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Das Wiener Volkstheater
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Hein, Jürgen

Das Wiener Volkstheater

Bestellnummer: B135938

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 24. September 1997

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Beschreibung

3., neubearb. Aufl. 1997. VIII, 262 S., kart.

Programmlinie: Forschung

Das bis heute lebendige Wiener Volkstheater ist ein im deutschen Sprachraum einmaliges Phänomen, vergleichbar nur dem Volkstheater in Paris oder London. Im vorliegenden Band verbindet Jürgen Hein – ein ausgewiesener Kenner der Materie – mit der Geschichte des ›volkstümlichen‹ Theatervergnügens eine Einführung in die wesentlichen Aspekte des komplexen Forschungsfeldes. Er behandelt die ästhetischen, dramaturgischen, historischen und soziokulturellen Grundlagen, beleuchtet die Produktionsbedin...


  • ISBN: 9783534135936
  • Seitenzahl: 270
  • Auflage: 3., neubearb. Aufl.
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Jürgen Hein, geb. 1942. Prof. an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Vizepräsident der Int. Nestroy-Gesellschaft, Mitherausgeber der Hist.-krit. Nestroy-Edition. Neuere Veröffentlichungen: Parodien des Wiener Volkstheaters (Hrsg., 1986); Volksstück (Hrsg., 1989); Johann Nestroy (1990); Norbert Johannimloh: Riete – Risse. Gedichte (Hrsg., 1991); Karl von Holtei: Ausgewählte Werke I (Hrsg., 1992); Friedrich Kaiser: Unter fünfzehn Theater-Direktoren (Hrsg., 1992); Nestroy zum Vergnügen (Hrsg., 1995)

Beschreibung

Das bis heute lebendige Wiener Volkstheater ist ein im deutschen Sprachraum einmaliges Phänomen, vergleichbar nur dem Volkstheater in Paris oder London. Im vorliegenden Band verbindet Jürgen Hein – ein ausgewiesener Kenner der Materie – mit der Geschichte des ›volkstümlichen‹ Theatervergnügens eine Einführung in die wesentlichen Aspekte des komplexen Forschungsfeldes, das neue Impulse durch das Interesse an der Lachkultur, am ›ungezähmten‹ Theater und am sozialkritischen Volksstück erhalten hat. Er behandelt die ästhetischen, dramaturgischen, historischen und soziokulturellen Grundlagen, beleuchtet die Produktionsbedingungen der Vorstadtbühnen (Zensur, Theaterkritik, Publikum) und zeichnet die Entwicklung des Wiener Volkstheaters vom 18. Jahrhundert bis in die Dramatik des 20. Jahrhunderts nach. Nach einleitenden Bemerkungen zu Wien als ›Bild und Realität‹ erfolgt eine Reflexion auf methodische Aspekte, Terminologie und Forschungslage. Eigene Kapitel sind Entstehung und Geschichte (u.a. Hanswurst und seine Nachfolger, Volkstheater in Biedermeier und Vormärz, ›Verfall‹ nach 1850; Volkstheater und Operette), ferner den ›Akteuren‹, den Einflüssen, Stoffen und Themen, den Formen, Gattungen (u.a. Posse und Volksstück) und der Dramaturgie (Komik, Stil, Musik) sowie den spezifischen Aufführungsbedingungen gewidmet. Raimund und Nestroy – die beiden bedeutendsten Repräsentanten – werden gesondert behandelt. Der Ausblick, der ›Spuren‹ des Wiener Volkstheaters im 20. Jahrhundert verfolgt, eine Zeittafel und eine umfangreiche Bibliographie beschließen die Darstellung.

Das Lob der Presse

»Mit Jürgen Hein hat ein ausgewiesener Kenner der Materie in der Reihe Erträge der Forschung ein Werk vorgelegt, mit dem jenes reizvolle Kapitel aus der Geschichte des Theaters und des Lustspiels aufgeschlagen wird. Seinem selbstgesteckten Ziel nach will der Band in das ›Wiener Volkstheater als komplexem Forschungsfeld verschiedener Disziplinen ... einführen, die ästhetischen, historischen und soziokulturellen wie ökonomischen Grundlagen und die geschichtliche Entwicklung bis in das 20. Jahrhundert sichtbar machen.‹ Dies ist Hein ganz vorzüglich geglückt.«

Blätter für den Deutschlehrer

»In zahlreichen Publikationen hat sich der Theaterwissenschaftler Jürgen Hein als ein besonderer Kenner dieser Materie erwiesen. Im Jahre 1978 ist seine Gesamtdarstellung ›Das Wiener Volkstheater‹ erschienen, die nun in einer dritten, überarbeiteten, aktualisierten und bibliographisch ergänzten Auflage vorliegt ... Eine übersichtliche Zeittafel leitet über zu einer 53seitigen minuziös gearbeiteten Bibliographie, die dem gut lesbaren Buch seinen hohen dokumentarischen Wert sichert.« NZZ

»Wer immer über das Wiener Volkstheater forschen will, wird sich über die bisherige Forschung in Heins – durch Sach- und Personenregister gut erschlossener – Darstellung informieren müssen (und können). Er wird hier obendrein Hinweise auf jene Themen finden, über die zu arbeiten sich lohnt: denn der Forschungsbericht wird oft zu einer Aufzählung von Forschungslücken und -desideraten ... für alle künftigen Arbeiten zum ›Wiener Volkstheater‹ bietet (dieses Buch) eine solide Orientierungshilfe zur Forschungsliteratur und obendrein eine Fülle von Anregungen.« Nestroyana

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