Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog
Goethe & Schiller
+ / - Mauszeiger für Vergrößerung/Verkleinerung über Abbildung bewegen
Safranski, Rüdiger

Goethe & Schiller

Geschichte einer Freundschaft

Bestellnummer: B231805

Buch

Erscheinungsdatum: 28. Juli 2009

Sofort lieferbar

  •  » drucken
Bild vergrößern
i
Sonderpreis nur für Mitglieder 14,95 €
(statt 17,90 €)

Beschreibung

2009. 344 S., Bibliogr. und Reg., 14 x 21,5 cm, geb. mit SU. Hanser, München. Lizenzausgabe.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Ihre Freundschaft ist eine Sternstunde des deutschen Geistes: Friedrich Schiller bringt seine Dramen mit Goethes Hilfe auf die Bühne. Johann Wolfgang von Goethe erlebt durch Schiller in Weimar seine zweite Jugend. Dennoch ist ihre gemeinsame Geschichte nicht frei von Konflikten: etwa Schillers Neid auf den bewunderten Goethe oder Goethes Angst vor dem Aufstieg Schillers. Trotz aller Gegensätze lernte Schiller in der Freundschaft, »dass es dem Vortrefflichen gegenüber keine Freiheit gibt als ...


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Beschreibung

»Im Rückblick nannte Goethe die Freundschaft ein glückliches Ereignis. Ein solches bleibt es für uns auch heute noch, denn man wird in der Geschichte des Geistes lange suchen müssen, um etwas Vergleichbares zu finden – dass zwei schöpferische Menschen höchsten Ranges sich über Gegensätze hinweg verbinden zu wechselseitiger Anregung und gemeinsamem Werk.«

Rüdiger Safranski

Jeder der beiden sagte es vom anderen: er sei ihm der wichtigste Mensch gewesen.

Die Gegensätze ziehen sich an, Intuition und Gefühl bei Goethe, scharfer Intellekt und zäher Wille bei Schiller; der eine setzt auf Natur, der andere auf Freiheit. Ihre Freundschaft mit allen Konflikten und Spannungen spornt beide zu Höchstleistungen an: Schiller schreibt seine klassischen Dramen und bringt sie mit Goethes Hilfe auf die Bühne. Goethe erlebt durch Schiller seine zweite schöpferische Jugend. Goethe führte ein gelungenes langes Leben, Schiller rang sein Werk der Krankheit ab und starb jung.

Rüdiger Safranski erzählt auch die Ambivalenz dieser gemeinsamen Geschichte: Schiller hat Goethe bewundert, beneidet und gehasst. Goethe empfand den kometenhaften Aufstieg Schillers als Bedrohung. Am Ende wird Goethe dem Freund mit der Publikation des Briefwechsels und der Umbettung seiner Leiche in die Weimarer Fürstengruft ein Denkmal setzen – zum Besten auch seines eigenen Nachruhms.

Goethe vor Beginn der Freundschaft: »Schiller war mir verhasst, weil sein kraftvolles, aber unreines Talent gerade die ethischen und theatralischen Paradoxe, von denen ich mich zu reinigen gestrebt, recht im vollen hinreißenden Strome über das Vaterland ausgegossen hatte.«

Goethe an Schiller: »Sie haben mit eine zweite Jugend verschafft und mich wieder zum Dichter gemacht, welches zu sein ich so gut als aufgehört hatte.« (6. Januar 1798)

Goethe nach Schillers Tod:

»Ich dachte mich selbst zu verlieren, und verliere nun einen Freund und in demselben die Hälfte meines Daseins.« (an Zelter, 1. Juni 1805)

Schiller vor Beginn der Freundschaft: »Öfters um Goethe zu sein, würde mich unglücklich machen: er hat auch gegen seine nächsten Freunde kein Moment der Ergießung, er ist an nichts zu fassen, ich glaube in der Tat, er ist ein Egoist in ungewöhnlichem Grade. Ich betrachte ihn wie eine stolze Prüde, der man ein Kind machen muss, um sie vor der Welt zu demütigen.« (An Körner, 2. Februar 1789)

Schiller an Goethe: »Wie lebhaft habe ich bei dieser Gelegenheit erfahren, dass das Vortreffliche eine Macht ist, dass es auf selbstsüchtige Gemüter auch nur als eine Macht wirken kann, dass es dem Vortrefflichen gegenüber keine Freiheit gibt als die Liebe.« (2. Juli 1796)

Schiller an Goethe: »Ich finde augenscheinlich, dass ich über mich selbst hinausgegangen bin, welches die Frucht unsres Umgangs ist.« (5. Januar 1798)

Das Lob der Presse

»Ein Buch über das Glück des gemeinsamen Arbeitens, über das Ende des Neides und die Freude, den Stern des anderen leuchten zu lassen: Ein Buch über die Freundschaft von Goethe und Schiller mit unglaublich vielen anrührenden, begeisternden, motivierenden, geistesschönen Momenten.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Rüdiger Safranski erzählt souverän und unterhaltsam von der Freundschaft zwischen Goethe und Schiller.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Kundenbewertungen

Ihre Anforderung wird momentan verarbeitet.