Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog
Die Ordnung der Gefühle
+ / - Mauszeiger für Vergrößerung/Verkleinerung über Abbildung bewegen
Saße, Günter

Die Ordnung der Gefühle

Das Drama der Liebesheirat im 18. Jahrhundert

Bestellnummer: B240708

Broschur

Buch

Lieferbar als BOD innerhalb von 14 Tagen

  •  » drucken
Bild vergrößern
Mitglieder 49,90 €
Nichtmitglieder 64,90 €

Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Auflage 1996. VII, 326 S., kart.

Programmlinie: Forschung

Im 18. Jh. beginnt die ›Erfolgsgeschichte‹ der Liebesheirat, die allmählich alle anderen Heiratskonzepte verdrängte und heute zunehmend in die Krise gerät. Sie steht mit ihren Widersprüchlichkeiten thematisch im Zentrum vieler Dramen des 18. Jh. Günter Saße interpretiert diese Dramen in seiner literatur-, mentalitäts- und sozialgeschichtlichen Studie und ermöglicht dem heutigen Leser eine Verständigung über seine eigenen psychohistorischen Voraussetzungen.


  • ISBN: 9783534240708
  • Seitenzahl: 332
  • Auflage: 1
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Günter Saße, geb. 1945. Studium der Geographie, Sprachwissenschaft und Germanistik in Kiel und Freiburg i.Br. Seit 1986 Ordinarius für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. Veröffentlichungen u.a.: Die aufgeklärte Familie. Untersuchungen zur Genese, Funktionen und Realitätsbezogenheit des familialen Wertsystems im Drama der Aufklärung (1988); Liebe und Ehe. Oder: Wie sich die Spontaneität des Herzens zu den Normen der Gesellschaft verhält. Lessings ›Minna von Barnhelm‹ (1993).

Beschreibung

Im 18. Jahrhundert findet ein Übergang von der traditionalen zur modernen Gesellschaft statt: Der Einzelne löst sich zunehmend aus übergreifenden Zusammenhängen des Herkommens, er erfährt sich nicht mehr als Teil einer genealogischen Abfolge. Hier beginnt die ›Erfolgsgeschichte‹ der Liebesheirat, die allmählich alle anderen Heiratskonzepte verdrängt und heute zunehmend in die Krise gerät.

Das Lob der Presse

»In einem sozialgeschichtlichen Überblick über die Zeit des Übergangs von der traditionalen zur modernen Gesellschaft führt Saße die Probleme an, die daraus entstehen, dass die Liebe zur einzigen Legitimation der Ehe wird. Eine emotionale Überbelastung der Partner ist die Folge. Ein Grund für die heutige hohe Scheidungsrate.

Anhand ausgewählter Dramen des 18. Jahrhunderts (Lessings ›Emilia Galotti‹, Goethes ›Clavigo‹ oder Schillers ›Kabale und Liebe‹) zeigt er Probleme auf, die sich aus dieser Neuorientierung des Verhältnisses der Geschlechter zueinander ergeben haben.« Badische Neueste Nachrichten

»Es gelingt Saße, in seiner Studie eindrucksvoll zu zeigen, wie sich im Konzept der Liebesheirat die Zentralprobleme des Jahrhunderts bündeln, wie der epochale Mentalitätsumbruch, den das 18. Jahrhundert markiert, im Modell der Liebesheirat auf besondere Weise sinnfällig wird ... Saßes Ausführungen zu den Dramentexten sind – über die eingangs skizzierten Liebeskonzeptionen hinaus – eingelassen in ein profundes Wissen über die Epoche, in poetologische, literatur-, sprach- und begriffsgeschichtliche wie sozial- und mentalitätshistorische Kontexte ... Die Liebesheirat im 18. Jahrhundert – ein nur ›scheinbar allzu alltägliches‹ Thema.« Lenz-Jahrbuch

»Die Literatur eröffnet hier einen Zugang zur Mentalitätsgeschichte des 18. Jahrhunderts.« Gegenwart

»›Die Ordnung der Gefühle‹ stellt ... einen gelungenen Versuch dar, Literaturgeschichte als Problemgeschichte zu schreiben.« Frühneuzeit-Info

Kundenbewertungen

Ihre Anforderung wird momentan verarbeitet.