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Das Fegefeuer
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Merkt, Andreas

Das Fegefeuer

Entstehung und Funktion einer Idee

Bestellnummer: B236862

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Aufl. 2005. 131 S., kart.

Programmlinie: Forschung

Wie entstand im Christentum die Vorstellung vom Fegefeuer, obwohl sie im Judentum nicht belegt ist und sich auch in der Bibel dazu keine klare Aussage findet? Diese neue Studie über das Fegefeuer geht zu den Anfängen zurück und konzentriert sich auf die Entwicklung in der frühen Kirche. Dazu werden zentrale Texte Perpetuas, Tertullians und Cyprians u.a. analysiert. So können auch Phänomene der Gnosis und der Apokalyptik neu verstanden werden. Andreas Merkt geht vor allem der Frage nach, ob d...


  • ISBN: 9783534236862
  • Seitenzahl: 136
  • Auflage: 1
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Andreas Merkt, geb. 1967, ist Professor für Alte Kirchengeschichte und Patrologie an der Universität Regensburg.

Beschreibung

Die Vorstellung vom Fegefeuer, also einem Ort der Läuterung nach dem Tod, gehört zum festen Bestand der landläufigen christlichen Glaubensüberzeugung. Die Wenigsten wissen allerdings, dass diese Vorstellung keine Grundlage im biblischen Text hat. Woher kommt sie also, wie fand sie in die christliche Dogmatik Eingang und welchen Stellenwert hat das Purgatorium für eine zeitgenössische Theologie? Hier wird eine Studie über die Entstehung der Vorstellung vom Fegefeuer vorgelegt, die sich – ergänzend zu Jacques LeGoffs bekannter Arbeit zum Fegefeuer im Mittelalter – auf die Entwicklung in der frühen Kirche konzentriert. Die Analyse und Interpretation wichtiger Texte bei Perpetua, Tertullian, Cyprian u.a. eröffnet neue Perspektiven des Verständnisses, auch gnostischer Sichtweisen. Da das Fegefeuer in der Bibel oder dem Judentum nicht zweifelsfrei belegt ist, geht der Autor der Frage nach, ob es antike Wurzeln hat und wie die Fegefeuervorstellung mit der frühkirchlichen Bußpraxis zusammenhängt. Damit wird ein zentrales Stück der Theologiegeschichte beleuchtet, das nicht nur von historischem oder kirchenhistorischem Interesse ist, sondern auch für die zeitgenössische Theologie, insbesondere in der Eschatologie.

Das Lob der Presse

Wer hat das Bild vom Fegefeuer erfunden? In der Bibel ist jedenfalls kein Wort zu finden vom reinigenden Feuer nach dem Tod ... Andreas Merkt macht sich in seiner knappen, kenntnisreichen Studie auf eine Spurensuche: Er weist die ersten Belege in der Literatur nach, sucht nach Wurzeln in der Antike und fragt, welche Bedeutung das Fegefeuer für die kirchliche Buße, für Läuterung und Disziplinierung der Gläubigen hatte – und wie dieses Bild bis heute fortwirkt. Gelehrte Studie für Theologen, Altertumswissenschaftler und Studierende« Börsenblatt / Buchtipps

»Der Professor für Alte Kirchengeschichte und Patrologie in Regensburg liefert hier eine akribisch gearbeitete Studie zur Entstehung und Funktion des Fegefeuers schon in frühpatristischer Zeit und wendet sich gegen die weit verbreitete und hiermit falsifizierte These, die Vorstellung vom Fegefeuer habe das Mittelalter ›erfunden‹ ... Hervorzuheben sind die minutiöse und kenntnisreiche Besorgung der Fußnoten und das reiche Literaturverzeichnis.« Zeitschrift für Katholische Theologie

»...überaus sorgfältige Studie...« Grenzgebiete der Wissenschaft

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