Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog
Geschichte der abendländischen Bibliotheken
+ / - Mauszeiger für Vergrößerung/Verkleinerung über Abbildung bewegen
Jochum, Uwe

Geschichte der abendländischen Bibliotheken

Bestellnummer: B247134

Buch

Erscheinungsdatum: 25. Januar 2012

Sofort lieferbar

  •  » drucken
Bild vergrößern
i
Nur für Mitglieder 29,90 €
(Geb. LP 39,90 €)

Beschreibung

2., durchges. Aufl. 2012. 160 S. mit 104 meist farb. Abb., 22 x 29 cm, Fadenh., geb. mit SU.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Uwe Jochum erzählt in diesem reich illustrierten Buch die Geschichte der abendländischen Bibliotheken, die als Archive die großen geistesgeschichtlichen und theologischen Themen bewahren. Daher sind sie ein Spiegel jeder menschlichen Kultur – von den frühen Höhlenbildern bis zum digitalen Zeitalter.


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Jochum, Uwe

Uwe Jochum, geb. 1959, studierte Germanistik und Politikwissenschaft in Heidelberg und promovierte an der Universität Düsseldorf. Seit 1988 arbeitet er als wissenschaftlicher Bibliothekar. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Bibliotheks- und Mediengeschichte, zuletzt »Geschichte der abendländischen...

mehr
Alle Titel des Autors

Beschreibung

Die frühen Höhlenbilder können als erster Versuch einer Inventarisierung von Umwelt verstanden werden. Auf diese ersten ›Archive‹ der Menschheit folgen die kosmologischen Bibliotheken des Alten Orients und Ägyptens sowie des Hellenismus, die den Bezug des Menschen zu Göttern und Kosmos herausstellen. Diese Bibliotheken werden im Mittelalter abgelöst von ›Bibliotheken des Heils‹, die sich auf das heilsrelevante menschliche Handeln und die göttliche Gnade konzentrieren. In der Neuzeit treten ›Bibliotheken des Nutzens‹ an ihre Stelle: Die Landesherren setzen nun eigene Einrichtungen an die Stelle kirchlicher Institutionen, die der Mehrung des Nutzens für das jeweilige Land verpflichtet sind. Die überall entstehenden Universitäts- und Hofbibliotheken gehören in diesen Kontext, der sich bis zum 20. Jahrhundert halten sollte. Erst am Ende des 20. Jahrhunderts entsteht mit den ›digitalen Bibliotheken‹ etwas qualitativ Neues, indem der Aspekt des ›Nutzens‹ unter digitalem Vorzeichen verstärkt wird

Jochum, Uwe

Uwe Jochum, geb. 1959, studierte Germanistik und Politikwissenschaft in Heidelberg und promovierte an der Universität Düsseldorf. Seit 1988 arbeitet er als wissenschaftlicher Bibliothekar. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Bibliotheks- und Mediengeschichte, zuletzt »Geschichte der abendländischen Bibliotheken« (2. Aufl., 2012).

Weitere Titel dieses Autors

Bücher

Bücher

Vom Papyrus zum E-Book

Sofort lieferbar

Alle Titel des Autors

Das Lob der Presse

»Uwe Jochum erzählt die Geschichte der abendländischen Bibliotheken von den frühen Höhlenbildern bis in die Gegenwart. Er führt durch die Sammlungen der Antike, blickt in die wunderschönen Kloster- und Barockbibliotheken und erklärt die nutzbestimmten, architektonisch bewundernswerten Bauten von heute« Focus

»Ein ansprechender Band, der den bleibenden Traum von Bibliothek als Ort geistiger Auseinandersetzung und intelektuellen Austausches anschaulich werden lässt.« bn bibliotheksnachrichten

»Das Buch ist nicht nur inhaltlich instruktiv und gehaltvoll gearbeitet, es lädt aufgrund seiner reichen und hochwertigen Bebilderung zum Schmöckern, Verweilen und Blättern ein. Jochum hat ein Standardwerk verfasst, das für lange Zeit unerreicht bleiben dürfte.« Buchprofile/Medienprofile

»Jochum bringt über weite Strecken gut recherchierte Information, weitet den Horizont der Bücherfreunde, Historiker und Soziologen. Er erfreut uns zudem mit sehr eindrucksvollen Abbildungen, die das öffentliche Buchwesen illustrieren« Die Berliner Literaturkritik

»Es ist ein kundiger, recht eleganter Durchgang von Alexandria und Rom bis über die mönchische Handschriftenkultur .Ein lesens- und anschauenswertes Buch« Süddeutsche Zeitung

»Für das reichhaltige und kluge Buch insgesamt gilt indes ein freudiges ›Gaudeamus obtentis!‹« Neue Zürcher Zeitung

»Prächtige Fotos beeindruckender Orte nehmen den Leser mit in die Sphären der Stille und Versunkenheit. Selten findet man interessante Informationen und Lesevergnügen so ideal vereint« duz, Unabhängige Deutsche Universitätszeitung

»Das großformatige Buch erweckt auf den ersten Blick den Anschein eines Bildbandes, doch stehen Bild und Text durchaus gleichwertig nebeneinander. Eine Bibliographie rundet den Band ab, der eine Lücke schließt, denn ein deutschsprachiges Werk zur Bibliotheksgeschichte mit hochwertigem Material existierte bislang nicht.« Das Historisch-Politische Buch

»Jochums Publikation unterscheidet sich von vielen anderen dadurch, dass sie mehr als eine Institutionengeschichte ist, sondern auch eine Kulturgeschichte des Lesens und Schreibens im Kontext der geisteswissenschaftlichen und kulturellen Entwicklung der jeweiligen Zeit« Kulturpolitische Mitteilungen

Kundenbewertungen

Ihre Anforderung wird momentan verarbeitet.