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Verlorene Bilder, verlorene Leben
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Müller, Melissa / Tatzkow, Monika

Verlorene Bilder, verlorene Leben

Jüdische Sammler und was aus ihren Kunstwerken wurde. Unter Mitarb. von Thomas Blubacher und Gunnar Schnabel

Bestellnummer: B234714

Buch

Erscheinungsdatum: 02. Dezember 2009

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Beschreibung

2. Aufl. 2009. 249 S. mit 180 farb. u. s/w. Abb., 21 x 27,5 cm, geb. mit SU. Elisabeth Sandmann, München. Lizenzausgabe.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Im größten Kunstraub aller Zeiten enteignete das Naziregime etwa 600 000 Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Während die Medien häufig nur über die heute zu erzielenden Kaufpreise der Bilder berichten, erzählt dieses Buch in 15 Biographien von den Menschen hinter den einstigen Sammlungen und gibt tiefe Einblicke in die Problematik der Kunstrestitution.


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Beschreibung

Im größten Kunstraub aller Zeiten enteignete das Naziregime etwa 600 000 Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Während die Medien häufig nur über die heute zu erzielenden Kaufpreise der Bilder berichten, wird in diesem Band anhand von fünfzehn ausgewählten Schicksalen nationalsozialistisches Unrecht gegen jüdische Mitbürger und deren Kunstbesitz dokumentiert. Eingerahmt werden die reich mit historischem Fotomaterial und Aufnahmen des entwendeten Kunstguts bebilderten Kapitel von einer kurzen und präzisen Einleitung. Durch die zahlreichen Abbildungen, darunter Portraits der legitimen Besitzer und Eigentümer ebenso wie Interieurs, geben Wort und Bild einen umfassenden Einblick in die Thematik. Eine ausgiebige Quellensammlung sowie ein besonders hilfreiches Register ergänzen das Buch. Auf diese Weise werden die Menschen hinter den einstigen Sammlungen sichtbar und man erhält tiefe Einblicke in die Problematik der Kunstrestitution.

Das Lob der Presse

»Ein Buch, das seinen historischen Gegenstand so interessant, so spannend und auch noch so attraktiv präsentiert, wie man es nur selten sieht.« Deutschlandradio

»Der Band beleuchtet 15 Schicksale jüdischer Sammler. Sie waren Familienväter, Bohemiens mit engen Verbindungen zu den Expressionisten, konservative Handelsvertreter mit einem Faible für die deutsche Romantik. Die vielfach noch existierenden Kunstwerke aus den Sammlungen dieser Menschen wirken bei der Lektüre wie ein Anker für den Leser, aber sie ziehen ihn bleischwer unter die Oberfläche – denn der Sog in die Tiefe führt nicht nur zu den dunkelsten Kapiteln der deutschen Geschichte , sonder auch in die kalte Bürokratie einer Nachkriegszeit, die in der Darstellung der Autorinnen oft nur so tat, als wolle sie etwas ›wiedergutmachen‹.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»15 Biografien, sorgfältig recherchiert und fesselnd aufgeschrieben« Stern

»Ein Geschichtsbuch, ein Bildband und eine soziologische Dokumentation,die bis in die unmittelbare Gegenwart reicht« Die Zeit

»Tatzkow und Müller dokumentieren ausgewählte Schicksale mit äußerster Akribie.« Süddeutsche

»... zeigt die Brisanz des Themas bis heute« Focus

»Ein wichtiges Buch« Berliner Zeitung

»Die Art, wie das Thema inhaltlich und sprachlich angegangen wird, macht die Lektüre dieses Buches zu einem unvergesslichen, hochemotionalen Ereignis.« Westfälische Nachrichten

»Ein höchst aufschlussreiches Buch« Tagesspiegel

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