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Geschichte der Religiosität im Mittelalter
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Angenendt, Arnold

Geschichte der Religiosität im Mittelalter

Bestellnummer: B224784

Buch

Erscheinungsdatum: 24. Februar 2009

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(Geb. LP 39,90 €)

Beschreibung

4. Aufl. 2009 (korr. Nachdr. der 3. Aufl. 2005). XIII, 986 S. und 16 S. Bildteil, Sach- und Personenreg., Fadenh., geb.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Der bekannte Kirchenhistoriker Arnold Angenendt beschreibt hier die Entwicklung der Religiosität in der tausendjährigen Epoche zwischen Spätantike und Reformation. Besonderen Wert legt er auf die Analyse der Volksfrömmigkeit und der Lebensformen, die die Religiosität mehr bestimmten als theologische Theorien.


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Arnold Angenendt, geb. 1934, war Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Münster; zahlreiche Veröffentlichungen zu unterschiedlichsten Problemen der Religionsgeschichte.

Beschreibung

Die Religiositätsgeschichte der mittelalterlichen Christenheit ist bis heute nicht geschrieben. Arnold Angenendt stellt diese Religiosität in ihrer inneren Struktur dar und zeigt, dass nicht primär die gelehrte Theologie für die Entwicklung religiöser Vorstellungs- und Verhaltensmuster entscheidend war, sondern die einfachen Logiken und die religiösen Bildwelten, die bei unterschiedlichen sozialen, zivilisatorischen und mentalen Dingen leitend wurden. Ausgangspunkt sind die intellektuellen und religiösen Vorgaben des antiken Christentums. Sie dienen als Folie für Werden und Wandel während der tausendjährigen Epoche zwischen Spätantike und Reformation. Beschrieben wird so eine präzise entwicklungsgeschichtliche Perspektive: der Zusammenbruch der römischen Welt und die damit einhergehende Rearchaisierung des Christentums, dann die europäische Achsenzeit des 12. Jahrhunderts, die mit ihrer Subjektivierung, Ethisierung und Rationalisierung eine Entwicklung anstößt, welche im Spätmittelalter zum Austrag kommt und zuletzt noch die Reformation bestimmt.

Das Lob der Presse

»Was Angenendt hier als Frucht seiner jahrzehntelangen Forschungen vorlegt, wird von anderen Historikern inzwischen schon als das grundlegendste Werk zur Frömmigkeitsgeschichte des Mittelalters bezeichnet, das es derzeit gibt. Und auch von theologischer Seite aus wird man nichts anderes sagen können. Es handelt sich um einen großen Wurf, der auch für den nicht unbedingt wissenschaftlich Interessierten verständlich und lesbar geschrieben ist.« Christ in der Gegenwart

»Meisterhaft geraten diese kompendiale Darstellung zur Religionsgeschichte des Mittelalters.« Herder-Korrespondenz

»Der katholische Kirchenhistoriker, einer der prominentesten Vertreter seines Fachs, hat ein Gelehrtenleben lang an dem Werk gearbeitet, das nun in zweiter, überarbeiteten Auflage vorliegt. Fast tausend Seiten erzählen von einer heute doppelt fremd gewordenen Welt - von der Welt des Mittelalters und der quasi totalen Religiosität. Es ist diese doppelte Fremdheit, die das Buch auf jeder Seite zu einer spannenden, oft Staunen erregenden Lektüre macht.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ein monumentales Buch und sofort nach dem Erscheinen ein Standardwerk... Was immer man über den Glauben und seine Praxis in dieser Zeit wissen will, man findet es, gut erklärt und aufbereitet. Gerade weil der Münsteraner Professor so grundlegend über alle denkbaren Aspekte des religiösen Lebens informiert, ist das Buch eine Investition für’s Leben.« Der Buchbrief

»Erstmals wir der Versuch unternommen, das Grundphänomen Religiosität umfassend zu beschreiben. 20 Jahre Forschungen, Reflexionen und Diskussionen finden in einem Spannungsfeld von sachlicher Information und distanzierter Bewertung ihren Niederschlag… Trotz des Umfangs fesselt das Kompendium, verborgene Komplexität und entwicklungsbedingte Spannungsbögen werden erst durch die Synthese sichtbar. Kurzum: Der Mut ist zu bewundern, der Versuch kann nur als geglückt bezeichnet werden. Und wer methodische Einwände hat, sollte es erst einmal besser machen.« Das Historisch-Politische Buch

»Der Autor, selbst renommierter Kirchenhistoriker setzt sich das Ziel, ›die mittelalterliche Religiosität mit religionsgeschichtlichen Kategorien anzugehen‹. Um dies zu vollbringen, hat er nicht so sehr völlig neue Forschungen angestellt wie weite Bereiche seines Fachgebiets neu durchdacht und in einer seinem Anliegen gemäßen Systematik zur Darstellung

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