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Weiße Magie
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Müller, Lothar

Weiße Magie

Die Epoche des Papiers

Bestellnummer: B254668

Buch

Erscheinungsdatum: 24. Februar 2012

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(Geb. LP 24,90 €)

Beschreibung

2012. 383 S. mit 14 Abb. und Reg., brosch. mit gestanztem Kartonumschlag. Carl Hanser, München. Lizenzausgabe.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Man kann darauf drucken und schreiben, man kann es zerreißen, knicken und falten: Papier ist eine magische Substanz. Lothar Müller beschreibt den Siegeszug des Papiers von seiner Ankunft in Europa bis zur Revolutionierung der Papiertechnologie im 19. Jahrhundert und spickt seinen Bericht mit Beispielen aus der Weltliteratur.


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Lothar Müller, geboren 1954, studierte Germanistik und Geschichte. Er war Dozent für Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft an der FU Berlin 1997 – 2001 Redakteur im Literaturblatt der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹. Heute ist er Redak...

Beschreibung

Man kann darauf drucken und schreiben, man kann es zerreißen, knicken und falten: Papier ist eine magische Substanz. Lothar Müller erzählt, wie es zum Grundstoff der modernen Welt wurde.

Das Papier ist älter als die Druckerpresse, und es war nicht nur in bedruckter Form das große Vernetzungsmedium in der Herausbildung der modernen westlichen Zivilisation. Durch Wechsel, Papiergeld und als Medium der Buchführung war es der Ökonomie, in Gestalt von Akten und Formularen der Bürokratie unentbehrlich. Als Briefpapier wurde es zum Schauplatz der Erfindung der modernen Seele, als Zeitungspapier zum Schauplatz der Politik. Lothar Müller erzählt, wie das aus China stammende Papier durch die arabische Kultur nach Europa kam, dort seit dem 13. Jahrhundert in einer Vielzahl von Formaten den Alltag durchtränkte und wie die Revolutionierung der Papiertechnologie im 19. Jahrhundert die Herausbildung der modernen Tagespresse ermöglichte. Seine Kronzeugin ist die Literatur von Rabelais und Grimmelshausen über Balzac und Herman Melville bis zu James Joyce und Paul Valéry. Er erzählt von Büchern von Zetteln, Spielkarten, Scherenschnitten und Kanzleibögen. Wir glauben das ›Gutenberg-Zeitalter‹ zu kennen. Aber wir verstehen es besser, wenn wir seine Hintergrundwelt entdecken: Die Epoche des Papiers.

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