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Wohnen – Planen – Bauen
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Böhme, Helmut / Körte, Arnold / Toyka-Seid, Michael (Hrsg.)

Wohnen – Planen – Bauen

Erneuerung historischer Kernstädte in Südostasien und Europa im historisch-architektonischen Vergleich

Bestellnummer: B172809

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 12. März 2003

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Beschreibung

2003. 208 S., 110 Abb., 2 Tab., 21 x 29,7 cm, Fadenh., kart.

Programmlinie: Forschung

Der ökonomische Boom verändert das Gesicht der Städte Südostasiens. Die historische ›asiatische‹ Stadt verschwindet. In diesem Forschungsband der Technischen Universität Darmstadt werden diese Entwicklungen beleuchtet und es wird nach städtebaulichen und architektonischen Lösungen für die urbanistischen Probleme Südostasiens gefragt. Den Fallstudien zu vier historischen Zentren der Region (Singapur, Georgetown, Hanoi, Yogjakarta) wird die europäische historische Erfahrung in Köln und Bristol...


  • ISBN: 9783534172801
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 110 Illustrationen, schwarz-weiß;2 Tabellen, schwarz-weiß

Porträt

Helmut Böhme, geb. 1936, studierte Geschichte, deutsche und englische Philologie und Volkswirtschaftslehre in Tübingen und Hamburg. 1964 Promotion mit einer Arbeit über die deutsche Handelspolitik der Reichsgründungszeit. Der Habilitation mit einer Studie zur vergleichenden Stadtgeschichte 1968 folgte ein Jahr später die Berufung an den Lehrstuhl für Neuere Geschichte an der TH Darmstadt, deren Präsident er von 1971 bis 1995 war. Er ist jetzt Professor am Institut für Geschichte sowie im Fachgebiet Städtebau, Architektur an der TU Darmstadt. Jüngere Veröffentlichungen zur aktuellen Städtebaudiskussion und zur deutschen Geschichtsschreibung im 20. Jahrhundert.

Arnold Körte, geb. 1934, Architektur-Studium an der TH München sowie an der Harvard University. Mitarbeit im Büro von Walter Gropius (TAC) in Boston. Nach mehrjähriger Lehr- und Forschungstätigkeit in Kanada 1980 Berufung an das neugegründete Fachgebiet Planen und Bauen in Entwicklungsländern an der TU Darmstadt. Forschungsprogramme, Gastprofessuren sowie Stadterhaltungsprojekte in Indonesien, Malaysia, Singapur, Taiwan und in Vietnam. Jüngere Veröffentlichungen zur Architekturgeschichte von Singapur und Hanoi sowie zu Fragen von Architektur und Denkmalschutz in Südostasien.

Michael Toyka-Seid, geb. 1960, studierte Geschichte, Politologie und Geographie an den Universitäten Tübingen und Durham/GB. 1993 Promotion mit einer Arbeit über die Entwicklung der städtischen Gesundheitsfürsorge in England im 19. Jahrhundert. Wissenschaftliche Mitarbeit an Forschungsprojekten zur Umweltgeschichte, zur Stadtentwicklung in Südostasien und Europa im Vergleich sowie zu Stadt und Technik seit der Industrialisierung. Seit 1999 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Geschichte der TU Darmstadt. Veröffentlichungen zur Geschichte der Gesundheit, zur europäischen und südostasiatischen Stadtgeschichte sowie zur Geschichte von Lärm, Lärmempfinden und Lärmwahrnehmung im 20. Jahrhundert.

Beschreibung

Mit dem rasanten wirtschaftlichen Aufschwung der Region verändern die Städte Südostasiens ihr Gesicht. Stadterneuerung und Modernisierung stehen auf der Tagesordnung. Die Bedeutung des Wohnens in der Kernstadt, der kulturellen Identität der Stadtbewohner oder des Erhalts historischer Bausubstanz geht zurück. Gibt es angesichts der Kosten der Erhaltung und des geringen Interesses von Staat und Gesellschaft an der kulturellen und mentalen Bedeutung des städtischen Erbes überhaupt noch eine Chance für die historische ›asiatische‹ Stadt? In diesem Band beleuchtet ein Team von Historikern, Architekten und Stadtplanern der Technischen Universität Darmstadt diese Entwicklungen und fragt nach städtebaulichen und architektonischen Lösungen für die drängenden urbanistischen Probleme Südostasiens. Im Blickpunkt der Untersuchung stehen vier historische Zentren: Die britischen Gründungen Singapur und Georgetown (Malaysia), die vietnamesische Hauptstadt Hanoi und die javanische Residenzstadt Yogjakarta (Indonesien). Parallel dazu werden die europäischen Erfahrungen mit Stadterhaltung und -erneuerung am Beispiel der Nachkriegsentwicklungen in Köln und Bristol erörtert. Damit wird der Versuch unternommen, die höchst zwiespältigen Erfahrungen mit der Alten Stadt in der Moderne, wie sie die Kernländer der Urbanisierung im Laufe des 20. Jahrhunderts machten, für die aktuelle Diskussion in Südostasien fruchtbar zu machen.

Dieser Titel kann auch in folgenden Reihen erworben werden:

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