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Die andern im Blick
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Hengsbach, Friedhelm

Die andern im Blick

Christliche Gesellschaftsethik in den Zeiten der Globalisierung

Bestellnummer: B118979

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 07. Februar 2001

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Beschreibung

2., unveränd. Aufl. 2005. VIII, 198 S., kart.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Jenseits der abstrakten Prinzipien der traditionellen ›katholischen Soziallehre‹ ist für Hengsbach die Praxis der gesellschaftspolitisch engagierten Christen beider Konfessionen der Ausgangspunkt für den Entwurf seiner Gesellschaftsethik. So bietet er überzeugende Antworten auf die brennenden Gegenwartsfragen: Zukunft der Arbeit, Solidarität unter den Bedingungen der ›Globalisierung‹, Frauenbefreiung und ethisches Handeln in der entstehenden Weltgesellschaft.


  • ISBN: 9783534118977
  • Auflage: 2., unveränd. Aufl.
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Beschreibung

Friedhelm Hengsbach legt hier den Entwurf einer christlichen Gesellschaftsethik vor, der sich wesentlich von den traditionellen Ansätzen unterscheidet: 1. Er sprengt die engen konfessionellen Grenzen der ›katholischen Soziallehre‹ und denkt konsequent ökumenisch. 2. Es werden keine abstrakten Prinzipien von oben hergeleitet, sondern Ausgangspunkt ist die konkrete politische Praxis der Christen. 3. Er nimmt die in den neuen sozialen Bewegungen, den Verbänden, Gewerkschaften usw. engagierten Menschen als handelnde Subjekte ernst. Hengsbach hält daran fest, dass Christen keine Sonderethik für sich beanspruchen können, sondern dass die Gründe ihres Handelns für Christen und Nichtchristen gleichermaßen plausibel sein müssen. Andererseits nährt sich die letzte Motivation des Einsatzes der Christen für mehr Gerechtigkeit und Solidarität aus den Quellen des Evangeliums selbst. Friedhelm Hengsbach gelangt so zu überzeugenden Antworten auf die brennenden Probleme von heute: Zukunft der Arbeit, Zukunft unserer Solidarsysteme, Frauenbefreiung und ethisches Handeln in der entstehenden Weltgesellschaft.

Das Lob der Presse

»Das Buch überzeugt ... durch seinen logisch stimmigen Aufbau, seine politische Wachheit und Weltoffenheit – vor allem aber durch eine faszinierende Mischung aus Realismus und Prophetie.« DeutschlandRadio

»Wie die seltene Allianz aus Ethik, Handlungstheorie und Selbstbesinnung den Blick für die Bedürftigen öffnen kann: Hengsbachs Studie baut auf die Voraussetzung der Ökumene die Grundlagen einer christlichen Gesellschaftsethik und prüft sie an den Fragen der Zukunft der Arbeit, der sozialen Systeme und der Frauenrechte. Ein Buch wider die Privatisierung des Christentums.« Die Zeit

»Die christliche Gesellschaftsethik des Frankfurter Jesuiten Friedhelm Hengsbach hat aus der Verantwortung biblischen Glaubens – mit Jesus ›als Grundfigur des heilsamen, gelingenden Lebens‹ – die andern im Blick, Ausgegrenzte, Benachteiligte, darunter auch gerade Frauen. Offen für einen fairen Dialog betrachtet Hengsbach vorurteilsfrei die ganze plurale Gesellschaft, auch ihre partikularen Lebenswelten. Er befasst sich nicht nur mit der sozialen Frage im engeren Sinn, sondern analysiert die Vielfalt gesellschaftlicher Phänomene mitten in der auf Globalität zustrebenden Gegenwart. Hierbei benennt Hengsbach Umbrüche und Fehlentwicklungen, etwa in Bezug auf die Erwerbsarbeit und die soziale Sicherung oder auf die Umwelt und die ungleiche Verteilung des weltweiten Reichtums.

Auch insoweit achtet Hengsbach – den frühen Christen als Vorbildern folgend – aufmerksam auf Zeichen der Zeit, als er ›aus gutem Grund‹ die konfessionellen Trennungslinien seiner wissenschaftlichen Disziplin – katholische Soziallehre hier, evangelische Sozialethik dort – überwindet in Richtung einer gemeinsamen Gesellschaftsethik. Ihre Konturen – mit dem Menschen als Subjekt gesellschaftlichen Handelns im Mittelpunkt – skizziert er kritisch-prüfend im Licht heutiger handlungstheoretischer Einsichten und Modelle. Einen exklusiven Geltungsanspruch zu reklamieren, liegt ihm aber fern. So fasst er den bedenkenswerten Ertrag seiner gesellschaftsethischen Arbeiten jüngerer Zeit in Buchform kompakt zusammen, anregend und engagiert.« Christ in der Gegenwart

»Hengsbach hat mit diesem Buch einen bedenkenswerten Ansatz vorgelegt, der zu Recht bei der Pluralität der Gesellschaft einsetzt und ein vermeintliches christliches Besserwissen bei Fragen der Ethik zurückweist.« Theologische Literaturzeitung

»Die christliche Gesellschaftsethik von Friedhelm Hengsbach hat nun wirklich Substanz und ist gerade deswegen von öffentlichem Interesse und des Streitens um das allgemein Verbindliche wert, denn bei aller Differenzierung zwischen dem Guten und dem Gerechten gilt nach Hengsbach zu Recht auch, dass ›eine schizoide Trennung des moralischen Gesichtspunktes von den Orientierungen des guten Lebens nicht möglich‹ ist.« Ethica

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