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Christentum und Toleranz
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Broer, Ingo / Schlüter, Richard (Hrsg.)

Christentum und Toleranz

Bestellnummer: B235223

Broschur

Buch

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Aufl. 1996. VII, 211 S., kart.

Programmlinie: Forschung

Die Geschichte des Christentums ist eine Geschichte der Toleranz und Intoleranz, der Aggressions- und Friedensbereitschaft zugleich. Dieser Band versammelt selbstkritische biblische und historische Reflexionen zur Toleranz im Christentum, prospektive philosophisch-theologische Erörterungen zum Verhältnis Christentum – Toleranz – Pluralismus und Anregungen für eine überzeugende Praxis der Toleranz im gesellschaftlichen, kirchlichen und schulpädagogischen Bereich.


  • ISBN: 9783534235223
  • Seitenzahl: 220
  • Auflage: 2., Auflage
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Beschreibung

Die Geschichte des Christentums ist eine Geschichte der Toleranz und Intoleranz, der Aggressions- und Friedensbereitschaft zugleich. Dies lässt einerseits nach den immanenten Gründen für diesen Dualismus fragen. Andererseits verlangt die gegenwärtige multikulturelle und multireligiöse gesellschaftliche Situation, das Toleranz- und Friedenspotential von christlicher Religion auszuschöpfen, um eine Solidarität der Religionen als eine Vorbedingung für das Zusammen- und Überleben der Menschen zu erreichen. Deshalb wird zunächst in biblisch und historisch orientierten Beiträgen in kritischer Selbstreflexion nach dem Verständnis, den Kriterien und den Grenzen von Toleranz und nach ihrer tatsächlichen Verwirklichung in der Geschichte der Kirche gefragt. Dabei zeigt sich u.a., dass es schon seit den Anfängen des Christentums darum geht, ob konfligierende Wahrheitsansprüche neben- und miteinander bestehen können und ob angesichts der Erfahrung der tiefgreifenden Verschiedenheit von Religionen eine redliche Haltung des Respekts und des Geltenlassens überhaupt möglich ist. Diese historische Problemstellung ist auch bestimmend für die gegenwärtige Diskussion. Sind Christentum, Toleranz und Pluralismus unversöhnliche Größen oder zeigt eine philosophische und theologische Reflexion über deren Konstitutive Anhaltspunkte für deren wechselseitige Beziehung und Durchdringung? Die systematischen Beiträge dieses Bandes weisen letzteres nach, thematisieren zugleich notwendige, theologisch verantwortbare Veränderungen im Selbstverständnis des Christentums, zeigen Formen des theologischen Dialogs als Wege zu mehr Toleranz zwischen den Religionen auf und geben Hinweise für eine Praxis der Toleranz.

Das Lob der Presse

»Die Geschichte des Christentums ist von Toleranz und Intoleranz, Aggressions- und Friedensbereitschaft zugleich geprägt ... (In diesem Buch) finden sich selbstkritische biblische und historische Reflexionen zu diesem ambivalenten Themenkomplex. Autoren wie Heinz-Josef Fabry, Wolfgang Speyer, Wolfram Weiße und andere äußern sich in ihren auf die Zukunft gerichteten Ausblicke zum Verhältnis Christentum – Toleranz – Pluralismus und geben Anregungen für eine überzeugende Praxis der Toleranz in den christlichen Kirchen.« Rheinischer Merkur

»Das im Hinblick sowohl auf den innerchristlichen ökumenischen Dialog wie auf den allgemeinen interreligiösen Dialog brandaktuelle Thema der religiösen Toleranz wird von acht Autoren kompetent, kritisch und mutig dargelegt ... Die Lektüre der einzelnen Aufsätze ist durchwegs spannend, erfordert aber volle Konzentration, doch die Mühe lohnt sich und schenkt befreiende Einsichten.« Bücherbord

»Die moderne Toleranzforderung, die das Ethos enthält, den Anderen in seiner Andersartigkeit positiv anzuerkennen und eine andere Religionsauffassung als auch legitime und theologisch gerechtfertigte anzusehen, bereitet den christlichen Kirchen erhebliche Probleme. Sie zwingt die Kirche und Theologie dazu, sich den Fragen zu stellen, ob und gegebenenfalls wie diese Toleranz mit theologischer und christlicher Verbindlichkeit vereinbar ist, wie sich Toleranz zur Wahrheit verhält und ob Toleranz letztendlich den Verlust der Identität des Christentums bedeutet ... Der durchweg sehr lesenswerte Band geht auf das 8. Siegener Theologische Symposium des Faches Katholische Theologie zurück und beteiligt alle theologischen Disziplinen.« WDR

»Der zeitliche Bogen der Aufsätze spannt sich ... von der alttestamentlichen Epoche, also der Entstehungszeit der jüdischen Glaubenslehre als der Basis des Christentums bis zur Gegenwart unserer multikulturellen und damit auch multireligiösen Gesellschaft ... Der Band wird durch ein ausführliches Literaturverzeichnis, das die Vertiefung einzelner Themenaspekte problemlos ermöglicht, sowie mehrere Register abgerundet. Insgesamt formt die Reihung der Beiträge ein Gesamtbild, das die historische Dimension einer komplexen philosophisch-theologischen Problematik klar vor Augen treten lässt, einer Problematik, die sicherlich zu den Aktualitäten unserer Zeit zu zählen ist. Die weithin sehr anregend geschriebenen Beiträge bieten auch für den Nichttheologen, speziell den Historiker, eine Vielzahl von aufschlussreichen Ergebnissen, sie bieten aber auch über den engen wissenschaftlichen Rahmen hinaus jedem, der sich mit über die Tagespolitik hinausgehenden Problemen seiner Gegenwart auseinandersetzt, interessante Denkanstöße.« Gymnasium

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