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Jüdisches Denken, Band 3: Von der Religionskritik der Renaissance zu Orthodoxie und Reform im 19. Jahrhundert
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Grözinger, Karl Erich

Jüdisches Denken, Band 3: Von der Religionskritik der Renaissance zu Orthodoxie und Reform im 19. Jahrhundert

Bestellnummer: B181840

Buch

Erscheinungsdatum: 30. Oktober 2009

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(Geb. LP 68,00 €)

Beschreibung

2009. 680 S., geb.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

In diesem Band zeigt Karl Erich Grözinger, wie sich das italienische Judentum bereits ab dem 16. Jh., gut 200 Jahre vor der Aufklärung im mitteleuropäischen Judentum, den modernen Wissenschaften und Künsten öffnete und damit das jüdische Denken in Europa grundlegend veränderte.


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Beschreibung

Das italienische Judentum öffnete sich bereits seit dem 16. Jahrhundert den modernen Wissenschaften und den Künsten und veränderte so grundlegend das jüdische Denken in Europa. Verstärkt wurde die daraus resultierende religiöse Unsicherheit noch durch den Zuzug der von der iberischen Halbinsel stammenden sephardischen sowie zwangsgetauften Juden. All dies führte zu einer Religions- und Traditionskritik, die in Spinoza ihren letzten Höhepunkt fand. Parallel entstand, besonders in Osteuropa, eine ›orthodoxe‹ und zugleich innovative Restrukturierung der rabbinischen Tradition. Die Berliner Aufklärung um Moses Mendelssohn trug die vom Mittelmeerraum ausgegangenen Debatten ab der Mitte des 18. Jahrhunderts in das deutsche Judentum. Hieraus entstand die in der gesamten Neuzeit virulente Auseinandersetzung um Gesetz oder Glaube als dem Zentrum des Judentums, die in die bis heute andauernde Trennung in Reform und Orthodoxie mündete.

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