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Krieg als Metapher im zwanzigsten Jahrhundert
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Emig, Rainer

Krieg als Metapher im zwanzigsten Jahrhundert

Bestellnummer: B150740

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 21. Mai 2001

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Beschreibung

2001. 349 S., kart.

Programmlinie: Forschung

Wie wurde ›Krieg‹ im 20. Jahrhundert wahrgenommen und dargestellt? Diese interdisziplinär vorgehende Studie analysiert den Umgang mit Krieg in Sprache, deutscher, englischer und amerikanischer Literatur sowie in den Medien und der Kunst. Sie zeigt, wie Krieg in der zeitgenössischen Kultur sowohl sinnzerstörend als auch sinnstiftend wirkt und wie die so genannte Normalität von den Begrifflichkeiten des Krieges geprägt wird. Zugleich wird deutlich, dass es schwierig ist, Krieg präzise begriffl...


  • ISBN: 9783534150748
  • Auflage: 1
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Rainer Emig, Prof. Dr., geb. 1964. Magisterabschluss in Englischer Literatur mit Auszeichnung an der University of Warwick (GB), Promotion an der University of Oxford (GB) und mehrjährige Tätigkeit als Dozent für Englische Literatur und Critical and Cultural Theory an der University of Wales in Cardiff. 1998 Habilitation an der Universität-Gesamthochschule Siegen, seit 1999 Professur für Britische Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg. Veröffentlichungen u.a.: Modernism in Poetry (1995); W. H. Auden (2000); Stereotypes in Contemporary Anglo-German Relations (hrsg. 2000).

Beschreibung

Diese Studie beschäftigt sich mit der Wahrnehmung und Darstellung des Krieges im 20. Jahrhundert. Dabei nimmt sie sowohl seine Rolle in den Medien – hauptsächlich im Fernsehen – und in der vordergründig friedlichen Alltagswelt ins Visier als auch seine Darstellung in Literatur, Kunst und Sprache. Rainer Emig weist mit den Methoden der Literatur-, Sprach-, Kommunikations- und Medienwissenschaft dezidiert nach, dass Krieg eine paradoxe Doppelrolle in der modernen Kultur einnimmt: als deren Bedrohung und zugleich als deren Sinnstifter. Dies macht aber eine präzise Fassung von Krieg in Diskursen unmöglich. Genau so, wie Krieg selbst sachlich entfernte Bereiche, z.B. Werbung, tangiert, können sich Diskussionen über Krieg schwer vom Einfluss ihres Gegenstands lösen. Anhand zahlreicher Beispiele aus den Medien und der Alltagskultur, aus der deutschen, britischen und amerikanischen Literatur – von jener des Ersten Weltkriegs bis hin zur postkolonialen und Trivialliteratur – zeichnet die Studie ein komplexes Bild, in dem Kultur und Gewalt über Sinnstiftung untrennbar miteinander verbunden erscheinen. Gleichzeitig differenziert sie in Detailanalysen die wichtigsten Erscheinungsformen von Krieg in Sprache und Literatur. Einzelkapitel sind den Autoren David Jones, Heiner Müller, Christa Wolf, Kurt Vonnegut und Thomas Pynchon sowie der bildenden Künstlerin Rebecca Horn und dem Choreographen Saburo Teshigawara gewidmet. Die aufschlussreiche Studie schließt mit einer philosophisch-ethischen Betrachtung des Sprechens über Krieg.

Dieser Titel kann auch in folgenden Reihen erworben werden:

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