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Der deutsche Wald
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Zechner, Johannes

Der deutsche Wald

Eine Ideengeschichte zwischen Poesie und Ideologie. 1800-1945

Bestellnummer: 1016654

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 06. Juni 2016

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Beschreibung

2016. 447 S. mit 10 s/w Abb., Bibliogr., 14,5 x 22 cm, geb. Zabern, Darmstadt.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Der deutsche Wald als Mythos: Unter Rückgriff auf Tacitus entstand die deutsche Romantik als Kunstform in der Natur. Das Wesen der Deutschen suchte diese in den Wäldern statt in der städtischen Zivilisation. Um 1800 entwickelte sich der natürliche, unverbildete Wald zum Gründungsmythos deutschen Nationalbewusstseins, wie J. Zechner eindrucksvoll aufzeigt.


  • ISBN: 9783805349802
  • Seitenzahl: 447
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 10 SW

Porträt

Zechner, Johannes

Johannes Zechner promovierte nach einem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie in Berlin und Tel Aviv mit einem Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung an der FU Berlin. Er war am Deutschen Historischen Museum in Berlin für verschiedene Ausstellungen als Wissenschaftlicher Mita...

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Das Lob der Presse

»Es gelingt ihm [Johannes Zechner] in seiner gut lesbaren und äußerst materialreichen Studie, überzeugend darzustellen, wie der Wald ideengeschichtlich vereinnahmt worden ist. Liest man dieses Buch, dann gerät man immer tiefer in den deutschen Wald, der seine lieblich-heiteren Züge, die er bei den Romantikern noch besaß, zunehmend verliert.« Deutschlandradio Kultur
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Beschreibung

Der deutsche Wald prägte schon früh die Identität der Deutschen: Der römische Historiker Tacitus schildert in seiner ›Germa­nia‹ die Gebiete östlich des Rheins wenig vorteilhaft als »durch Wälder grauenerre­gend«. Seine ›Annalen‹ berichten über eine Schlacht im »Teutoburger Wald« zwischen Römern und Germanen, deren Anführer Hermann der Cherusker zum »Be­freier Germaniens« geworden sei. Als dann im Zuge der Befreiungskriege um 1800 Anfänge eines deutschen Nationalbewusstseins entstehen, besinnen sich Dichter und Denker genau auf diesen anti-urbanen, naturnahen Waldmythos. Sie erklären die unverbildete Natur der Wälder zum deutschen Ideal - im Gegensatz zur verbildeten, städtischen Zivilisation Frankreichs. Dieser konstitutive Gegensatz bleibt prägend - bis hin zum Nationalsozialismus.

Zechner widmet diesem Urtopos der Deutschen eine eindrucksvolle Studie und zeichnet dessen Ausprägungen von der Romantik bis zum Nationalsozialismus nach. Eine große Ideengeschichte, die erstmals das Identitätskonzept des deutschen »Waldvolkes« kritisch rekonstruiert.

Zechner, Johannes

Johannes Zechner promovierte nach einem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie in Berlin und Tel Aviv mit einem Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung an der FU Berlin. Er war am Deutschen Historischen Museum in Berlin für verschiedene Ausstellungen als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der NS-Weltanschauung, des Antisemitismus sowie des Umwelt- und Naturschutzes.

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Das Lob der Presse

»Top 10 der Sachbücher des Monats August 2016« NDR Kultur / Süddeutsche Zeitung

»Es gelingt ihm [Johannes Zechner] in seiner gut lesbaren und äußerst materialreichen Studie, überzeugend darzustellen, wie der Wald ideengeschichtlich vereinnahmt worden ist. Liest man dieses Buch, dann gerät man immer tiefer in den deutschen Wald, der seine lieblich-heiteren Züge, die er bei den Romantikern noch besaß, zunehmend verliert.« Deutschlandradio Kultur

»Johannes Zechner schlägt Schneisen durch die Ideengeschichte des deutsches Waldes.« Der Tagesspiegel

»Von der methodischen Reflektiertheit über die sorgfältige Auswahl der Quellen bis hin zur gründlichen und akkuraten Darstellung handelt es sich bei der Arbeit von Johannes Zechner um ein Glanzstück der akademischen Forschung.« Professor Herfried Münkler, HU Berlin

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