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Germania und die Insel Thule
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Lelgemann, Dieter / Knobloch, Eberhard / Kleineberg, Andreas / Marx, Christian

Germania und die Insel Thule

Die Entschlüsselung von Ptolemaios’ ›Atlas der Oikumene‹

Bestellnummer: I721801

eBook EPUB

Erscheinungsdatum: 01. Mai 2013

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Beschreibung

2., unveränd. Aufl. 2011. 131 S. mit 4 farb. Vorsatzkt./Nachsatzkt., 4 s/w Kt. u. 10 Tab., 4 s/w Abb., Bibliogr. und Reg.

Programmlinie: Forschung

Einem interdisziplinären Forscherteam ist es gelungen, den ›Atlas der Oikumene‹ des Klaudios Ptolemaios zu decodieren. Das Ergebnis ist sensationell, weil sich Hunderte antiker Städte nun erstmals schlüssig verorten lassen. Das antike Weltbild muss aufgrund des vorliegenden Buchs mit völlig neuen Augen betrachtet werden!


  • ISBN: 9783534721801
  • Seitenzahl: 135
  • Auflage: 2
  • Kopierschutz: Adobe DRM
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 4 Illustrationen, schwarz-weiß;4 Karten;10 Tabellen, schwarz-weiß

Porträt

Dieter Lelgemann, geb. 1939, ist emeritierter Professor für astronomische und physikalische Geodäsie an der TU Berlin. Er beschäftigt sich mit der Geschichte der antiken Geodäsie in den hellenistischen und chinesischen Kulturen. Zurzeit widmet er sich neben der modernen Himmelsmechanik seinem aktuellen Hauptprojekt: der geodätischen Entschlüsselung des ptolemäischen Weltatlas.Eberhard Knobloch, geb. 1943, ist emeritierter Professor für Geschichte der exakten Wissenschaften und der Technik an der TU Berlin und Projektleiter an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Von 2001 bis 2005 war er Präsident des deutschen nationalen Komitees für Wissenschaftsgeschichte. Seit 2006 ist er Präsident der European Society for the History of Sciences.Andreas Kleineberg, geb. 1970, studierte Klassische Philologie und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin.Christian Marx, geb. 1976, studierte Geodäsie und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin.

Beschreibung

»It is one of the most puzzling riddles of antiquity« galt seit 1952 für den Weltatlas des Klaudios Ptolemaios aus dem zweiten Jh. n. Chr. Doch was ist daran so rätselhaft? Die Schrift des großen Mathematikers und Geographen enthielt mutmaßlich keine Landkarten, wohl aber mehrere Tausend Städtenamen mit Angabe ihrer geographischen Koordinaten, deren heutige Lage bislang nicht entschlüsselt werden konnte. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Geodäten und Wissenschaftshistorikern ist es einem Forscherteam der TU Berlin gelungen, die Angaben für ›Germania Magna‹ und der sagenhaften Insel Thule zu decodieren. Das Ergebnis ist nicht weniger als revolutionär, weil sich praktisch Hunderte Verortungen erstmals schlüssig klären lassen. Das Weltbild der Antike muss hierdurch mit völlig neuen Augen betrachtet werden!

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