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Katastrophen
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Oeser, Erhard

Katastrophen

Triebkraft der Evolution

Bestellnummer: B234837

Buch

Erscheinungsdatum: 19. Januar 2011

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Beschreibung

2011. 208 S. mit 34 s/w Abb., Bibliogr. und Reg., 14,5 x 22 cm, Fadenh., geb. mit SU.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Der Millionen Jahre andauernde Prozess der Evolution der Lebewesen auf unserer Erde wurde immer wieder durch Katastrophen unterbrochen. Doch diese Zerstörungen waren auch immer der Beginn einer Erneuerung. So ermöglichte beispielsweise erst das Aussterben der Saurier durch eine kosmische Katastrophe die Ausbreitung der Säugetiere. Oeser findet weitere fesselnde Beispiele, die aufzeigen, dass der Untergang des Alten Entwicklungsmöglichkeiten für das Neue eröffnet.


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Oeser, Erhard

Erhard Oeser, geb. 1938, ist emeritierter Professor für Philosophie und Wissenschaftstheorie der Naturwissenschaften an der Universität Wien und Vorstand des Institutes für Wissenschaftstheorie. Er erhielt 2006 den Eugen Wüster Sonderpreis für Terminologie-Forschung. Seine bisherigen Buchveröffen...

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Beschreibung

Erhard Oeser veranschaulicht anhand vieler Beispiele, dass die Evolution als eine Abfolge von Katastrophen begreifbar ist. Dies geht mit der Erkenntnis einher, dass im Vergleich zu den erdgeschichtlichen Vernichtungsakten, die zur Entstehung neuer Welten führten, jene Ereignisse, die in der Menschheitsgeschichte die Erde verwüsteten, nichts Ungewöhnliches sind. Das Entsetzen, das uns beim Anblick von Massentod und Zerstörung ergreift, muss der Einsicht weichen, dass jede Katastrophe der Beginn einer Erneuerung ist. Diese Tendenz setzt sich in gesellschaftlichen Extremereignissen wie beispielsweise Wirtschafts-Crashs oder Kriegen fort, deren Mechanismen viel mit evolutionären Vorgängen gemein haben.

Der Schauer der uns überläuft, wenn wir über das Aussterben der Dinosaurier spekulieren, scheint nach der Lektüre von Erhard Oesers neuem Buch näher zu rücken. Denn in Anbetracht von Klima-, Seuchen- und Zivilisationskatastrophen stellt sich die Frage, ob die Menschheit bereits an ihrer eigenen Ausrottung ›arbeitet‹. Wer wird uns dann evolutionär nachfolgen, die Erde bevölkern und unsere Nische besetzen?

Oeser, Erhard

Erhard Oeser, geb. 1938, ist emeritierter Professor für Philosophie und Wissenschaftstheorie der Naturwissenschaften an der Universität Wien und Vorstand des Institutes für Wissenschaftstheorie. Er erhielt 2006 den Eugen Wüster Sonderpreis für Terminologie-Forschung. Seine bisherigen Buchveröffentlichungen bei der WBG: Geschichte der Hirnforschung (2. Aufl. 2010), Hund und Mensch (3. Aufl. 2009), Die Suche nach der zweiten Erde (2009), Die Jagd zum Nordpol (2008), Katze und Mensch (3. Aufl. 2008), Pferd und Mensch (2007), Das selbstbewusste Gehirn (2006).

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Das Lob der Presse

»Sehr lesenswert. Informativ sowie reich an Fakten und ergreifenden Augenzeugenberichten. Vor allem ist es eine Geschichte des naturphilosophischen und naturwissenschaftlichen Denkens, das sich im Gegensatz zu mythischen und religiösen Deutungen um ein rationales Begreifen von Katastrophen bemüht.« Neues Deutschland, Literaturbeilage zur Leipziger Buchmesse

»Unterhaltsam zu lesen und passend illustriert.« ekz. Bibliotheksservice

»...besticht durch seinen flüssigen Schreibstil, die überzeugenden Formulierungen und viele Details. Es ist so spannend geschrieben, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen möchte... « (Zentralblatt für Geologie und Paläontologie)

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