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Mythos der Natur
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Theobald, Werner

Mythos der Natur

Die geistigen Grundlagen der Umweltbewegung

Bestellnummer: B174232

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 07. Juli 2003

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Beschreibung

2003. 167 S. mit 10 farb. und 10 s/w Abb., kart.

Programmlinie: Forschung

Die ökologische Krise hat die Natur nicht nur als Umwelt, als unersetzlichen und zugleich verletzbaren Lebensraum in den Blick gerückt, sie hat auch ein Bewusstsein für Werte der Natur entstehen lassen, die über deren rein ökologische Bedeutung hinausgehen. Die Trauer beispielsweise, die viele heutzutage empfinden, wenn ein alter Baum einer Erschließungsmaßnahme weichen muss, ist keine Trauer über den Verlust eines ›Sauerstoffproduzenten‹. Auch das Aufbegehren gegen das Artensterben lässt si...


  • ISBN: 9783534174232
  • Seitenzahl: 167
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 10 Illustrationen, farbig;10 Illustrationen, schwarz-weiß

Porträt

Werner Theobald, geb. 1958, Studium der Philosophie, Psychologie und Theologie in Kiel und Münster; 1994 Promotion, 1996 – 1999 Stipendiat der DFG und Aufbaustudium im Bereich Umweltwissenschaften, 2002 Habilitation für Philosophie. Zur Zeit ist Werner Theobald Privatdozent am Institut für Philosophie der Universität Karlsruhe und Lehrbeauftragter am Ökologie-Zentrum der Universität Kiel.

Beschreibung

Die heute vielfach erhobene Forderung nach dem Schutz der Natur hat zwei grundlegende und z.T. grundlegend verschiedene Aspekte. Sie bezieht sich zum einen auf den reinen ›Lebensschutz‹, den Schutz und die Sicherung unserer natürlichen Lebensgrundlagen (einschließlich derer zukünftiger Generationen); zum anderen bezieht sie sich auf den Schutz der Natur selbst. Während Ersterer dem Menschen dient und als solcher unmittelbar einsichtig und nachvollziehbar ist, richtet sich Letzterer auf das ›Wohl‹ der Natur und erscheint damit, unter den Prämissen des neuzeitlichen Denkens, als im hohen Maße begründungsbedürftig. Diese Begründungsbedürftigkeit wächst, wenn man in Betracht zieht, dass das Interesse an einem Schutz der Natur ›um ihrer selbst willen‹ mit einem leidenschaftlichen und z.T. existentielle Züge annehmenden Engagement verbunden ist, wie man es eigentlich nur dort erwarten würde, wo es um die Sicherung der eigenen (bedrohten oder gefährdeten) Existenz geht. Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit der Frage, wie dieses ›Naturengagement‹ verstanden werden kann. Da die traditionellen Begründungsmuster des Naturschutzes keine befriedigenden Antworten zu geben vermögen, sucht es nach neuen Erklärungen: Das ›Engagement für die Natur‹, das viele heute an den Tag legen, wird als Relikt mythischen Denkens verstanden; seine Intention, ein Schutz der Natur »um ihrer selbst willen«, findet ihre tiefere, heute oft verkannte Rechtfertigung auf der Grundlage der modernen Mythosforschung.

Dieser Titel kann auch in folgenden Reihen erworben werden:

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