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Die Nibelungen
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Heinzle, Joachim

Die Nibelungen

Lied und Sage

Bestellnummer: B255313

Buch

Erscheinungsdatum: 24. Juli 2012

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Beschreibung

2., überarb. und aktual. Auflage 2012. 144 S. mit etwa 70 farb. Abb., 21 x 27 cm, geb. Primus, Darmstadt.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

"Die Nibelungen haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Sie sind ein Lieblingskind der Medien und finden stets ein begieriges Publikum. Im Mittelpunkt des Text-Bildbandes steht das Nibelungenlied mitsamt seiner Vorgeschichte im frühen Mittelalter und seiner Nachgeschichte in der Neuzeit. Im ersten Teil geht es um die Sage als Vorgeschichte des Epos. Es werden die historischen Wurzeln in der burgundischen und merowingischen Geschichte dargestellt, Zeugnisse für die Existenz der...


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Joachim Heinzle, geb. 1945, ist Professor für Germanische und deutsche Philologie an der Philipps-Universität Marburg, zahlreiche Veröffentlichungen zum Nibelungenlied, darunter: Das Nibelungenlied (2. Aufl. 1996); Die Nibelungen. Ein deutscher Wahn - ein deutscher Alptraum (Hg., zusammen mit Anneliese Waldschmidt, 1991)

Beschreibung

Die Nibelungen haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Sie sind ein Lieblingskind der Medien und finden stets ein begieriges Publikum. Im Mittelpunkt des Text-Bildbandes steht das Nibelungenlied mitsamt seiner Vorgeschichte im frühen Mittelalter und seiner Nachgeschichte in der Neuzeit. Im ersten Teil geht es um die Sage als Vorgeschichte des Epos. Es werden die historischen Wurzeln in der burgundischen und merowingischen Geschichte dargestellt, Zeugnisse für die Existenz der Sage vor dem um 1200 entstandenen Nibelungenlied vorgeführt und das erstaunliche Phänomen jahrhundertelanger rein mündlicher Tradierung von Erzählstoffen beschrieben. Der zweite Teil gilt dem Epos. Nach Darlegungen zu seiner Entstehung und Überlieferung werden die Welten beschrieben, die die Erzählung im Widerspiel von Fiktion und historischer Wirklichkeit entfaltet: die äußere Welt der Orte und Räume; die soziale Welt der höfischen Adelskultur; die innere Welt der Motivationen, die das Handeln der Figuren bestimmen. Dabei geht es immer auch um die spezifische Poetik, die das Nibelungenlied zu einem literarischen Kunstwerk macht. Der dritte Teil befasst sich mit der Rezeption des Nibelungenstoffs in der Neuzeit. Er schildert die Wahrnehmung des 1755 wiederentdeckten Werks als ›Deutsche Ilias‹, beschreibt seinen Aufstieg zum Deutschen Nationalepos in den Befreiungskriegen gegen Napoleon und verfolgt die Entwicklung der Nibelungen bis zum deutschen National-Mythos des Nationalsozialismus. Erläutert wird auch der Sonderweg der Nibelungen-Rezeption in Richard Wagners »Ring des Nibelungen«.

Das Lob der Presse

„… ein Buch, das jeder mit Gewinn in die Hand nehmen kann, der sich etwas tiefgründiger mit der Welt der Nibelungen beschäftigen will ...“ Stuttgarter Zeitung„... Die herrlichen Illustrationen des Buches betonen den Wert als vorzügliche Einführung in dieses grandiose Werk des deutschen Mittelalters ...“ Badische Neueste Nachrichten

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