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Der dreieinige Schöpfer
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Ganoczy, Alexandre

Der dreieinige Schöpfer

Trinitätstheologie und Synergie

Bestellnummer: B11194X

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 06. Februar 2001

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Beschreibung

2001. VII, 264 S., geb.

Programmlinie: Forschung

Die Lehre von der Dreieinigkeit ist unverzichtbar für eine spezifisch christliche Rede von Gott, der sich in Geschichte offenbart. Alexandre Ganoczy legt hier eine äußerst originelle Trinitätstheologie vor, die gerade für die von einem naturwissenschaftlichen Weltbild geprägten Menschen einen neuen Zugang zu dieser Glaubensaussage schaffen kann. Er nimmt das zentrale Paradigma der ›Synergie‹ auf, mit dem in Physik und Biologie das dynamische und prozesshafte Zusammenwirken verschiedener Elem...


  • ISBN: 9783534111947
  • Seitenzahl: 271
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Alexandre Ganoczy, geb. 1928; Dr. theol., Dr. phil.; lehrte in Paris, Münster und von 1967 bis 1996 in Würzburg als Ordinarius für Dogmatik. Ganoczy entwirft seine systematische Theologie in intensivem interdisziplinären Gespräch mit den Naturwissenschaften. Dem Verhältnis von Glaube und Naturwissenschaften sind auch etliche seiner zahlreichen Veröffentlichungen gewidmet.

Beschreibung

Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes gehört zu den schwierigsten Aussagen des christlichen Glaubensbekenntnisses. Im Dialog mit dem Judentum und dem Islam ist sie ein Stein des Anstoßes, aber auch für viele praktizierende Christen ist das Dogma vom dreieinen Gott bloße Theologenspekulation ohne wirkliche Bedeutung für das persönliche Glaubensleben. Alexandre Ganoczy schlägt hier einen völlig neuen Weg ein, um die Rede vom dreieinigen Gott für unsere Zeit wieder glaubwürdig und verständlich zu machen. Er nimmt die Naturwissenschaften zu Hilfe: Besonders in der Physik und in der Biologie hat sich die Synergetik, die Lehre vom dynamischen und kreativen Zusammenwirken verschiedener Elemente, herausgebildet. Synergie ist für Ganoczy nicht nur ein entscheidender Schlüssel für das Verständnis von Prozessen in der Natur, sondern für das schöpferische, ›konkreative‹ Wirken Gottes selbst. Die Synergieprozesse, die die Naturwissenschaftler entdecken und beschreiben, sind letztlich Entsprechungen des dreieinen Gottes selbst in seiner Schöpfung. Dieser moderne Zugang zur Lehre vom dreieinen Gott kann gleichzeitig an eine große theologische Tradition anknüpfen (u.a. Basilius, Richard von St. Viktor, Bonaventura, Nikolaus von Kues, Meister Eckhart). Philosophisch greift Ganoczy auf das äußerst fruchtbare Strukturdenken Heinrich Rombachs zurück. So ist Ganoczy ein origineller und überzeugender Zugang zum Dogma von der Trinität Gottes gelungen. Ein Gott, der in sich selbst schon liebende Gemeinschaft ist und als Gemeinschaft seine Schöpfung hervorruft: Das macht gerade das Spezifische des christlichen Gottesbildes aus.

Das Lob der Presse

»Das erstarkte Interesse an einer Neuformulierung der christlichen Gottesrede – des Bekenntnisses zur Dreifaltigkeit/Dreieinigkeit – gewinnt mit dem Werk ›Der dreieinige Schöpfer‹ eine neue Dimension.« Christ in der Gegenwart

»Insgesamt aber stellt der Entwurf ein Novum dar, das in einer ebenso anregenden wie spannenden Weise ein zeitnahes Theologisieren spüren lässt, das – trotz aller möglichen (vielleicht unvermeidlichen) Einseitigkeiten systematischen Denkens – den Aufbruch in Richtung auf die Naturwissenschaften wagt.« Theologische Literaturzeitung

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