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Ausgewählte Werke
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Claudius, Matthias

Ausgewählte Werke

Nach Gattungen geordnet

Bestellnummer: B180798

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 16. März 2004

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Beschreibung

Mit Einleitungen und einem Nachwort hrsg. von Winfried Freund. Nachdr. 2004 der 1. Aufl. 1995. 504 S. mit 15 s/w Abb., Fadenh., geb. mit SU.

Programmlinie: Leseecke

In dieser Ausgabe sind die Texte des Dichters erstmals nach literarischen Gattungen geordnet, zu Werkgruppen zusammengestellt. So wird für den Leser erkennbar, welche Fülle künstlerischer Formen Claudius beherrschte und dass er für den Dichter stets unmittelbarer Ansprechpartner ist. »Im Werk des Matthias Claudius steht noch das Bild eines ganzen Menschen in seinem persönlichen Dasein geschlossen, wie ein wirklicher Freund da.« (Peter Suhrkamp)


  • ISBN: 9783534180790
  • Seitenzahl: 504
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 15 Illustrationen, schwarz-weiß

Beschreibung

»Wer in Claudius’ Werk liest, ahnt, dass Freude den Ernst der Dichtung ausmachen kann ... Freude und Leichtigkeit«. (Peter Suhrkamp)

"Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen am Himmel hell und klar ..." Matthias Claudius war nicht nur der Verfasser des berühmten Abendlieds. Er schuf einige der innigsten und bewegendsten Verse in deutscher Sprache.

Diese Claudius-Ausgabe unterscheidet sich von den bisherigen wesentlich dadurch, dass die Texte des Dichters nach literarischen Gattungen geordnet sind. Gespräche, Reden, Briefe, Essays, Kritiken, Gedichte stehen in Gruppen beisammen; jetzt erst sieht man die Fülle der Ausdrucksweisen des Dichters, und in jeder spricht Claudius den Leser unmittelbar an.

Durch die Zusammenstellung der Texte in Werkgruppen wird für den Leser plötzlich deutlich, dass Matthias Claudius eine Fülle künstlerischer Formen beherrschte. Der Dichter schrieb nicht nur ›Der Mond ist aufgegangen‹; jetzt kommt ganz anders der Prosaist Claudius zum Vorschein, der Meister der kleinen Formen.

Goethes Wort, in der Beschränkung zeige sich der Meister, kann auf niemanden besser zutreffen als auf Matthias Claudius (1740-1815). Im Kreise seiner Familie fand er jenen Punkt, von dem aus er die Welt draußen zu betrachten, beurteilen und in seinem literarischen Werk einzufangen vermochte. Die Schattenseite dieser für ihn idealen Existenz als Vater, Erzieher und Freund seiner Kinder war lange Zeit die finanzielle Not, die ihn zwang, eine Vielzahl von Artikeln, Gedichten, Rezensionen zu veröffentlichen - bis 1785 der dänische König dem "Wandsbecker Bothen" eine Pension aussetzte. Das Leben Matthias Claudius' mit seinen Höhen und Tiefen zieht in farbiger Darstellung an uns vorbei; in die Biographie verwoben sind Proben aus dem Werk Claudius', dessen scheinbar kunstlose Einfachheit und natürliche Grazie noch heute ganz unmittelbar ansprechen: lebensfroh in der Poetisierung häuslicher Erlebnisse etwa in dem humorvollen "Kartoffellied" - angstvoll beschwörend im "Kriegslied".

Matthias Claudius (1740 - 1815) gehört zu den wohl berühmtesten Lieddichtern deutscher Sprache. Ihn aber lediglich auf sein Gedicht "Abendlied" zu reduzieren, das als Volkslied große Popularität erlangte, täte ihm unrecht: In dem frommen Idylliker und Familienvater steckte ein wacher Geist. So machte sich Matthias Claudius als Journalist, homme de lettres und Poet, vor allem aber als Redakteur des Wandsbecker Boten einen Namen. Er scheute nicht davor zurück, die Umbrüche und Kontroversen seiner Zeit kritisch und scharfsinnig zu kommentieren und dabei stets eine der eigenen Prämissen zu befolgen: Niemand ist frei, der nicht Herr über sich selbst ist.

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