Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog
Gott als Poet der Welt
+ / - Mauszeiger für Vergrößerung/Verkleinerung über Abbildung bewegen
Faber, Roland

Gott als Poet der Welt

Anliegen und Perspektiven der Prozesstheologie

Bestellnummer: 1014466

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 01. Dezember 2015

Lieferbar als BOD innerhalb von 14 Tagen

  •  » drucken
Bild vergrößern
Mitglieder 49,95 €
Nichtmitglieder 64,95 €

Beschreibung

Sonderausgabe der 2., durchges. Aufl. 2004. 320 S., kart.

Programmlinie: Forschung

Die Prozesstheologie ist weltweit gesehen eine der einflussreichsten theologischen Strömungen. Im Anschluss an A. N. Whitehead wird Wirklichkeit hier konsequent als kreatives Ereignis gedacht. Dieses Verständnis verändert die traditionellen Gottesbilder und die zentralen Inhalte des christlichen Glaubens radikal. Gottes Beziehung zur Welt, die Schöpfung, die Stellung des Menschen im Kosmos, die Realität des Bösen und des Leids – all dies erscheint in einem völlig neuen Licht. Roland Faber bi...


  • ISBN: 9783534264964
  • Seitenzahl: 320
  • Auflage: Sonderausgabe der 2. Auflage
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Faber, Roland

Roland Faber, Prof. Dr., z.Zt. Professor für Dogmatische Theologie an der kath.-theol. Fakultät der Universität Wien.

mehr
Alle Titel des Autors

Beschreibung

Die Prozesstheologie hat sich vor allem in der englischsprachigen Welt im Anschluss an Alfred North Whitehead entwickelt. Er hat eine ökologische Philosophie entworfen, die neue Strömungen der Postmoderne (Derrida, Deleuze) in neuem Licht erscheinen lässt, weil sie sowohl mit einem modernen naturwissenschaftlichen Weltbild (Relativitätstheorie, Quantenmechanik) vereinbar ist als auch die Gottesfrage integriert. Wirklichkeit wird in diesem Denken konsequent als kreativer Prozess von Ereignissen – und nicht mehr als statische Gegebenheit von Substanzen – begriffen. Dieses radikal andere Wirklichkeitsverständnis, das auf Kreativität und Relationalität baut, hat erhebliche Konsequenzen für die Vorstellung von Gott und für die zentralen Inhalte des (christlichen) Glaubens. Gott wird wesentlich als ›Gott-in-Beziehung‹ gedacht, der seiner Welt ganz nahe ist; Schöpfung durch Gott und natürliche Evolution des Universums können ganz neu miteinander ins Verhältnis gesetzt werden, der Mensch erscheint in ganz neuem Licht in einem vernetzten und kreativen Kosmos.

Roland Faber legt hier die umfassende Grundorientierung zur Prozesstheologie vor. Eindringlich führt er in ihre komplexe Welt ein, erläutert ihre Grundintentionen und ihre wesentlichen Inhalte, stellt ihre wichtigsten Vertreter vor und zeigt, wie die zentralen christlichen Glaubenswahrheiten völlig neu interpretiert werden. Nicht zuletzt entfaltet Faber aber auch Perspektiven einer heutigen Prozesstheologie im Gespräch mit der zeitgenössischen Philosophie, den Naturwissenschaften und mit den anderen Religionen.

Faber, Roland

Roland Faber, Prof. Dr., z.Zt. Professor für Dogmatische Theologie an der kath.-theol. Fakultät der Universität Wien.


Das Lob der Presse

»Weil die meisten Nichtfachleute die Teilinformationen über die Prozesstheologie kaum selbst ordnen können, stellt das Buch einen wertvollen, ja unentbehrlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Theologie im Horizont der wissenschaftlichen Welt dar.« Rudi Ott, Katholische Akademie des Bistums Mainz

»... eine Einladung zum selber Weiterdenken, weit entfernt von der im deutschen Sprachraum so verbreiteten Werkexegese. So kann Systematische Theologie wieder zum Abenteuer werden.« Theologische Literaturzeitung

Kundenbewertungen

Ihre Anforderung wird momentan verarbeitet.