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Christen und Heiden
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Fiedrowicz, Michael (Hrsg.)

Christen und Heiden

Quellentexte zu ihrer Auseinandersetzung in der Antike

Bestellnummer: B157907

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 21. Juli 2004

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Beschreibung

2004. 799 S., Fadenh., geb.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Seit dem 2. Jh. suchten Christen einen Disput mit den nichtgläubigen Denkern, um ihre christlichen Auffassungen zu erläutern. Diese Entscheidung, den eigenen Wahrheitsanspruch vor dem Forum der Vernunft argumentativ zu begründen, manifestiert sich literarisch erstmals in den Schriften der Apologeten. Fiedrowicz stellt anhand repräsentativer Quellentexte, viele erstmals ins Deutsche übersetzt, die Auseinandersetzung zwischen Christen und Heiden vom 2. bis zum 5. Jh. umfassend dar. Der Band ei...


  • ISBN: 9783534157907
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Michael Fiedrowicz, geb. 1957. Studium der katholischen Theologie, Philosophie und Klassischen Philologie in Berlin, Paderborn und Rom; seit 2001 Professor für Kirchengeschichte des Altertums, Patrologie und christliche Archäologie an der Theologischen Fakultät Trier, zahlreiche Veröffentlichungen.

Beschreibung

Die vorliegende Quellensammlung dokumentiert erstmals umfassend große intellektuelle Kontroversen zwischen Heiden und Christen während der ersten Jahrhunderte. Anhand repräsentativer Texte werden in historisch-systematischer Gliederung zunächst die verschiedenen Anlässe, Phasen und Protagonisten der Auseinandersetzungen vom 2. bis 5. Jahrhundert vorgestellt, anschließend die unterschiedlichen Argumentationsstrategien und Hauptthemen des zwischen Christengegnern und Apologeten ausgetragenen Disputs veranschaulicht. Die Fremdwahrnehmung des frühen Christentums und dessen argumentative Begründung des eigenen Wahrheitsanspruchs kommen dabei ebenso zur Sprache wie die religiös-philosophischen Hintergründe der Kritik, die heidnische Denker gegen jenes christliche Selbstverständnis formulierten. Das Buch ist ein Kompendium zentraler Quellentexte, die durch Einleitungen, Kommentare und Bibliographien für das eigene Studium erschlossen werden, aber auch im akademischen Unterricht, der zunehmend auf Übersetzungen angewiesen ist, Verwendung finden können. Viele Quellentexte sind erstmals ins Deutsche übersetzt.

Das Lob der Presse

»Die hier nicht genug zu lobende Quellensammlung nimmt sich Texte des 2. bis 5. Jahrhunderts vor – teilweise erstmalig ins Deutsche übertragen – um anhand dieses patristischen Florilegiums ein Doppeltes aufzuzeigen: zum einen die Argumentationsfiguren christlicher Apologetik, zum anderen den ›Ort‹ der vernünftigen Glaubensbegründung ... hat der Autor seine Quellen im wahrsten Sinne des Wortes offengelegt und es wird den damaligen Kritikern schwer fallen, der Textsammlung ihre Aufmerksamkeit zu versagen, denn sie wird ein Standardwerk im akademischen Unterricht sein. Jedem Nachwuchstheologen, der nicht mit der Prämisse an sein Studium herangeht, er betreibe sowieso nur Theologiegeschichte, wird das Buch zu denken geben. Der 1957 geborene und Trierer Ordinarius der katholischen Fakultät Michael Fiedrowicz hat mit dieser Arbeit wahre Schätze gehoben, Schätze der Tradition ... Selten hat man die Lehre von der Unveränderlichkeit der katholischen Doktrin besser ausgebreitet gefunden wie hier. Ein systematischer Teil und präziser Kommentar durchdringen den patristischen Stoff meisterhaft. Dieses Buch gehört in jede Theologenbibliothek.« Kirchliche Umschau

»Fiedrowicz ist aufgrund seiner gründlichen Kenntnis der antiken Quellen und seiner hohen philologischen Kompetenz das Kunststück gelungen, ein Lesebuch für Fachleute wie Laien gleichermaßen vorzulegen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»... eine sehr reichhaltige und lehrreiche Sammlung von Textstücken in Übersetzung von mehr als 70 antiken Schriftstellern... ein vorzügliches und brauchbares Arbeitsinstrument.« Ianus

»... ein äußerst nützliches Kompendium für Theologen, Klassische Philologen, Philosophen, Historiker und Religionswissenschaftler.« Theologische Literaturzeitung

»Die Benutzerfreundlichkeit wird erhöht durch die gute Lesbarkeit der Quellentexte, sodass man das Buch nicht nur Theologen oder ›Fachleuten‹ für antike Geschichte, sondern auch einem weiteren Kreis interessierter Leser nachdrücklich empfehlen kann.« Theologische Beiträge

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