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Eine Geschichte der Ehre
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Burkhart, Dagmar

Eine Geschichte der Ehre

Bestellnummer: B183045

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 05. Oktober 2006

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Beschreibung

2006. 248 S. mit 11 s/w Abb., Fadenh., geb.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Sei es das ›Ehrenwort‹ von Politikern, ein Ehrenkodex für die Wirtschaft, eine Preisverleihung im Kulturbereich oder ein so genannter ›Ehrenmord‹ im Immigrantenmilieu – Ehre spielt noch immer eine Rolle im gesellschaftlichen Leben der Bundesrepublik, trotz der Skepsis antiautoritärer Bewegungen gegenüber dem durch die NS-Zeit allzu belasteten Begriff. Dagmar Burkhart schreibt eine Kulturgeschichte unter dem Vorzeichen von Ehre und Schande, scharfsinnig, anschaulich und voller konkreter Beisp...


  • ISBN: 9783534183043
  • Seitenzahl: 248
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 11 Illustrationen, schwarz-weiß

Porträt

Dagmar Burkhart, geb. 1939, Kulturanthropologin und Literaturwissenschaftlerin, lehrte als Professorin an den Universitäten Hamburg und Mannheim.

Beschreibung

Welche Ehrauffasung steht hinter dem ›Ehrenwort‹ namhafter Politiker? Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Duell und ›Ehrenmord‹? Warum sprach der Philosoph Lichtenberg so sarkastisch von der Ehre der ›Frauenzimmer‹, die »nur einen halben Zoll vom A... abliegt«? Was hat Gewalt mit Ehre zu tun? Kennt der Markt wirklich keine Ehre? Sind Etikette und Manieren heute noch von Bedeutung?

Scharfsinnig beantwortet Dagmar Burkhart diese Fragen und zeichnet mit anschaulichen Beispielen die Ausprägungen von Achtung und Anstand, Ächtung und Schande in Geschichte und Gegenwart nach. Sie entwirft eine Diskurs- und Mentalitätsgeschichte von Ehrkonzeptionen, die sowohl äußere und innere Ehre oder Menschenwürde in europäischer Tradition als auch die archaisch-körperliche Ehrauffassung von Shame-and-Honour-Gesellschaften widerspiegelt.

Das Lob der Presse

»Während der erste Teil eine kulturhistorisch informative und konzeptionell klare Analyse der historischen Befunde liefert und dabei vor allem methodisch überzeugt, ist der zweite Teil eher eine vorsichtige Einordnung der z.T. aus der Tagespresse gewonnenen Befunde.« Osteuropa

»Lesenswert und voller Einsichten.« Soziologische Revue

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