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Jüdisches Denken, Band 2: Von der mittelalterlichen Kabbala zum Hasidismus
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Grözinger, Karl Erich

Jüdisches Denken, Band 2: Von der mittelalterlichen Kabbala zum Hasidismus

Bestellnummer: B181832

Buch

Erscheinungsdatum: 09. Dezember 2005

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(Geb. LP 74,00 €)

Beschreibung

2005. 935 S., geb.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

›Kabbala‹ ist heute ein Zauberwort und eine Mode, mit der Gelehrte, Esoteriker und Scharlatane gerne die Welt erklären. Es gibt jedoch kaum ein Thema, über das so viel Unsinn und Falsches verbreitet wird. Ist die Kabbala Magie, Geheimlehre oder Philosophie? Der Autor biete in diesem Band zum ersten Mal eine systematische Darstellung kabbalistischen Denkens.


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Beschreibung

Seit dem Mittelalter versuchen Juden die unübersichtliche Welt zu deuten und den Ort des Menschen in ihr zu finden. Dazu diente ihnen auch die Kabbala, in der Modelle der Philosophie ebenso wie der Sprache, die Lehre von Engeln und Dämonen sowie der göttlichen Allbeseeltheit Eingang fanden. Der wissende Mensch kann, als Magier, diese Erkenntnisse verwenden und wird zum Partner Gottes in der Welterhaltung und -gestaltung. Der Kabbala zufolge fließt das göttliche Fluidum in allem, Menschenseelen erfüllen in der Seelenwanderung (Gilgul) menschliche Körper, Tiere, Pflanzen und Minerale. Riten und Gebotserfüllung werden neu gedeutet – so ist schon die tägliche Mahlzeit ein sakramentaler Akt. Karl Erich Grözinger stellt die verschiedenen kabbalistischen Modelle vor bis hin zum Buch Sohar, das all diese Fäden zu einer phantastisch romanhaften Literatur verbindet, und zum osteuropäischen Chassidismus, der die kabbalistische Theosophie in eine mystische Anthropologie verwandelt.

Das Lob der Presse

»Ein Standardwerk zur jüdischen Vernunftgeschichte. Die gewaltige Studie ist genau bis zur Pedanterie, und das ohne die Lesbarkeit einzuschränken. Sie ist in allen wesentlichen Belangen auf dem Stand der Forschung, was in einem rasant voranschreitenden Feld bereits eine eigene Leistung darstellt. Sie setzt außerdem in unprätentiöser Weise auf die Bereitschaft des Lesers, Zusammenhänge mitzuentdecken.«

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