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Schiller
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Carbe, Monika

Schiller

Vom Wandel eines Dichterbildes

Bestellnummer: B175476

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 15. Februar 2005

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(statt 19,90 €) Sonderpreis Nichtmitglieder 9,90 € (statt 24,90 €)

Beschreibung

2005. 208 S., Fadenh., geb.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Monika Carbe beschreibt die Geschichte Schillers in den letzten 200 Jahren. Schiller wurde verkitscht und wieder entmythisiert, politisch instrumentalisiert und streng wissenschaftlich untersucht, zur Filmfigur und zum Theaterhelden, zum Genie und zum Antihelden. Die Nachwirkung Schillers in Deutschland und der Welt wird in diesem Buch erstmals zusammenhängend für ein breites Publikum dargestellt.


  • ISBN: 9783534175475
  • Seitenzahl: 208
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Monika Carbe, geb. 1945, ist Germanistin. Die freie Autorin und Übersetzerin lebt in Frankfurt am Main.

Beschreibung

Die Geschichte Schillers hört 1805 mit dem Tod des Dichters nicht auf. Unser Schillerbild ist ein Produkt vieler zeitbedingter Interpretationen. Monika Carbe beschreibt, wie gleich nach dem Tod Schillers sein Umfeld daran arbeitete, ihn zum Mythos zu erheben. Schnell entstand das Bild des Nationaldichters, dessen Bedeutung Goethe noch überragte. Schiller war auf nationalen Feiern des 19. Jahrhunderts genauso präsent wie im Ersten Weltkrieg, in sentimentalen Büchern ebenso wie natürlich in wissenschaftlichen Abhandlungen. Sogar die Nazis bedienten sich des Dichters, um ihr Regime kulturell aufzuwerten. Heute ist der Dichter in Deutschland und darüber hinaus allgegenwärtig – in vielen Werkausgaben und in Events, in Biographien und in Kritiken.

Das Lob der Presse

»Ungemein spannend ist die einzigartige Wirkungsgeschichte Schillers. Monika Carbe hat sie zusammenhängend für ein breites Publikum dargestellt: keine trockene Rezeptionsforschung, sondern 200 Jahre Autorschaft als Politikum.« börsenblatt. Wochenmagazin für den deutschen Buchhandel

»Die Autorin lässt den Wandel des Schillerbildes fast im Plauderton Revue passieren, räumt mit mancherlei Legenden auf, wie etwa dem Gerücht, dass Schiller ein Armeleute-Begräbnis erhalten habe, und leitet mühelos von einem Thema zum anderen über, wobei sie immer wieder Szenen aus Schillers Leben einblendet. Zudem erzählt sie so plastisch und fesselnd, dass es ein Vergnügen ist, ihr zu folgen.« Das Parlament

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