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Heiliger Krieg
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Buc, Philippe

Heiliger Krieg

Gewalt im Namen des Christentums

Bestellnummer: 1015863

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Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2015

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Beschreibung

2015. Aus dem Engl. von Michael Haupt. Etwa 423 S., Zabern, Darmstadt.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Kann christlicher Glaube Aggression und Krieg rechtfertigen? Immer wieder, vom Mittelalter bis zum Irakkrieg, finden sich christlich motivierte Legitimationen für Terror und Gewalt. Der renommierte Mediävist Philippe Buc zeichnet in einem großen historischen Essay die Spur christlicher Gewaltlegitimation von 70 n. Chr. bis heute nach.


  • ISBN: 9783805349284
  • Seitenzahl: 432
  • Auflage: 1
  • Kopierschutz: Digitales Wasserzeichen
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Buc, Philippe

Philippe Buc, geb. 1961, war Professor an der Stanford University, Gastprofessor in Heidelberg und lehrt heute in Wien. Er ist ein international hochgeachteter Mediävist und ausgewiesener Expete auf dem Gebiet mittelalterlicher religiös motivierter Gewalt.

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Alle Titel des Autors

Beschreibung

»Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns«: Mit dieser biblischen Paraphrase suchte George W. Bush Verbündete hinter sich zu versammeln und seinen Angriff auf den Irak zu legitimieren. Ist er damit ein heiliger Krieger? Der Historiker Philippe Buc, ausgewiesener Experte auf dem Gebiet mittelalterlicher religiös motivierter Gewalt, nimmt in seinem großen historischen Essay eine ungewohnte und provozierende Perspektive ein. Er untersucht, wann und unter welchen Bedingungen Konflikte christlich geprägter Gesellschaften zu manichäischen Kriegen wurden, zur Konfrontation von Gut und Böse. Die theologisch motivierte Legitimation von Terror und Krieg lädt Konflikte nicht nur auf, sie erschwert oder verhindert auch die Möglichkeiten von Friedensschluss und Versöhnung. Philippe Buc deckt mit großer Quellenkompetenz und ausgeprägtem Aktualitätsbezug die historischen Wurzeln des Geflechts der gegenwärtigen weltpolitischen Verwerfungen auf – ein gänzlich neuer Ansatz.

Buc, Philippe

Philippe Buc, geb. 1961, war Professor an der Stanford University, Gastprofessor in Heidelberg und lehrt heute in Wien. Er ist ein international hochgeachteter Mediävist und ausgewiesener Expete auf dem Gebiet mittelalterlicher religiös motivierter Gewalt.

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Das Lob der Presse

»Philippe Buc hat ein anregendes [...] Buch über Themen geschrieben, an denen Voltaire seine Freude gehabt hätte.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Philippe Buc deckt mit großer Quellenkompetenz und ausgeprägtem Aktualitätsbezug die historischen Wurzeln des Geflechts der gegenwärtigen weltpolitischen Verwerfungen auf - ein gänzlich neuer Ansatz.« Fränkische Nachrichten

»Heiliger Krieg, Märtyrertum und Terror gehören zu den zentralen und beklemmenden Erfahrungen unserer Gegenwart. Der französische Mittelalterhistoriker Philippe Buc, der nach einer Professur in Stanford inzwischen in Wien lehrt, deckt mit großer Quellenkompetenz und ausgeprägtem Aktualitätsbezug die historischen Wurzeln dieses Geflechts auf. Sein Durchgang durch fast zwei Jahrtausende stimuliert und provoziert, bleibt aber stets von souveräner Kennerschaft und ausgeprägtem Methodenbewusstsein getragen. Philippe Buc gehört zu den bekanntesten internationalen Mittelalterhistorikern, sein neues Buch wird größte Aufmerksamkeit finden.« Professor Dr. Bernd Schneidmüller, Universität Heidelberg

»Man liest dieses ungewöhnlich genaue Buch mit stockendem Atem: Es handelt von unserer Gegenwart, von einer Dialektik der Gewalt, die ihre Schärfe heute einmal mehr offenbart.« Frankfurter Rundschau

»Ein ungewöhnliches, aufrüttelndes und nachdenklich stimmendes Buch« der Niederrhein

»Heiliger Krieg, Terror, Terrorismus, ja selbst Märtyrertum - markant-bedrohliche Formen von Gewalt, mit der der international renommierte Mittelalterhistoriker Philippe Buc 2000 Jahre Geschichte des Christentums in der westlichen Welt konfrontiert. Mit ebenso souveränem Weitblick wie tiefgehender Analyse und Interpretation seiner Quellen schafft er weit mehr als nur den beabsichtigen ›Essay‹: Er schafft einen wichtigen Beitrag in einer allgegenwärtigen Debatte, nämlich den über das Verhältnis von Religion und Gewalt. Und mehr als das: Philippe Buc liefert eine Streitschrift, die provozieren will und dies auch kann, die vor allem die Theologie - und nicht nur die römisch-katholische - zu einem intensiven Blick in den Spiegel herausfordert, den der Historiker Buc dem Christentum vorhält.« Professor Dr. Hubert Wolf, Universität Münster

»Dieses Werk hat die Gestalt eines großen Essays, in dem vehement, energisch und mit beindruckend weitem Horizont das Verhältnis des Christentums zur Gewalt analysiert wird. Die schon länger international heftig diskutierte Frage, inwiefern monotheistische Religionen in besonderer Weise gewaltaffin seien, findet hier eine gedankenreiche und scharfzüngige Antwort, die für Vormoderne wie Moderne überraschende und einleuchtende Bausteine zusammenfügt.« Professor Dr. Gerd Althoff, Universität Münster

"I love this book. It is deeply imagined, enormously learned, and brings into conversation, with elegance and coherence, a series of analytical threads about the ideology of violence in the Western trajectory, that, now pointed out in this way, I see everywhere."

Dr Cecilia Gaposchkin, Dartmouth College

"Philippe Buc analysiert im kühnen Essay 'Heiliger Krieg' die 'christliche' Komponente von Gewalt." Das Buch gehört "in all jene (Theologen-)Hände, die das westliche Christentum vorschnell zur reinen Friedensreligion zurechtbiegen möchten." Otto Friedrich, Die Furche

Weitere Informationen

» Zum Interview

»Über Krieg und Terror im Namen Gottes. Philippe Buc im Gespräch über sein neues Buch«, Interview mit Philippe Buc über ›Heiliger Krieg‹ aus dem WBG Mitgliedermagazin 3/15.

» Zum Artikel

»Die gewaltbereite friedliebende Gesellschaft«, Artikel vom 11.02.2016 in der Frankfurter Rundschau.

» Zum Interview

»Sowohl die Fähigkeit zum Krieg als auch zum Frieden«, Interview vom 11.02.2016 auf dem Wissenschaftsportal L.I.S.A.

» Zum Hörfunkbeitrag

»Selbst säkulare Gewalt rechtfertigt sich religiös«, Hörfunkbeitrag vom 07.11.2015 auf Deutschlandradio Kultur.

» Zum Hörfunkbeitrag

Hörfunkbeitrag vom 14.12.2015 im Deutschlandfunk.

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