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Von Affen und Menschen
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Paul, Andreas

Von Affen und Menschen

Verhaltensbiologie der Primaten

Bestellnummer: B196228

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 01. April 2006

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Aufl. 1998. VIII, 315 S. mit 8 Tab. und 1 Abb., kart.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Biologisch gesehen gehören Menschen zur Säugetierordnung der Primaten. Deshalb ist das Studium des Verhaltens unserer nächsten stammesgeschichtlichen Verwandten, der nichtmenschlichen Primaten, einer der wichtigsten Schlüssel zum Verständnis unseres eigenen Verhaltens. Basierend auf neuesten Erkenntnissen der Evolutionsbiologie gibt der Autor erstmals einen aktuellen Überblick über das faszinierende Verhalten von Primaten unter Einbeziehung des menschlichen Verhaltens aus evolutionsbiologisc...


  • ISBN: 9783534196227
  • Seitenzahl: 323
  • Auflage: Neuaufl.
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Andreas Paul, geb. 1951, studierte Biologie (Zoologie, Botanik, Anthropologie) an den Universitäten Köln und Kiel; Promotion 1984 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; Habilitation für das Fach Anthropologie 1997 an der Georg-August-Universität Göttingen; langjährige Forschungen zur Verhaltensbiologie von Berber-Affen.

Beschreibung

Dieses Buch handelt vom Verhalten der Primaten, jener Säugetierordnung, zu der auch der Mensch gehört. Daher handelt dieses Buch auch von unserem eigenen Verhalten. Allerdings ist es nicht das Ziel dieses Buches, das Verhalten von Menschen und anderen Primaten zu beschreiben. Es geht darum, basierend auf neuesten Erkenntnissen der Evolutionsbiologie die Gründe dafür sichtbar zu machen, warum wir Primaten uns so verhalten, wie wir es tun. Die Primatenforschung hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine rasante Entwicklung erlebt. Neue Methoden und theoretische Ansätze wie die Soziobiologie und Verhaltensökologie haben zu neuen Erkenntnissen, aber auch zu ganz neuen Fragestellungen geführt. Die ›Sonderstellung‹ des Menschen im Tierreich, von Darwin schon gehörig unterminiert, gerät zunehmend ins Wanken. Die Kluft ist geringer als es scheint. Affen sind zwar keine Menschen, aber das Verhalten von uns Menschen ist von unserer evolutionären Vergangenheit stärker geprägt, als wir es uns üblicherweise einbilden. Dieser aktuelle Überblick über das Verhalten von Primaten – unter Einbeziehung des menschlichen Verhaltens aus der evolutionsbiologischen Perspektive – ist nicht nur für den Wissenschaftler bedeutend, sondern so unterhaltsam geschrieben, dass auch der Laie einen Genuss an der Lektüre hat.

Das Lob der Presse

»Es gibt kaum einen Zweifel, dass dies mit Abstand die profundeste und systematischste Übersicht über das Verhalten unserer haarigen Vettern ist. Mit vielen aktuellen Forschungsergebnissen legt der Autor dar, in welcher ökologischen Nische welche Arten von Affen sich gegenseitig lieben, töten, dominieren, lausen, Beistand leisten oder um Futter und Sex beschummeln.« ... Diesem Buch sind ... »viele Leser zu gönnen. Denn was Paul zu berichten hat, ist teilweise höchst bemerkenswert: Seinen Beobachtungen zufolge genügen ganz kleine Abweichungen der Lebensbedingungen, damit eine Spezies - die große Teile der Erbanlagen mit uns gemeinsam hat - ein völlig anderes Verhaltensmuster an den Tag legt. Und oft bedarf es des Röntgenblickes, um den Sinn einer scheinbar klaren Verhaltensweise zu erkennen«. Die Zeit

»Was ist der Mensch? Spannende Antworten auf diese Frage liefert ein Buch über unsere nächsten Verwandten: die Affen ... So regen die Betrachtungen über die ›nichtmenschlichen Primaten‹ den Leser zum Nachdenken über seine eigene Spezies an ... Eine spannende Lektüre also.« Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt

»Ich bin versucht zu sagen - na, endlich! Endlich ein deutschsprachiges Buch, das sich mit der Verhaltensbiologie der Primaten beschäftigt. Endlich ein deutschsprachiges Buch, welches das Verhalten der Primaten aus dem Blickwinkel der Soziobiologie und Verhaltensökologie betrachtet. Und endlich, weil es sich um ein kompetentes und umfassendes Werk zum Verhalten von Primaten handelt, das mit den Themen Altruismus und Kooperation, Aggression, Dominanz, Sexualität, Fortpflanzung, Eltern / Kinder und Intelligenz sowohl in der Breite als auch der Tiefe wenig zu wünschen übrig lässt. Aber mein Stoßseufzer bezieht sich noch auf zwei weitere Aspekte. In seiner Art die Sachverhalte zu erklären wendet sich A. Paul an ein ganz unterschiedliches Publikum. Der Studienanfänger oder der interessierte Laie findet ein Buch, in dem die Sachverhalte leicht verständlich beschrieben sind. Es ist zu wünschen, dass gerade außerhalb der Fachwissenschaft ein breites Publikum erreicht wird, zumal im deutschsprachigen Raum ein großer Nachholbedarf besteht. Paul beschränkt sich jedoch nicht nur darauf, dem Leser ein umfassendes ›update‹ des derzeitigen Kenntnisstandes zu geben, sondern beschreibt widersprüchliche Befunde und zeigt auf, was wir alles nicht wissen. Dies macht - neben dem Überblickscharakter und dem hervorragenden Literaturverzeichnis - das Buch auch für den ›Profi‹ sehr interessant, bietet es doch eine Fundgrube für aktuelle Fragestellungen. Bei der Lektüre fiel mir alle paar Seiten ein neues lohnendes Thema für eine wissenschaftliche Untersuchung ein. Mehr kann man nicht verlangen!« GfP Rundbrief

»Interessantester Lesestoff über die Wurzeln unseres Verhaltens ... Eine Top-Empfehlung«. lesenswert

»Andreas Paul ist ein launiger Erzähler. Er geht möglichen Fußangeln nicht aus dem Weg, sondern versucht nach heutigem Kenntnis- und Verständnisstand unvoreingenommen zu reflektieren. Er formuliert manchmal suggestiv, aber mit Bedacht und der notwendigen Vorsicht. Die einzelnen Kapitel beginnen mit Anekdoten, werden aus der Geschichte heraus weiter entwickelt, und plötzlich ist man mitten in brandaktuellen Forschungsschwerpunkten. Fallstudien werden überzeugend beschrieben, um genauso überzeugend widerlegt zu werden. Dadurch wird es nie langweilig. Man möchte mehr wissen… Paul illustriert mit seinem Buch eindrucksvoll, dass wissenschaftlich korrekte Ausdrucksweise nicht trocken sein muss und man komplizierte Sachverhalte auch so darstellen kann, dass der Leser sie versteht, ohne sich vorher lange mit der Materie beschäftigt haben zu müssen. Das Buch ist für Spezialisten zur Auffrischung eingefahrener Gedankengänge genauso wichtig zu lesen wie für interessierte Laien. Es macht Lust auf mehr.« Ethology

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