen. Kritisch setzt Oeser sich aber auch mit den Methoden und den teilweise grausamen Experimenten auseinander, die zu den späteren, großen Erfolgen führten. Sie wurden häufig erst durch das Leiden und Sterben unzähliger Tiere ermöglicht. Doch auch die zahlreichen Hirnverletzungen bei Menschen infolge von Kriegen brachten oft neue Erkenntnisse über die Lokalisation der Hirnfunktionen.

Dadurch wird deutlich, dass die Geschichte der Hirnforschung nicht nur eine Geschichte der großartigen Erfolge und Fortschritte ist, sondern auch eine Geschichte der Irrtümer, Diskrepanzen, Kontroversen und Grausamkeiten. Das Buch spricht alle an, die mehr über das faszinierende Organ Gehirn und die Geschichte seiner Erforschung erfahren möchten!

Oeser, Erhard

Erhard Oeser, geb. 1938, ist emeritierter Professor für Philosophie und Wissenschaftstheorie der Naturwissenschaften an der Universität Wien und Vorstand des Institutes für Wissenschaftstheorie. Er erhielt 2006 den Eugen Wüster Sonderpreis für Terminologie-Forschung. Seine bisherigen Buchveröffentlichungen bei der WBG: Geschichte der Hirnforschung (2. Aufl. 2010), Hund und Mensch (3. Aufl. 2009), Die Suche nach der zweiten Erde (2009), Die Jagd zum Nordpol (2008), Katze und Mensch (3. Aufl. 2008), Pferd und Mensch (2007), Das selbstbewusste Gehirn (2006).

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Das Lob der Presse

»Hirn oder Herz? So lautete vor langer Zeit die entscheidende Frage der Forscher nach dem Sitz des Denkens. Die beiden größten Philosophen der Antike, Platon und Aristoteles, waren sich da nicht einig, berichtet Erhard Oeser, Professor für Philosophie und Wissenschaftstheorie, in seiner spannenden Geschichte der Hirnforschung.« Psychologie heute

»... ein sehr verdienstvolles und gut verständliches Lesebuch ist entstanden, das als Kompendium – nicht zuletzt für die heutigen Neurowissenschaftler – informativ, anregend und nützlich sein wird!« Deutsches Ärzteblatt

»Oeser ist es in beispielhafter Weise gelungen, alle Dimensionen dieser Geschichte in flüssiger Sprache und zumeist sogar spannend aufzuweisen ... ein hocherfreuliches Buch voller interessanter Details und bemerkenswerter Zusammenhänge ...« Spektrum der Wissenschaft

»... eine lesbare, allgemeinverständliche Einführung in die Gedankenentwicklung und damit verknüpfte Probleme der Hirnforschung, welche insbesondere durch das Hinterfragen zahlreicher (Tier-) Experimente und philosophischer Denkansätze einen hohen ethischen Anspruch erhebt. Angesichts des moderaten Preises bei verlagsgewohnt guter Ausstattung ist dem Band eine weite Verbreitung zu wünschen.« Wissenschaftlicher Literaturanzeiger

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